CH239604A - Verfahren, um bei Lastabschaltungen den höchsten Druckstoss in der Zufuhrleitung einer Wasserturbine zu verkleinern, und Einrichtung zum Ausführen dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren, um bei Lastabschaltungen den höchsten Druckstoss in der Zufuhrleitung einer Wasserturbine zu verkleinern, und Einrichtung zum Ausführen dieses Verfahrens.

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CH239604A
CH239604A CH239604DA CH239604A CH 239604 A CH239604 A CH 239604A CH 239604D A CH239604D A CH 239604DA CH 239604 A CH239604 A CH 239604A
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CH
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pressure
pressure regulator
turbine
during
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Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/18Regulating, i.e. acting automatically for safety purposes, e.g. preventing overspeed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description


  Verfahren, um bei Lastabschaltungen den höchsten Druckstoss in der Zufuhrleitung einer  Wasserturbine zu verkleinern, und Einrichtung zum Ausführen dieses Verfahrens.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um  bei Lastabschaltungen den höchsten Druck  stoss in der Zufuhrleitung einer Wassertur  bine mit Leitapparat und     selbsttätigemDruck-          regler    mit Nebenauslass zu verkleinern. Fer  ner betrifft die Erfindung eine Einrichtung  zum Ausführen dieses Verfahrens.  



  In Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung ist  eine Wasserkraftanlage üblicher Auslegung  gezeigt, bei welcher eine Rohrleitung L     oben     an ein Speicherbecken B und unten an eine  Turbine T angeschlossen ist. Unmittelbar vor  der Turbine T ist in die Leitung L ein selbst  tätiger Druckregler D mit     Nebenauslass    ein  gebaut. Wird der Leitapparat der Turbine T  während des Betriebes rasch geschlossen, so  löst das in bekannter Weise ein Öffnen des  Druckreglers D und zusammenhängend damit  Druckschwankungen in der Rohrleitung L  aus.

   In Fig. 2 der beiliegenden Zeichnung  zeigt der ausgezogene Linienzug z wie beim  Einbau eines ungesteuerten Druckreglers von    zum Beispiel 480 mm Nennweite die     Druck-          sehwankungen    au einer Stelle D1 unmittelbar  vor der Turbine<I>T</I> und dem Druckregler<I>D</I>  bei Lastabnahme der Turbine T für gewöhn  lieh verlaufen sind. Dabei sind die Drücke H  in Funktion der Zeit t aufgetragen.

   In der  weiteren Fig. 3 sind, ebenfalls in Funktion  der Zeit t, die Öffnungshübe des Servomotors  des Turbinenleitapparates und die Öffnungs  hübe des     ungesteuerten    Druckreglers D mit       Nebenauslass        bisheriger    Bauart aufgetragen,  was die     ausgezogenen    Linienzüge     r        bezw.    s       ergibt.    Wie den     Fig.    2 und 3 zu entnehmen  ist, öffnet der Druckregler D nicht gleich im  Augenblicke, wo die Schliessbewegung des  Leitapparates einsetzt, so dass bei einer Last  abnahme der Turbine     T    der Druck an der  erwähnten Stelle D, vorerst bis zum Punkte  P,

   der     F'ig.    2, ansteigt. Erst wenn die Schliess  geschwindigkeit ein gewisses Mass erreicht  hat, was bei Punkt P, der Fall ist,     beginnt     der Druckregler D zu öffnen, so     dass.-der         Druck an der Stelle D1 entsprechend der     Äu-          derung    der Fliessgeschwindigkeit in der Rohr  leitung L anfängt zu sinken, wobei sich     all-          nmählich,    wie die Strecke P2-P3 der Fig. 2  zeigt, ein Gleichgewichtszustand zwischen  der abnehmenden Wassermenge Q1T, welche  durch die Turbine T fliesst, und der zuneh  menden Wassermenge Q,D, welche durch den  Druckregler D abfliesst, ausbildet.

