DE24875C - Neuerungen am Feuchtapparat für lithographische Schnellpressen - Google Patents

Neuerungen am Feuchtapparat für lithographische Schnellpressen

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DE24875C
DE24875C DENDAT24875D DE24875DA DE24875C DE 24875 C DE24875 C DE 24875C DE NDAT24875 D DENDAT24875 D DE NDAT24875D DE 24875D A DE24875D A DE 24875DA DE 24875 C DE24875 C DE 24875C
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Germany
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roller
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DENDAT24875D
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KÖNIG & BAUER in Kloster Oberzell bei Würzburg
Publication of DE24875C publication Critical patent/DE24875C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE IB: Druckerei.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 den completen Feuchtapparat in der Seitenansicht, Fig. 2 den vorderen Theil desselben im Grund-' rifs dar. ■
Die mittelst Riemen von irgend einer Welle der Maschine aus betriebene Walze α taucht in einen mit Wasser gefüllten Trog b ein, giebt die Feuchtigkeit an eine mit Filz bezogene Springwalze c ab, welche sie wieder mittelst der Messingwalze d auf die mit Filz überzogenen verstellbaren Wisch walzen e el- und durch diese auf dein Stein überträgt.
Die Hin- und Herbewegung der Springwalze c wird in folgender Weise bewirkt:
Ein an der Zahnstange ζ des hin- und hergehenden Steinkarrens befindlicher Anschlag ik bewegt den zweiarmigen Hebel/, welcher, an seinen Enden die Rollen g und g* trägt. Wenn Steinkarren und Zahnstange sich der Endstellung des todten Punktes nähern, so drückt die schiefe Ebene i die Rolle g ab- ■ wärts, die andere Rolle g1 steigt, hebt die mittelst Stiftes in einem Schlitz geführte Stange / und diese wirkt wieder auf die beiden zweiarmigen Hebel tn und n, wobei durch Justirung an der Stellschraube ί die Springwalze c je nach Bedarf mehr oder weniger an die Trogwalze ' angeprefst werden kann.
Es ist von grofser Wichtigkeit, den Grad der Anfeuchtung des Steines auf das genäueste ' regiüiren zu können, d. h. mehr oder weniger Wasser von der Trogwalze α auf die Wischwalzen e e1 übertragen zu lassen, und es ist ferner wichtig, dafs diese Regulirung jederzeit während des vollen Ganges der Maschine bequem vorgenommen werden kann;
Dies wird bei dem vorliegenden Apparat in der Weise erreicht, dafs man die Springwalze c längere oder kürzere Zeit an der Trogwalze a anliegen und sie im Abwälzen an derselben mehr oder weniger Feuchtigkeit aufnehmen läfst. ,.... ' '
Zu diesem Zwecke wird der Drehpunkt des zweiarmigen, die Rollen g und g1 tragenden Hebels / je nach Erfordernifs verschoben, was dadurch ermöglicht ist, dafs jener sich in einem seitlich verschiebbaren Schlitten h angeordnet findet. Dieser Schlitten h kann in einem Schlitz des Seitengestelles mittelst der Handkurbel ο und der Zugstange / nach Belieben seitlich verstellt und dann in jeder Stellung durch eine Mutter q festgehalten werden.
Die schiefe Ebene i ist so adjustirt, dafs sie in der äufsersten Stellung der Handkurbel ο (bei I) gar nicht die Rolle erreicht, mithin der ganze Bewegungsmechanismus der Springwalze c ruhend verbleibt, was zur Folge hat, dafs die Springwalze c überhaupt nicht zur Trogwalze α gelangt und die Wasserzuführung abgestellt ist. ■■
Wird die Kurbel ο dagegen ein wenig nach oben (etwa bis Π) gedreht, so verschiebt sich Schlitten h und mit ihm der Drehpunkt des Hebels / sammt Rolle g so weit nach links, dafs Rolle g bis zum Endpunkt der schiefen Ebene i gelangt und dadurch die Springwalze e für einen Moment die Trögwalze α berührt, um ein Minimum Wasser zu fassen.
Wird durch weiteres Drehen nach oben der Handkurbel ο der Schlitten h noch weiter nach links verschoben, so gleitet um einen eben solchen Betrag die Rollen auf der horizontalen
Gleitfläche A; mithin verbleibt während dieser Zeit die Springwalze c, auf der Trogwalze a anliegend, in Drehbewegung.
Es ist leicht ersichtlich, dafs nun, je weiter der Schlitten h durch die Kurbel ο nach links gestellt wird, die Rolle g dann entsprechend längere Zeit auf der Gleitfläche k verbleibt, also in gleichem Mafse die Springwalze c langer auf Trogwalze α sich in drehender Bewegung befinden wird, d. h. desto mehr Wasser von derselben entnehmen und mittelst der Walze d <ri' auf den Stein übertragen mufs.
Fig^ ι zeigt die Mittelstellung des Schlittens h und Hebels /, während in Fig. 2 die äufserste Stellung nach rechts angedeutet ist.
Die Stange / endigt unten in eine horizontale Gleitfläche P l\ auf welcher Rolle g1 hin- und hergleiten kann, ebenso wie.Rolle g auf Gleitfläche k. .
Man kann bei der etwa einen Viertelkreis beschreibenden Handkurbel 0 eine Scala anbringen, von welcher die verschiedenen Feuchtungsgrade abzulesen sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: ;
1. Die Anordnung der schiefen Ebene /,' der horizontalen Gleitflächen k und l\ welche
; mittelst der Rollen g und gx auf das Hebelsystem /Im η wirken. '. .
2. Die Verstellbarkeit des Schlittens h und des Hebels / in ihrer Wirkung auf die Re-
, gulirung der Anfeuchtung während des vollen Ganges der Maschine mittelst Kurbei 0, Stange / und Stellmutter q.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT24875D Neuerungen am Feuchtapparat für lithographische Schnellpressen Active DE24875C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064960B (de) * 1955-09-28 1959-09-10 Steinmesse & Stollberg K G Feuchtwerk fuer Flachoffsetpressen

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