DE926239C - Hydraulisch gesteuerte Wasserablassvorrichtung - Google Patents

Hydraulisch gesteuerte Wasserablassvorrichtung

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DE926239C
DE926239C DEE5614A DEE0005614A DE926239C DE 926239 C DE926239 C DE 926239C DE E5614 A DEE5614 A DE E5614A DE E0005614 A DEE0005614 A DE E0005614A DE 926239 C DE926239 C DE 926239C
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piston
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/08Regulating, i.e. acting automatically by speed, e.g. by measuring electric frequency or liquid flow
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/04Devices damping pulsations or vibrations in fluids
    • F16L55/045Devices damping pulsations or vibrations in fluids specially adapted to prevent or minimise the effects of water hammer
    • F16L55/05Buffers therefor
    • F16L55/052Pneumatic reservoirs
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

  • Hydraulisch gesteuerte Wasserablaßvorrichtung Die Erfindung betrifft eine hydraulisch gesteuerte Wasserablaßvorrichtung, die sich als Druckregler bei an Rohrleitungen angeschlossenen Turbinen mit durch einen Drehzahlregler gesteuertem Leitapparat verwenden läßt und die einen längs verschiebbaren Abschlußkegel aufweist, dem der Wassereintrittsstutzen zur Ablaßvorrichtung gleichzeitig als Sitz dient, nachdem dieser Kegel vom Kolben eines zugeordneten Stellmotors in die Schließlage verstellt worden ist.
  • Es sind hydraulisch gesteuerte Wasserablaßvorrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen der Drehzahlregler der Turbine bei einer Entlastung gleichzeitig mit dem Schließen der den Wasserzufluß zur Turbine beherrschenden Organe das Gehäuse eines Kataraktes bewegt, dessen Kolben mit dem Stehkolben des Abschlußkegels der Ablaßvorrichtung starr verbunden ist. Der Stellkolben ist als ein einfach wirkender Kolben ausgebildet, der in einem mit gleichbleibender Druckflüssigkeitsmenge gespeisten Zylinder angeordnet ist. Unter der Wirkung des Druckes dieser Flüssigkeit wird der Abschlußkegel nach Öffnung durch den Regler allmählich wieder geschlossen. Der Katarakt verzögert diese Schließbewegung und ist ferner so gebaut, daß der Abschlußkegel durch den Regler nur mitgenommen wird, wenn das Turbineneinlaßorgan geschlossen wird.
  • Ferner ist schon vorgeschlagen worden, den den Abschlußkegel der Ablaßvorrichtung betätigenden Stellkolben mit dem Drehzahlregler bzw. mit dem Stellmotor des Abschlußorgans der Turbine über eine hydraulische Kupplung in Wirkungsverbindung zu setzen, wobei ein vom Stellmotor des Turbinenabschlußörgans betätigter Verdrängerkolben vorgesehen ist, der bei einer schnellen Schließbewegung des Abschlußorgans auf eine Flüssigkeit und über diese auf ein unter dem Druck einer Feder stehendes Steuerventil einwirkt, welches den Abfluß von Druckflüssigkeit ausd emdemAbs-dhlußkegelderAblaßvorrichtung zugeordneten Stellmotor und dadurch die Öffnung der Ablaßvorrichtung bewirkt. Der Stellmotor ist gleichachsig zum Verdrängerkolben angeordnet und wirkt als Folgekolben zu diesem. Bei langsamer Schließbewegung des Turbinenablaßorgans kann durch eine Bohrung im Verdrängerkolben allmählich Flüssigkeit von dem Raum zwischen Verdrängerkolben und Steuerventil in einen inneren Hohlraum des Verdrängerkolbens übertreten, so daß eine Betätigung des Abschlußkegels der Ablaßvorrichtung nicht erfolgt. Für die langsame Schlußbewegung des Abschlußkegels ist die Bemessung des Steuerventils und des Zuflusses der Druckflüssigkeit in den Stellmotor des Abschlußkegels maßgebend.
  • Bei, diesen Wasserablaßvorrichtungen ist der Katarakt bzw. der Verdrängerkolben unmittelbar mit der Betätigungseinrichtung des Abschlußkegels zusammengebaut. Der Hub des Abschlußkegels ist dabei gleich dem Hub des Kataraktes bzw. des Verdrängerkolbens.