   In Füg. 4  sind diese Wassermengen Q,T und Q1D be  zogen auf 1 m Gefälle in Funktion des  prozentualen Öffnungsverhältnisses
EMI0002.0005  
   der Tur  bine und des Druckreglers  aufgetragen, wobei eine Kurve Q,D einer  Nennweite des Druckreglers von 480 mm und  eine zweite Kurve Q,D einer Nennweite des  Druckreglers von 400 mm entspricht. Der er  wähnte Gleichgewichtszustand im     Druclkver-          lauf    wird beim Erreichen des Punktes P3  durch den Umstand plötzlich wesentlich an  ders beeinflusst, dass die in der Rohrleitung  L aufgetretene primäre Störung anfängt     nach     der Ausgangsstelle zurückzukehren,     indem     die erste Reflexionszeit
EMI0002.0010  
   abge  laufen ist.

   In diesem Ausdruck bezeichnet L  die Rohrlänge in Metern und a die     Druclkfort-          pflanzungsgeschwindigkeit,    die im vorliegen  den Falle zum Beispiel mit 1000 m/sek an  genommen ist. Beträgt für das gewählte Bei  spiel die Rohrlänge L = 500 m, so ergibt sieh  als Reflexionszeit:
EMI0002.0013  
   Der im  vorhergehenden Druckverlauf     eingetretene     Druckanstieg P0-P1 macht sich daher nach  Erreichen des Punktes P3 als eine reflektierte  negative Stosswelle geltend, so dass der Druck  stossverlauf nach dem Punkte P3 dem Linien  zug P3-P4 der Fig. 2 entspricht.

   Vom Punkte  P4 steigt dann der Druck während des übri  gen Teils der zweiten Reflexionszeit dauernd  an, weil sich die Drucksenkung P,-P3 aus  der ersten Druckstossphase jetzt als positive  Stosswelle     auswirkt,    so dass der Druckverlauf  nach dem Linienzug P4-P5 vor sich geht.  Am Ende der zweiten Reflexionszeit, das  heisst nach zwei Sekunden, ist der Leitappa-    rat der Turbine T ganz geschlossen und der  Druckregler D ganz geöffnet (vergl. Fig. 3).  Der Druck an der Stelle Dl     nimmt    aber vor  erst immer noch zu, da sich jetzt die Druck  senkung P3-P4 aus der vorhergehenden  Phase geltend macht, wobei der Druck im  Punkte PR den höchsten überhaupt     vorkom-          mnenden    Wert annimmt, um hierauf wieder  abzunehmen.

   Der höchste Druck     P8    liegt be  trächtlich, das heisst etwa 18% über dem  Druck, der an der Stelle D1 bei normaler Be  lastung der Turbine T herrscht.  



  Ein Druckstoss, der den bei normalen Be  tr iebsverhältnissen an der Stelle D1 der Lei  tung herrschenden Druck um bis zu 18  überschreitet, kann unter Umständen der Lei  tung gefährlich werden. Um diese Gefahr zu  beheben. wird nun gemäss dem Verfahren  nach vorliegender Erfindung während der  Schliesszeit des Turbinenleitapparates das  Öffnen des Druckreglers D selbsttätig so ge  steuert, dass während der ersten Reflexions  zeit nur ein solcher Druckanstieg bezw.       Druckabfall    in der Rohrleitung eintritt, dass  während der zweiten Reflexionszeit durch die  sich dann geltend machende, reflektierte ne  gative bezw. positive Druckstosswelle eine  dämpfende Wirkung auf den weiteren Druck  anstieg bezw. die weitere Drucksenkung aus  geübt wird.

   Erreicht wird dlas bei der     Ein-          rielhtutng;    gemäss der Erfindung dadurch, (lass       eine        Steuervorrichtung    das Öffnen des Druck  reglers     beherrscht.    Dabei kann die Steuervor  richtung als Kurvenscheibe oder als ein       1iebelmeclianismus,    dessen Hebelübersetzun  gen die festgelegte     Öffnungsweise    des     Druek-          reglers    hervorbringen,     ausgebildet    sein.

