DE714134C - Zur Reglung der Antriebsmaschine einer Kesselspeisepumpe dienender Differenzdruckregler - Google Patents
Zur Reglung der Antriebsmaschine einer Kesselspeisepumpe dienender DifferenzdruckreglerInfo
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- DE714134C DE714134C DEL96282D DEL0096282D DE714134C DE 714134 C DE714134 C DE 714134C DE L96282 D DEL96282 D DE L96282D DE L0096282 D DEL0096282 D DE L0096282D DE 714134 C DE714134 C DE 714134C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
- F01B2250/002—Valves, brakes, control or safety devices for steam engines
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Description
- Zur Reglung der Antriebsmaschine einer Kesselspeisepumpe dienender Differenzdruckregler Bei der Anwendung von Differenzdruckreglern zur Reglung der Antriebsmaschinen von Kesselspeisepumpen zwecks Einstellung eines gleichbleibenden Unterschieds zwischen Pumpen- und Kesseldruck ist es bekannt, einem Durchgehen der Pumpenantriebsmaschine beim Abreißen der Saugwassersäule der Pumpe dadurch zu begegnen, daß der Differenzdruckregler bei einem zu großen Öffnungshub das Schließen des Einlaßorgans der Pumpenantriebsinaschine herbeiführt. Zu diesem Zweck kann als Treibmitteleinlaßorgan für die Pumpenantriebsmaschine ein zweifaches Doppelsitzventil verwendet werden, das nur bei halbem Hub den vollen Durchlaßquerschnitt freigibt, bei einem von diesem abweichenden Hub dagegen nach beiden Seiten drosselnd wirkt. Eine Möglichkeit, auch bei Verwendung eines. gewöhnlichen Ventils als Einlaßorgan die Pumpenantriebsinaschine bei einem durch Abreißen der Saugsäule verursachten zu großen Öffnungshub des Differenzdruckreglers stillzusetzen, besteht darin, daß in -der zugehörigen Druckölsteuerung als Sicherheitsvorrichtung eine Schieberhülse vorgesehen ist, die bei normalem Betrieb mit dem Kraftkolben durch eine Klinke verbunden ist, bei LTberschreitung des normalen Öffnungshubes aber durch Freigabe einer aufgespeicherten Kraft unabhängig vorn Kraftkolben derart verstellt wird, daß durch plötzliche Absenkung des Steueröldruckes ein schnellsehlußartiges Schließen des Einlaßorgans herbeigeführt wird.
- Es kommt nun häufig vor, daß der Pumpendruck kurzzeitig unter ein zulässiges Maß sinkt, ohne daß die Pumpensaugsäule abreißt. In diesen Fällen geht der Differenzdruckregler ebenfalls in seinen Schließhub über und setzt die Punipenantriebsinaschille still, was aber eine unliebsame Betriebsstörung zur Folge hat.
- Um nun diesen 'Nachteil zu vermeiden und: bei vorübergehender Unterschreitung des zu-Bissigen Pumpendruckes trotzdem die Punipenantriebsmaschine in Betrieb zu halten, schlägt die Erfindung zwei Lösungen vor. Die eine dieser Lösungen besteht darin, daß der zur Reglung der Antriebsmaschine einer Kesselspeisepumpe dienende Differenzdruckregler, der bei sinkendem Pumpendruck auf Steigerung der Drehzahl der Fumpenantriebsmaschine wirkt und deren Stillset.zen beim Abreißen der Saugwassersäule herbeiführt, aus zwei durch eine Stange in Druckverbindung gehaltenen Faltenbälgen besteht, von denen der dein Pumpendruck ausgesetzte Faltenbalg eine Gegenfeder besitzt, während für den vom Kesseldruck beeinflußten Faltenbalg eine Hubbegrenzung vorgesehen ist. Die zweite Lösung kennzeichnet sich dadurch, daß bei Verwendung eines gerneinsarnen Fa1-:enbalges für den Pumpen- und den Kesseldruck dieser unter dein Einfluß zweier Federn stellt, von denen die eine dem Pumpenlruck und die andere dem Kesäeldrucl: ente'egenWirkt, wobei die dein Kesseldruck eiltgerenwirkende Feder innerhalb des Regelhubes durch einen Anschlag abgestützt und erst dann wirksam wird, wenn der Pumpenlruck unter ein bestimmtes Maß gesurl-