  • Erfindungsgemäß wird nun bei einer hydraulisch gesteuerten Wasserablaßvorrichtung der eingangs erwähnten Art, bei welcher vom Drehzahlregler ausgelöste Schließbewegungen des Turbinenleitapparates die Verstellung des Verdrängerkolbens bewirken, der dabei auf eine Flüssigkeit und über diese auf ein unter dem Druck einer Feder stehendes Steuerventil einwirkt, welches den Zu- und Abfluß von Druckmittel .in bzw. aus dem Zylinder des der Ablaßvorrichtung zugeordneten Stellmotors beherrscht, das Steuerventil- getrennt von dem dem Abschlußkegel der Ablaßvorrichtung zugeordneten Stellmotor angeordnet, wobei ein zwangläufig mit dem Abschlußkegel verbundener Hilfskolben beim Bewegen des Stellkolbens in einem das Öffnen dieses Kegels bewirkenden Sinne ein Abströmen von Flüssigkeit aus dem vom Verdrängerkolben und dem Steuerventil begrenzten Raum in einen den Hilfskolben aufnehmenden Zylinder und zusammenhängend damit eine Rückstellung des .Steuerventils unter der Wirkung der Feder herbeiführt.
  • Durch diese Maßnahme wird gegenüber den bekannten Vorrichtungen der Vorteil erreicht, daß sich durch geeignete Wahl der Größe des Hilfskolbens ein beliebiges Übersetzungsverhältnis zwischen dem Hub des Verdrängerkolbens und Jenem des Abschlußkegels erreichen läßt. Verdrängerkolben und Steuerventil können als rein der Steuerung des Druckflüssigkeitszuflusses zum Stellmotor des Abschlußkegels dienende Organe mit dem Regler der Turbine als kompakte Einheit zusammengebaut werden, welche unabhängig von der Größe und vom Hub des Abschlußkegels in gleichet= Ausführung verwendet werden kann. Gestängeverbindungen zur Betätigungseinrichtung des Abschlußkegels sind nicht erforderlich. Es führen nur hydraulische Ver-.bindungsleitungen zum Stellmotorzylinder und zum Zylinder des Hilfskolbens.
  • Durch die getrennte Anordnung des Steuerventils vom Stellmotor des Abschlußkegels kann sich dieses bei Verschieben des Verdrängerkolbens frei bewegen, auch wenn der Stellkolben, etwa infolge Festsitzens des Abschlußkegels, nicht nachfolgen sollte: Es werden somit Überbeanspruchungen des Gestänges zwischen der Regeleinrichtung des Turbinenleitapparates und dem Verdrängerkolben, das normalerweise nur geringe Kräfte aufzunehmen hat und somit bei Bewegungsverhinderung zum Bruch geführt werden könnte, vermieden. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Wasserablaßvorrichtung wird somit auch eine erhöhte Betriebssicherheit erreicht.
  • In der Zeichnung-ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in vereinfachter Darstellungsweise veranschaulicht.
  • In -der Figur bezeichnet A den Drehzahlregler einer Rohrleitungsturbine, von der nur einige Einzelheiten gezeichnet sind. Der Drehzahlregler A, von dem die meisten Teile in einem Gehäuse r untergebracht sind, weist ein Fliehkraftpendel 26 auf, das auf das nicht gezeichnete Steuerventil einer Vorrichtung 25 einwirkt. An letztere sind die Druckleitung 33 einer Öl aus einer Kammer il des Gehäuses r ansaugenden Pumpe 27, ferner eine Steuerleitung 31 und eine Abflußleitung 32 angeschlossen. Das Steuerventil 25gibt bei zunehmender Drehzahl den Abfluß aus der Steuerleitung 3 r in die Abflußleitung 32 und bei abnehmender Drehzahl den Zufluß aus der Druckleitung 33 in die Steuerleitung 31 frei. Ein verstellbarer, hohler Regulierkolben 28; der einen Teil eines feststehenden, zum hohlen Regulierkolben 28 offenen Zylinders 281 umgibt, wird durch eine Feder 3o abwärts gedrückt. Durch die Steuerleitung 31 kann Drucköl durch ein Blendendrosseiventil 13, 14, 16 in den Hohlraum 282 des Kolbens 28 gelangen, wobei der Öldruck diesen Kolben entgegen der Wirkung der Feder 3o nach aufwärts zu verstellen trachtet. Der Kolben 28 wirkt über eine Stange 291 auf einen Hebel 29 ein, der fest auf der Regulierwelle 2 der Wasserturbine sitzt. Auf dieser Welle 2 sitzt ferner fest ein Hebel 3, an den über eine St'a'nge 31 ein Verdiränge.rkolhen 4 angelenkt ist. Dieser wirkt auf eine einen Raum- 7 eines Zylinders 71 ausfüllende Flüssigkeit ein. Der Raum 7 wird unten vom obersten Kolben 5 eines zwei weitere Kolben 8, 9 aufweisenden Steuerventils begrenzt. Der unterste Kolben 9 dieses Ventils begrenzt- nach oben einen Raum 6. Ein Schwenken des Hebels 3 im U'hrveiigerdrehs,inn entspricht der Schließbewegung des Leitapparates der Turbine.