   Auch  kann die Steuervorrichtung durch Bohrungen  im     Kataraktkolben    des     Druckreglers        beein-          flusst        werden.     



  Auf dem beiliegenden zweiten     Zeichnungs-          blatt    - an Hand der Zeichnung wird auch  das Verfahren nach der Erfindung beispiels  weise erläutert - sind beispielsweise ver  schiedene Ausführungsformen von     Einrich-          linigen    zum Ausführen des Verfahrens ge  mäss der Erfindung veranschaulicht, und  zwar zeigt      Fig. 5 eine Einrichtung, bei welcher die  Steuervorrichtung als Kurvenscheibe ausge  bildet ist,  Fig. 6 eine Einrichtung, bei welcher die  Steuervorrichtung als Hebelmechanismus aus  gebildet ist und  Fig. 7 eine Einrichtung, bei welcher die  Steuervorrichtung durch Bohrungen im     Kata-          r    a ktl olben des Druckreclers eD beeinflusst wird.  



  In Fig. 5 bezeichnet 1 den Leitapparat  einer Turbine 2, welcher das Wasser in Rich  tung des Pfeils A zuströmt. Dieser Turbine 2  ist ein Druckregler 3 mit Nebenauslass 4 zu  geordnet. Die selbsttätige Betätigung des  Ventilkörpers 5 des Druckreglers 3 erfolgt  von einem Servomotor 6 aus, der in Abhän  gigkeit von der Belastung der Turbine 2 von  einem nicht gezeigten Drehzahlregler in üb  licher Weise beeinflusst wird. Die Stange 7  des     Servomotorkolbens    8 steht einmal mit der  Verstelleinrichtung 9 des Leitapparates 1  und sodann mit einer als Kurvenscheibe 10  ausgebildeten Steuervorrichtung in Wirkungs  verbindung. Gegen die Steuerfläche der Kur  venscheibe 10 liegt ständig das eine Ende  eins um einen Zapfen 11 drehbaren Winkel  hebels 12 an, dessen anderes Ende mit der  Stange 13 eines Körpers 14 gelenkig verbun  den ist.

   Dieser Körper 14 beherrscht das  Überströmen im Innern eines Kataraktes, des  sen Kolben mit 15 und dessen Gehäuse mit  16 bezeichnet ist. Am untern Boden des Ka  taraktgehäuses 16 ist ein Ventilkopf 17 be  festigt, der den Ausfluss von Flüssigkeit aus  dem oben offenen Hohlraum eines starr mit  dem Ventilkörper 5 verbundenen Ansatzes 22  beherrscht. Es handelt sich diesbezüglich um  Flüssigkeit, die aus der zum Druckregler 3  führenden Leitung 18 durch eine Nebenlei  tung 19 mit eingebauter Blende in einen  Raum 20 oberhalb des Ventilkörpers 5 und  aus diesem Raum 20 durch Öffnungen 21 im  Ansatz 22 in dessen     Hohlraum    gelangen kann.  Die Flüssigkeit, die aus dem Hohlraum des  Ansatzes 22 austritt, fliesst durch eine Lei  tung 23 ins Freie ab.  



  Wird bei einer Bewegung des Körpers 14  nach aufwärts der Kataraktkolben 15 von    jenem mitgenommen, so entsteht unterhalb  des Kolbens 15 ein Vakuum, so dass das Ka  taraktgehäuse 16 veranlasst wird, sich eben  falls nach aufwärts zu bewegen; der Ventil  kopf 17 wird infolgedessen vom Ansatz 22  wegbewegt. Es fliesst daher nun mehr Flüs  sigkeit aus dem Raum 20 durch den Hohl  raum des Ansatzes 22 und die     Leitung    23 ab,  als diesem Raum 20 durch die Leitung 19  mit eingebauter Blende zufliessen kann. Der  Druck im Raume 20 vermindert sich infolge  dessen stark, so dass der Ventilkörper 5 jetzt  durch den ständig von unten auf ihn einwir  kenden Wasserdruck angehoben wird, und  zwar um so viel, als dem vorher von der  Steuerfläche der Kurvenscheibe 10 abgenom  menen Hub entspricht.