.:en ist. Die "Zeichnung zeigt eire Ausführungsbei- piel für die erste Lösung in Abb. t und ein Beispiel für die zweite Lösung in den Abb. und 3. Der Differenzdruckregler nach Abb. i be- stellt aus zwei Faltenbälgen ca und b, die vom 'campen- bzw. Kesseldruck beeinflußt wer- 1en. Unterhalb des unter dein Einfluß des :'ump°nciruclces stehenden Faltenbalges a. ist eine einstellbare Feder c vorgesehen, die den gewollten Unterschied zwischen Pumpen- rind Kesseldruck bestimmt. Die Verbindung des Faltenbalges a mit (lein dem Kesseldruck entgegengesetzten Faltenbalg a, ist durch die Mange d leergestellt, die an dein Balg cr be- festigt ist und mit dem Balg b nur unter Druckverbindung stellt. Der Balg b ist finit einem Anschlag e versehen, der sich bei einem gewissen Druckunterschiedswert gegen den hecket /' des Meinbrandruckgehäuses g legt. An der Verbindungsstange d ist ein Hebel lt angelenkt, der über eine Druckölsteuerung die Bewegungen der Verbindungsstange d auf (las als zweifaches Doppelsitzventil ausgebil- dete Krafteinlaßorgan i der Antriebsmaschine für die Kesselspeisepumpe überträgt. Die zwischen (lein Differenzdruckregler a., b und dem Einlaßorgan i vorgeschene Drucköl- wird durch eine Feder u, die an dem Klinkhebel v angreift, in ihrer Sperrstellung gehalten (vgl. Abb. 3). Unterhalb des Hebels v ist ein einstellbarer Anschlag w vorgesehen. Die Schieberhülse s stützt sich gegen °,len Kraftkolben k durch eine Feder x ab.steuerun;r bestellt aus einem Kraftkolben k und einem Steuerstift L. Der Steuerstift 1 regelt den Druckölabfluß von der Oberseite F@ Kraftkolbens k nach dessen Unterseite. unkt der Pumpendruck, so wird der S ie erstift Z nach abwärts bewegt, so (Aal., @?er I7ruchälabfluß von der Oberseite des Kraft- kolbens h entsprechend gedrosselt wird. Durch den sich hierbei an der Oberseite des Kraft- kolbens einstellenden Druckstau wird auch der Kraftkolben k nach unten bewegt, so dal das Einlaßorgan i der Pumpenantriebs- inaschine entsprechend geöffnet und durch Erhöhung der Drehzahl der Pumpe der er- forderliche Pumpendruck wieder herbeige- führt wird. Geht der Pumpendruck unter einen durch den Regelbereich des Differenz- druckreglers nicht erfaflbarelil iVert zurück, so legt sich der Anschlag e des Faltenbalges b gegen den Deckel 1, so daß der Balg b keinen hinflui@ mehr auf die Bewegung der Verbin- dungsstange d hat. Eine «"eitere der Stange (1 tritt er- lang ein, n-@Ilii der Pumpendruck so weit abgefallen ist. daß die Feder c die Oberhand über ihn getvinlit. Es tritt demnach in !lein R:`ell-Ol"@tll @Ilie Stuic auf, die den Zweck hat, clal) eifix :;_i_: zeitiges geringfügiges Absinken des Pulilpelldl"uc1.Zes unter ein "liilassläes .,ilildestmal' noch kein Schließen des kegelöryans i und damit Still- setzen der Pumpenantriebsniaschine zur Folge hat. lach der Abb. 2 und 3 @t-irkell Pullipell- und l#-,esseldrucl,; auf einen einzigen Falten- balg in ein, und zwar der Pumpendruck auf dessen Innen- und der Kesseldruck auf dessen Außenseite. Der Faltenbalg nt. trägt an sei- ner unteren Seite eine Platte ia, die durch eine Feder o abgestützt ist. In duln oberen '1.'eil des Balggehäuses ist ferner eine einstell- bare Feder p vorgesehen, deren Feder teuer (1 sich innerhalb des gewöhnlichen Regell)ei-eiclis des Differenzdruckreglers gegen den am Ge- häuse vorgesehenen Anschlag r" legt, so daß diese Feder p dann keinen I_iiifluli auf den Regelvorgang ausüben kann. Die Cbertra- gung der Bewegungen der Spindel il des Differenzdruckreglers auf da: in :fiesem Falle als gewöhnliches Doppelsitzventil ausgebil- dete Einlaßorgan i der _@ntriebsniascliine für die Kesselspeisepumpe erfolgt durch dun Hebel lt unter Zwischenschaltung einer Druckölsteuerung. Diese @rticlcölsteuerun" besteht aus einem Steuerstift l und einem Kraftkolben k. Zwischen dein Kraftkolben und dein in ihm verschiebbar angeordneten Steuerstift 1 ist eine Schieberhülse s angeord- net, die