  • 4o bezeichnet die Wasserablaßvorrichtung, die einen längs verschiebbaren Abschlußkegel aß aufweist, dem der Eintrittsstutzen 181 zur Wasserablaßvorrichtung gleichzeitig als Sitz dient, wenn dieser Kegel 1ß vom Stellkolben 2z eines ein Gehäuse 23 aufweisenden Stellmotors in die Schließlage verstellt worden ist. Starr mit dem Stellkolben 21 und damit auch mit dem Abschlußkegel 18 ist ein Hilfskolben 2ö verbunden, der zusammen mit einem Zylinder z2 einen Raum 24 begrenzt. Dieser steht durch eine Leitung 241 mit dem Raum 7 in Verbindung, und ein Raum ig des Stellmotorzylinders 23 steht durch eine Leitung 242 mit einem Raum zwischen den zwei Steuerkolben 8, 9 in Verbindung. Der Kolben 9 beherrscht die Verbindung zwischen der Leitung 242 und einer in die Kammer il mündenden Leitung 24s, während der Kolben 8 die Verbindung zwischen einer von der Druckleitung 33 der Pumpe 27 abzweigenden Leitung 244 und der Leitung 242 beherrscht. 38 bezeichnet eine in die Leitung 244 eingebaute Blende. Das Blendendrosselventil 13, 14, 16 steht durch eine Leitung 37 mit dem Raum 6 unterhalb des Kolbens 9 in Verbindung. Eine von der Leitung 37 ausgehende, mit einer kleinen Blende 36 versehene Zweigleitung mündet in den Ölraum der Kammer il, so daß ständig eine Ölfüllung der Leitung 37 und der anschließenden Räume gewährleistet ist.
  • iol bezeichnet eine Leitung, welche die Kammer il mit dem Raum 7 verbindet, wenn sich ein in diese Leitung iol eingebautes Rückschlagventil io in der offenen Lage befindet. Damit langsame Regulierbewegungen auf die Wasserablaßvorrichtung 4o nicht einwirken können, ist in eine das Rückschlagventil io umgehende Leitung io2 eine Blende 34 eingebaut, durch die etwas von dem im Raum 7 eingeschlossenen Öl entweichen oder auch etwas Öl in diesen Raum einströmen kann.