   Diese Steuerfläche ist  nun entsprechend der Anordnung von Stollen,  Wasserschloss und Rohrleitung, das heisst den  Wasserzuflussverhältnissen, und ferner ent  sprechend den Durchflussmengen der Turbine  2 und des Druckreglers 3 sowie dem Schliess  gesetz des nicht gezeigten Turbinenreglers  ausgelegt, so dass in Fig. 3 die Hubbahn des  Ventilkörpers 5 nicht mehr, wie es bisher der  Fall war, nach dem Linienzug s, sondern bei  einer Nennweite des Druckreglers von     zum     Beispiel 480     mm    nach dem gestrichelten  Linienzug     s,    und bei einer Nennweite von  zum Beispiel 400 mm nach dem strichpunk  tierten Linienzug     s2    verläuft. Dementspre  chend ergeben sich in     Fig.    2 auch ganz andere  Druckverlaufe als bisher.

   In dieser     F'ig.    2  ist die     Druckverlaufkurve,    welche der     Ilub-          bahn        s,        entspricht,    mit dem     Bezugsizeichen        zi.     und die     D,ruckverlaufkurve,        welche    der Hub  bahn     s2    entspricht, mit dem Bezugszeichen     z2     belegt.

   Dadurch, dass die Steuerfläche der       Nurvenscheibe    10 in der angegebenen Weise  im voraus festgelegt wird, lässt sich     für    die  erste     Reflexionszeit    an der Stelle     Dl    (Fix. 1)  gegenüber dem Zustand vor dem Öffnen des  Druckreglers 3 nicht     wie    bisher ein Druck  abfall, sondern ein     Druckanstieg    erreichen.       Infolgedessen        wird    während der zweiten Re  flexionszeit durch die sich dann geltend  machende negative     Druckstosswelle    eine  dämpfende Wirkung ausgeübt.

   Als Folge da-      von liegt der höchste Punkt der Kurve z1  jetzt nicht einmal 7c % und derjenige der  Kurve z2 nicht einmal l4 % über demn Druck,  welcher an der Stelle Dl bei normalen Be  triebsverhältnissen der Turbine herrscht. Da  bei liegt der höchste Punkt der Druckverlauf  kurve z2, welche sich beim Einbau eines ge  steuerten Druekreglers von 400 mm ergibt,  selbst tiefer als der höchste Punkt P6 der  Druckverlaufkurve z, welche sich beim Ein  bau eines ungesteuerten Druckreglers von  480 mm ergibt, und dies trotzdem im letzte  ren Falle die durch den Druckregler abflie  ssende Menge doch wesentlich grösser ist und  folglich zu erwarten wäre, dass die Druck  stösse weniger starki ausfallen wurden. Als  Ergebnis von dem lässt sich daher feststellen.

    dass sich hei Anwendung der Lehre nach vor  liegender Erfindung die Druckregler     bei    glei  cher Betriebssicherheit wesentlich kleiner und  daher auch billiger ausbilden     lassen    als die  bisher verwendeten ungesteuerten Druck  regler.    Die Steuervorrichtung, welche das Öffnen  des Druckreglers beherrscht, kann in der in  Fig. 6 gezeigten Weise auch als Hebelmecha  nismus 24 ausgebildet sein, wobei sich durch  entsprechende Festlegung der Hebelüberset  zungen die festgelegte Öffnungsweise des       Ventilkörpers    5 des Druckreglers 3 hervor  bringen lässt.

