DE404398C - Verfahren zur selbsttaetigen Einstellung von Wehren - Google Patents

Verfahren zur selbsttaetigen Einstellung von Wehren

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DE404398C
DE404398C DEH94216D DEH0094216D DE404398C DE 404398 C DE404398 C DE 404398C DE H94216 D DEH94216 D DE H94216D DE H0094216 D DEH0094216 D DE H0094216D DE 404398 C DE404398 C DE 404398C
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water
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Huber & Lutz
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/205Barrages controlled by the variations of the water level; automatically functioning barrages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Verfahren zur selbsttätigen Einstellung von Wehren. Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung, durch welche durch ZYasserdruck bewegbare Wehrkörper jeder Art selbsttätig so eingestellt werden, daß sie bei verändertem Wasserzufluß einen bestimmten Oberwasserspiegel unverändert einhalten.
  • Bei solchen Wehren besteht zur Erzielung des Gleichgewichtes zwischen den auf das Niedergehen und das Aufstellen des Staukörpers wirkenden Kräften ein Spiegelunterschied zwischen dem Oberwasser und dem 'Wasser in der 'Wehrkammer (Innenwasser). Bei den bisher bekannten Vorrichtungen zur selbsttätigen Reglung des Oberwasserspiegels besteht, sobald der Wehrkörper in Zwischenstellung ist, ein ständiger Durchfiuß durch die Wehrkammer, der neben dem ZVasserverlust auch noch die Gefahr des Verstopfens des Einlaufrechens und daher des ungewollten Niedergehens des Staukörpers bringt.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll dieser Übelstand behoben werden, indem durch einen Regler nur so viel 'Wasser der Wehrkammer zugeführt wird, als zum Ersatz der unvermeidlichen 'Wasserverluste des 'Wehrkörpers erforderlich ist. Steht der Innenwasserspiegel in der'Vehrkammer auf dem für die jeweilige Stellung des Wehrkörpers erforderlichen Stand, so wird die Verbindung zwischen dem Oberwasser und der Wehrkammer selbsttätig geschlossen, und erst wieder geöffnet, wenn der 'Wasserspiegel in ihr zu tief absinkt. Ebenso wird, wenn der Oberwasserspiegel über das gewollte Maß ansteigt, zunächst der Zulauf zur Reglerkamnier geschlossen und erst wenn der natürliche Wasserverlust zum Niedergehen des Staukörpers, das ein Absinken des zu hoch gestiegenen Oberwasserspiegels zur Folge liat, nicht genügt, noch der Auslauf aus der Reglerkammer geöffnet. Ist der Überstau behoben, so schließt sich zunächst der Auslauf, und erst bei einem bedrohlichen Absinken des Innenwasserspiegels öffnet sich der Einlauf gegen das Oberwasser. Die Einrichtung gewährleistet also den geringsten Wasserverlust.
  • Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele des Erfindungs"e"enstandes.
  • Abb. i stellt den Längenschnitt durch eine mit Bodenventil arbeitende Reg lerkammer des 'Wehres dar.
  • abb. 2 zeit eine Ausführungsform der Reglung, bei der das .blassen von Wasser aus der Reglerkanimer durch ein Vberlaufrohr erfolgt..
  • Die Regierkatnmer steht durch die öffnung b mit der 'Wehrkammer in Verbindung. Der Einlauf vom Oberwasser her mit Rechen c wird durch eine einfache Flappe d oder eine Drosselklappe. ein Zylinderschütz. Segmentschütz usw. verschlossen. Die Klappe wird mittels Stange g durch einen im Drehpunkt f gelagerten Hebel e geschlossen oder geöffnet, an dessen änderetn Ende die Kolbenstange lt eines Druckzylinders k wirkt. In den Druckzylinder k mündet ein Rohr l mit zwei Mundöffnungen in im Oberwasser und n in der Reglerkarnmer sowie mit einem Auslauf o von kleinerem Querschnitt als das Rohr. Solange das Innenwasser in der Reglerkarnmer höher als auf dem Stand i. steht, der zur Haltung des Staukörpers erforderlich ist, fließt Wasser durch die 'Mündung n und da, Rohr l in den Druckzylinder k, treibt dessen Kolben nach oben und schließt mittels des Hebels die Zulaüfklappe