  • Die beschriebenen Teile wirken folgendermaßen zusammen: Angenommen, der Drehzahlregler A leite z. B. infolge einer erfolgten Entlastung der Rohrleitungsturbine eine schnelle Schließbewegung des Leitapparates dieser Turbine ein. Die Folge davon ist, daß das Steuerventil der Vorrichtung 25 Drucköl aus dem Raum 282 durch die Leitung 31 in die Abflußleitung 32 überströmen läßt, so daß die Feder 3o den Kolben 28 nun abwärts bewegen kann und die Regulierwelle 2 infolgedessen in schließendem Sinne bewegt und der Verdrängerkolben 4 in die im Raum 7 enthaltene Flüssigkeit gestoßen wird. Dabei wird auch das der Ablaßvorrichtung 40 zugeordnete Steuerventil 5, 8, 9 abwärts gedrängt, so daß der Kolben g das Abfließen von Flüssigkeit aus dem Raum ig des Gehäuses 23 durch die Leitungen 242 und 24@ in die Kammer il freigibt. Der auf den Abschlußkegel i8 lastende Wasserdruck ist nun imstande, diesen in öffnendem Sinne zu verstellen, so daß durch die Ablaßvorrichtung 4o ungefähr die Wassermenge ausströmen wird, die der durch den Drehzahlregler A verstellte Leitapparat am Einströmen in die Turbine verhindert. Diese Relation wird durch den Umstand hergestellt, daß sich beim Bewegen des Abschlußkegels 18 in öffnendem Sinne der Hilfskolben 2o nach rechts verschiebt und dabei ein Abströmen von Flüssigkeit aus dem Raum 7 durch die Leitung 241 in den Raum 24 des Zylinders 22 herbeiführt. Wegen dieses Entzuges von Flüssigkeit aus dem Raum 7 ist eine Feder 72 imstande, das Steuerventil 5, 8, g zu heben, wobei von einem gewissen Punkt an der Kolben 9 das Abfließen von Flüssigkeit aus dem Raum ig unterbindet. Sobald letzteres eingetreten ist, läßt der Kolben 8 Drucköl durch die Leitungen 244 und 242 in den Raum i9 des Gehäuses 23 überströmen. Der Abschlußkegel 18 wird dann langsam wieder in seine Schließlage zurückgebracht, da die vom Verdrängerkolben verdrängte Flüssigkeitsmenge durch die Blende 34 der Leitung 1o2 allmählich wieder abfließen kann. Auf diese Weise besteht Gewähr dafür, daß kein Wasser unnütz durch die Ablaßvorrichtung 4o abfließt.
  • Erfährt die Turbine dagegen eine Belastungszunahme, so verharrt der Abschlußkegel 18 in seiner Schließlage. Der Verdrängerkolben 4. wird jetzt angehoben, wobei aber das Steuerventil 5, 8, 9 keine weitere Verschiebung nach oben erfährt, so daß auch der Hilfskolhen 2ö in seiner Lage verharrt. Der Raum 7 wird beim Anheben des Kolbens 4 aus der Kammer il durch die Leitung iol mit Öl nachgefüllt, da sich bei diesem Anheben das Rückschlagventil io öffnet.
  • Der Raum 7 ist außerdem ständig über die mit der Blende 34 versehene Leitung 102 mit der als Vorratsraum für die Regelflüssigkeit des Turbinenreglers dienenden Kammer il verbunden. Sie ist dabei unterhalb des Flüssigkeitsspiegels dieser Kammer angeordnet. Eine Flüssigkeitsfüllung des Raumes 7 ist somit gewährleistet, solange ein Flüssigkeitsvorrat in der Kammer il vorhanden ist, d. h. der Turbinenregler selbst-auch betriebsfähig ist. Dies wirkt im besonderen im Sinne einer Erhöhung der Betriebssicherheit.
  • Sollte sich der Abschlußkegel 18 bei einer raschen Schließbewegung des Leitapparates wider Erwarten nicht öffnen, so bewirkt im Sinne einer weiteren Erhöhung der Betriebssicherheit das Blendendrosselventil 13, 14, 16 eine Verminderung der Verstellgeschwindigkeit des Regulierkolbens 28, indem jetzt vom Kolben 9 aus dem Raum 6 verdrängte Flüssigkeit durch die Leitung 37 nach dem Raum oberhalb des Kolbens 14 des Drosselventils gelangt, so daß der Stift 13 dieses Ventils in die Blendenöffnung 16 geschoben wird. Infolgedessen wird der öldurchgang durch die Leitung 31 teilweise versperrt, so daß, obgleich sich das Steuerventil der Vorrichtung 25 in der offenen Stellung befindet, das Ö1 aus dem Raum 282 nur langsam entweichen kann und daher der Drehzahlregler A den Leitapparat nur langsam zu schließen vermag. Eine große Abwärtsbewegung des Steuerventils 5, 8, 9, welche imstande ist, das Blendendrosselventil 13, 14, 16 in obigem Sinne zu beeinflussen, tritt aber nur ein, wenn sich der Abschlußkegel 18 nicht öffnet, d. h. der Kolben 2o kein Abziehen von Flüssigkeit aus dem Raum 7 herbeiführt.