      In Fig. 7 ist schliesslich eine Einrichtung  gezeigt, bei welcher die Steuervorrichtung  von einem Katarakt aus beeinflusst wird, der  ein Gehäuse 26 und einen aus     zwei    Teilen 27,  28 bestehenden Kolben sowie eine zwischen  diesen Teilen 27 und 28 eingeschaltete Feder  29 aufweist. Im Kolbenteil 27 ist eine grössere  Bohrung 30 und im Kolbenteil 28 eine klei  nere Bohrung 31 vorgesehen. Wird der Hebel  25 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn bewegt,  so wird das Gehäuse 26 vorerst nur langsam  mitgenommen, denn am Beginn der Aufwärts  bewegung des Kataraktkolbens können sich       dessen    Teile 27, 28 in bezug auf einander  noch etwas verschieben.

   Die dabei aus demn  Raum zwischen diesen Teilen 27, 28 ver-    drängte Luft wird durch die grössere Boh  rung 30 hindurch in den Raum unterhalb des  Kataraktkolbens geschoben, so dass im letzt  genannten Raum nur allmählich ein das     Mit-          nchmnen    des Gehäuses 26 bedingendes Va  kuum auftritt. Sobald aber der Kolbenteil 27  gegen den Kolbenteil 28 zum Anliegen  kommt, so bestimmt ausschliesslich die klei  nere Bohrung 31 die in den Raum unterhalb  des Kataraktkolbens gelangende Luftmenge  und somit auch dlas in diesem Raum bei der  Aufwärtsbewegung jenes Kolbens sich bil  dende Vakuum. Infolge der Kleinheit der  Bohrung 31 nimmt dieses Vakuum rasch zu,  so dlass nun auch das Gehäuse 26 rascher     mit-          ge    nommen wird.  



  Die Erfindung lässt sich in der beschrie  benen Weise ahne weiteres auch anwenden,  wenn während der ersten Reflexionszeit an  Stelle eines     Druckabfalles    ein     Druckanstieg          eintritt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRMHE 1. Verfahren zur Verkleinerung des maxi malen Druckstosses bei Lastabschaltungen in der Zufuhrleitung einer Wasserturbine mit Leitapparat und selbsttätigem Druckregler mit Nebenauslass, dadurch gekennzeichnet, dass während der Schliesszeit des Turbinen leitapparates das Öffnen des Druckreglers selbsttätig so gesteuert wird, dass während der ersten Reflexionszeit nur ein solcher Druelk- ats iiig fie e benv. Druekabfall in der Rohrleitung eintritt, dass während der zweiten Reflexions zeit durch die sich dann geltend machende negative bezw. positive Druckstosswelle eine dämpfende Wirkung auf den weiteren Druck anstieg bezw. die weitere Drucksenkung aus geübt. wird. I1.
    Einrichtung zum Ausführen des Ver- fAirens nach Patentanspruch 1, dadurch ge- kenn7eichnet. dass eine Steuervorrichtung das Offnen des Druckreglers beherrscht. UNTERANSPRVCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervor richtung als Kurvenscheibe ausgebildet ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervor richtung als Hebelmechanismus ausgebildet ist, dessen Hebelübersetzungen die festgelegte Öffnungsweise des Druckreglers hervor bringen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervor richtung durch Bohrungen im Kataraktkol- ben des Druckreglers beeinflusst wird.
CH239604D 1944-02-03 1944-02-03 Verfahren, um bei Lastabschaltungen den höchsten Druckstoss in der Zufuhrleitung einer Wasserturbine zu verkleinern, und Einrichtung zum Ausführen dieses Verfahrens. CH239604A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257070B (de) * 1962-05-02 1967-12-21 Escher Wyss Gmbh Verfahren zur Vermeidung von Sunk und Schwall bei Flusskraftwerken
DE102021118978B3 (de) 2021-07-22 2022-07-07 Voith Patent Gmbh Hydraulische Maschine vom Typ Pelton und Betriebsverfahren

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DE102021118978B3 (de) 2021-07-22 2022-07-07 Voith Patent Gmbh Hydraulische Maschine vom Typ Pelton und Betriebsverfahren
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