DE24849C - Neuerungen an selbsttätigen Ventilen für Pumpen und Gebläse - Google Patents

Neuerungen an selbsttätigen Ventilen für Pumpen und Gebläse

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DE24849C
DE24849C DENDAT24849D DE24849DA DE24849C DE 24849 C DE24849 C DE 24849C DE NDAT24849 D DENDAT24849 D DE NDAT24849D DE 24849D A DE24849D A DE 24849DA DE 24849 C DE24849 C DE 24849C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/10Valves; Arrangement of valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 47
:nenelemente.
Gewöhnliche einsitzige, selbstthätige Ventile müssen in normaler Ausführung einen grofsen Hub (gleich 1J1 ihres Durchmessers) besitzen, der aber das selbstthätige Spiel der Ventile erschwert. Es werden deshalb entweder gewöhnliche Ventile mit absichtlich kleinem Hub ausgeführt, wobei die Nachtheile des wesentlich verkleinerten Durchgangsquerschnittes zu tragen sind, oder es werden gleichzeitig mit dem verkleinerten Ventilhub die Ventilflächen oder die Anzahl der Ventile vergröfsert (Etagenventile, Ringventile), was jedoch auf vieltheilige Constructionen, sowie viele und grofse Dichtungsflächen führt, oder endlich werden die Ventile durch eine gezwungene Bewegung von aufsen gesteuert (gesteuerte Ventile, Schieber, Kolben ii. s. vv.), was gegenüber den unvermeidlichen zufälligen Störungen und veränderlichen Verhältnissen während des Betriebes zu falschen Ventilbewegungen während der Hubwechsel führt.
Durch die folgende Construction sollen diese Uebelstände vermieden und die vollständig entsprechende Verwendung gewöhnlicher einsitzigen Scheiben- oder Kegelventile bei vollständiger Ausnutzung des theoretisch nothwendigen Hubes und bei rascher Eröffnung auf den vollen Hub ermöglicht werden.
Die vollständige und rasche Eröffnung gewöhnlicher einsitzigen Ventile wird dadurch erreicht, dafs die Ventile durch Spindeln s s, Fig. ι bis 4, parallel zum Sitze geführt sind, und dafs durch Entlastungsfedern //, welche an diese Spindeln angreifen, das Eigengewicht der Ventile und die Nebenhindernisse bei der Ventilbewegung ausgeglichen sind, so dafs sich die Ventile sofort bei Beginn des Hub- oder Druckwechsels auf die ganze Höhe öffnen können. Die Buffer pp, in (Fig. 3 und 4) oder vor (Fig. 1 und 2) den Federgehäusen, verhindern das Anschlagen der Ventile am Ende der Eröffnung.
Die auf diese Weise vollständig geöffneten Ventile werden kurz vor Ende des Hubes mit Hülfe der Ventilspindeln .? j1 von einer umlaufenden Welle w aus mittelst unrunder Scheiben (Daumen) d theilvveise geschlossen, jedoch derart, dafs die Ventile unmittelbar beim Hubwechsel sich noch in geringer, genau regulirbarer Entfernung vom Ventilsitz befinden, also im Augenblick des Hubwechsels sowie unmittelbar vor und nachher frei und selbstthätig wie ungesteuerte Ventile von geringem Hube spielen können, dafs also auch der wirkliche Schlufs der Ventile und ihre Abdichtung selbstthätig erfolgt.
Um diesen freien selbstthätigen Hub genau reguliren zu können, sind die Ventilspindeln bei q q, Fig. 1 bis 5, oder die Steuerungshebel durch Schrauben stellbar eingerichtet.
Die Uebertragung dieser Schlufsbewegung auf die Ventile kann kurz vor Ende des Hubes von der umlaufenden Welle aus entweder direct, Fig. 1, oder mittelst Zwischenhebel erfolgen. Letztere Anordnung ermöglicht die Verwendung gröfserer und genau ausgeführter Steuerungsdaumen und solcher Begrenzungen der Daumen und Hebel, dafs das Schliefsen zuerst sehr langsam und am Ende rasch erfolgt.
Um für den Fall, dafs die Steuerung der Ventile unrichtig gestellt oder unbemerkt in
Unordnung gerathen sein sollte, Brüche zu vermeiden, sind in die Ventilspindeln, Fig. 5, oder Uebertragungshebel, Fig. 2, elastische, jedoch genügend harte Buffer r r eingeschaltet, welche im äufsersten Falle ein selbstthätiges Spiel der unrichtig gesteuerten Ventile zulassen.
Die Ventile Fig. 1 und 2 sind als Saugoder Druckventile von Pumpen, Fig. 3 und 4 als Saugventile von Gebläsen gezeichnet.

Claims (4)

Patent-AnSprüche:
1. Gewöhnliche selbsttätige, einsitzige, durch Spindeln parallel zum Sitz geführte Ventile für Pumpen, Gebläse u. dergl. mit regulirbarer Entlastung durch Federn behufs Erzielung der raschen und vollständigen Eröffnung der Ventile.
2. Selbsttätige einsitzige, durch Spindeln parallel zum Sitz geführte Ventile für Pumpen, Gebläse u. dergl., welche nach ihrer vollständigen Eröffnung kurz vor Ende des Hubes mittelst umlaufender Wellen, Daumen und Zwischenhebel theilweise geschlossen und dem Sitz genähert werden, während das noch freibleibende Spiel den wirklichen Ventilschlufs und die Abdichtung unmittelbar beim Hubwechsel frei und selbstthätig ermöglicht, wie bei einem gewöhnlichen Ventil von geringem Hube.
3. Die beliebige genaue Regulirung dieser selbsttätigen Schlufsbewegung durch Einschaltung einer Verschraubung in die Ventilspindeln.
4. Die Einschaltung eines elastischen Buffers in die Ventilspindeln oder Uebertragungshebel, um ein selbstthätiges Spiel der Ventile noch zu ermöglichen, falls die Steuerung unrichtig gestellt sein sollte.
Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756586C (de) * 1939-09-22 1952-01-31 Germaine Olivie Fluessigkeitshahn

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756586C (de) * 1939-09-22 1952-01-31 Germaine Olivie Fluessigkeitshahn

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