  • Aus obigem geht hervor, daß die angestrebte, große Betriebssicherheit bei der beschriebenen erfindungsgemäßen Bauart weitgehend erreicht ist. Die ganze Steuereinrichtung für die Betätigung des Abschlußkegels der Wasserablaßvorrichtung besteht in organisch mit dem Turbinenregler zusammengehörigen Steuergliedern, welche nur geringen Kräften ausgesetzt sind und auch bei Betriebsstörungen keine Überbeanspruchungen erleiden können, da auch die Rückwirkung auf den Schließvorgang des Turbinenleitapparates bei Ausbleiben der Öffnung des Abschlußkegels der Wasserablaßvorrichtung nur über die Vorsteuerung erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulisch gesteuerte Wasserablaßvorrichtung, die sich als Druckregler bei an Rohrleitungen angeschlossenen Turbinen mit durch einen Drehzahlregler gesteuertem Leitapparat verwenden läßt und die einen längs verschiebbaren Abschlußkegel aufweist, dem der Wassereintrittsstutzen zur Ablaßvorrichtung gleichzeitig als Sitz dient, nachdem der Kegel vom Kolben eines zugeordneten Stellmotors in die Schließlage verstellt worden ist, und bei welcher vom Drehzahlregler ausgelöste Schließbewegungen des Turbinenleitapparates die Verstellung eines Verdrängerkolbens bewirken, der dabei auf eine Flüssigkeit und über diese auf ein unter dem Druck einer Feder stehendes Steuerventil einwirkt, welches den Zu- und Abfluß von Druckmittel in bzw. aus dem Zylinder des der Ablaßvorrichtung zugeordneten Stellmotors beherrscht, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (5, 8, 9) getrennt von dem dem. Abschlußkegel (18) der Ablaßvorrichtung (4o) zugeordneten Stellmotor angeordnet ist, wobei ein zwangläufig mit dem Abschlußkegel (18) verbundener Hilfskolben (2o) beim Bewegen des Stehkolbens (21) in einem das Öffnen dieses Abschlußkegels bewirkenden Sinne ein Abströmen von Flüssigkeit aus dem vom Verdrängerkolben (4) und dem Steuerventil (5, 8, 9) begrenzten Raum (7) in einen den Hilfskolben (2o) aufnehmenden Zylinder (22) und zusammenhängend "damit eine Rückstellung des Steuerventils (5, 8, g) unter der Wirkung der Feder (72) herbeiführt.
  2. 2. Wasserablaßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, falls der Abschlußkegel (i8) bei einer vom Drehzahlregler (26) eingeleiteten Schließbewegung des Leitapparates der Turbine nicht öffnen sollte, das Steuerventil (5, 8, 9) eine Drosselvorrichtung (13, 14, i6), ,veliahe in eine Steuerleitung (31) des vom D@rehzahlregller (26) becinflußten Steuerventils (25) für die Betätigung des Leitapparates der Turbine eingebaut List, im Sinne einer Erhöhung der Drosselwirkung beeinflußt, so daß die Schließung des Turbinenleitapparates dermaßen verzögert wird, daß in der Turbinenrohrleitung keine unzulässigen Druckstöße auftreten.
  3. 3. Wasserablaßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Verdrängerkolben (4) und dem Steuerventil (5, 8, 9) begrenzte Raum (7) ständig über eine mit einer Blende (34) versehene Leitung (ioi, 102) mit dem Vorratsraum für die Regelflüssigkeit des Turbinenreglers verbunden und unterhalb des Flüssigkeitsspiegels dieser Kammer angeordnet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 322 384; schweizerische Patentschrift Nr. 130 968.
DEE5614A 1951-08-14 1952-06-14 Hydraulisch gesteuerte Wasserablassvorrichtung Expired DE926239C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097219B (de) * 1956-09-13 1961-01-12 Johannes Erhard H Waldmaier Er Druckstosssicherung mit Nebenauslasseinrichtung fuer Wasserversorgungsleitungen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE322384C (de) * 1913-05-28 1920-06-28 Neyret Beylier Ducrest Et Cie Steuerung fuer den Entlastungsschieber einer Turbinenentlastungsvorrichtung mit schnellem OEffnen und langsamem Schluss
CH130968A (de) * 1926-10-30 1929-01-15 Allis Chalmers Mfg Co Reguliervorrichtung für Wasserturbinen.

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