bei normalem Betriebe durch eine Klinke t finit dem Kraftkolben k gekuppelt. ist. Die Klinke t ist in der @Itifte .:- des . Kraftkolbens k schwenkbar gelabert und - Bei sinkendem Pumpendruck wird die Spindel d unter .dem Ei.nfluß des Kesseldruckes und der Feder o nach oben bewegt. Hierdurch wird der Steuerstift l nach unten bewegt, so daß der Kraftkolben k infolge des sich an seiner Oberseite einstellenden Druckstaues der Abwärtsbewegung des Steuerstiftes L folgt und .das Einlaßorgan i entsprechend geöffnet wird. Sinkt der Pumpendruck stark @veiter, so legt sich schließlich die Platte ia gegen den Teller q der Feder p, so daß ebenso wie bei der Ausführungsform nach Abb. i eine Stufe in der Reglung entsteht, indem die Feder p dem Einfluß des Kesseldruckes auf den Differenzdruckregler entgegenwirkt. Sinkt der Pumpendruck stark weiter, so überwindet `schließlich der Kesseldruck die Spannung der Feder p und bewegt die Spindel d nach oben, so daß der Steuerstift L in verstärktem Maße nach unten bewegt wird und der mit dem ebenfalls niedergehenden Kraftkolben k verbundene Hebel v gegen den Anschlag w stößt und ein Ausklinken der Sperrklinke t herbeiführt.
- Nach Auslösen der Klinke t wird die Verbindung zwischen der Schieberhülses und dem Kraftkolben k gelöst, so .daß die Schieberhül se s durch die Einwirkung ihrer Belastungsfeder-,r nach unten gedrückt wird. Es genügt hierbei eine kleine Hubbewegung der Schieberhülse s nach abwärts, um den Regelquerschnitt zwischen dem Drosselstift l und der Schieberhülse s um ein solches Maß zu vergrößern, daß der Druck oberhalb des Kraftkolbens k so stark absinkt, daß die Feder des Kraftkolbens diesen schnell nach oben zu bewegt und das Ventil i schnellschlußartig schließt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zur Reglung der Antriebsmaschine einer Kesselspeisepumpe dienender Differenz.druckregler, der bei sinkendem Pumpendruck auf Steigerung der Drehzahl der Pumpenantriebsmaschine wirkt und deren Stillsetzen beim Abreißen der Saugwassersäule herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus zwei durch eine Stange (d) in Druckverbindung gehaltenen Faltenbälgen (a und b) besteht, von denen der dem Pumpendruck ausgesetzte Faltenbalg (a) eine Gegenfeder (c) besitzt, während für den vom Kesseldruck beeinflußten Faltenbalg (b) eine Hubbegrenzung (e, f) vorgesehen ist (Abb. i).
- 2. Zur Reglung der Antriebsmaschine einer Kesselspeisepumpe dienender Differenzdruckregler, der bei sinkendem Pumpendruck auf Steigerung der Drehzahl der Pumpenantriebsmaschine wirkt und deren Stillsetzen beim Abreißen der Saugwassersäule herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines gemeinsamen Faltenbalges (m) für den Pumpen- und den Kesseldruck dieser unter dem Einfluß zweier Federn (o und p) steht, von denen die eine (o) dem Pumpendruck und die andere (p) dem Kesseldruck entgegenwirkt, wobei die dem Kesseldruck entgegenwirkende Feder (p) innerhalb des Regelhubes durch einen Anschlag (r) abgestützt und erst dann wirksam wird, wenn der Pumpendruck unter ein bestimmtes Maß gesunken ist (Abb: :2).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL96282D DE714134C (de) | 1938-11-22 | 1938-11-22 | Zur Reglung der Antriebsmaschine einer Kesselspeisepumpe dienender Differenzdruckregler |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE714134C true DE714134C (de) | 1941-11-21 |
Family
ID=7288314
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL96282D Expired DE714134C (de) | 1938-11-22 | 1938-11-22 | Zur Reglung der Antriebsmaschine einer Kesselspeisepumpe dienender Differenzdruckregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE714134C (de) |
-
1938
- 1938-11-22 DE DEL96282D patent/DE714134C/de not_active Expired
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