d. Sinkt der Innenwasserspiegel unter die Rohrmündung n, so entleert .ich da; Ruhr 1 tiebst 'Druckzylinder k langsam durch die kleine Öffnung o, der Kolben geht durch sein Eigengewicht nieder, das durch Zusatzgewichte vermehrt werden kann, die Klappe cl öfinet sich (gestrichelte Stellung) und läßt vom Oberwasser her 'Wasser in den Innenraum nachfließen, bis der Standi wieder erreicht ist. Das Zuleitungsrohr mit 'Mündung it auf der Höhe des Innenwasserspiegels i regelt also das Gefälle zwischen Oberwasser und Innenwasser mit geringstem Wasserverlust, wobei eine Sicherheit gegen ungewolltes Niedergehen des Staukörpers und gegen unvermuteten Wasserverlust besteht.
  • Steigt der Oberwasserspiegel über den zulässigen Stand a, so wird dem Druckzylinder h Wasser durch die Mündung n zugeführt und die Klappe d geschlossen. Geht das «'ehr nun nicht schon durch den natürlichen Wasserverlust langsam nieder, fließt also dauernd Wasser in die Mündung in, so hebt sich der Druckkolben weiter, und da die Klappe d bereits geschlossen ist und sich nicht weiter bewegt, bildet nun der Punkt f' den Drehpunkt eines einarmigen Hebels e. Der Punkt i ist mit einem Rohr 1) fest verbunden, das als Zylinderschütz den Auslauf g nach dein Unterwasser schließt. 1Vird der Hebel c# um den Drehpunkt f' nach aufwärts in die strichpunktiert gezeichnete Lage gedrückt, so öffnet sich der Auslauf t', und das NVasser fließt aus dem Innenraum unter großem Druck nach dem Unterwasser ab. Geht der Oberwasserspiegel unter die Rohrmündung in zurück, so schließt sich das Auslaufschlitz p infolge seines Eigengewichtes. Sobald es aufsitzt, bildet der Punkt f wieder den Drehpunkt des Hebels e; beim weiteren Niedergehen des Kolbens wird die Zulaufklappe d geöffnet und ein zu tiefes Absinken des Wehres durch Eintritt von Wasser in die Wehrkammer gebremst.
  • Die Rohrmündungen in und n sind zum Verstellen ausziehbar eingerichtet. so daß verschieden hohe Wasserspiegel selbsttätig geregelt werden können, Durch Tieferstellen der Mündung n im Reglerscbacht kann das Wehr willkürlich niedergelegt werden, indem dabei Wasser aus dem Innenraum zum Druckzylinder fließt und so das Auslaufventil il ,geöffnet wird.
  • Mittels einer Feder r, die bei der Aufwärtsbewegung der Kolbenstange !t gespannt wird, kann das Öffnen des Auslaufes g verzögert werden, um das Niedergehen desl\'ehrs in der Geschwindigkeit nach Bedarf zu regeln.
  • In Abb. 2 ist der Druckkolben k umgekehrt angeordnet wie in Abb. i, so daß sich beim Einleiten von Druckwasser die Kolbenstange h nach abwärts bewegt und die Klappe d, deren Drehachse unten liegt. schließt. Der Drehpunkt f des Hebels e ist durch ein Gegengewicht s gehalten. Ist die Klappe d geschlossen, so bildet das Gelenk f' den Drehpunkt des Hebels, und wenn der Kolben weiter niedergedrückt wird, senkt sich das i'berlaufrohr t, das sich über das Ablaufrohr g hinüberschiebt, und es fließt Wasser aus dem Innenraum ab. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der Innenwässerspiegel nicht unter ein gewisses Maß absinken kann, das dem für das Überlaufrohr t möglichen Weg entspricht, so daß das Wehr, auch wenn eine Störung im Schließen der Auslauföffnung auftreten würde, nie ganz niedergeht.

Claims (5)

  1. PATE NT-ANsPRÜcHE: i. Verfahren zur selbsttätigen Einstellung von Wehren, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vberschreiten des Stauspiegels zunächst die Verbindung zwischen Oberwasserspiegel und 'Wehrkammer geschlossen und dann der Ablauf aus der Wehrkammer nach dem Unterwasser geöffnet wird.
  2. 2. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf- und der auslaufverschluß (d und g) durch den Kolben (k) eines Druckzylinders gesteuert wird, dem das Druckwasser durch ein Rohr (L) mit zwei Mündungen zugeführt wird, von denen die eine (m) auf der Höhe des einzuhaltenen Oberwassers, die andre (it ) auf der Höhe des für das Gleichgewicht des 'Wehrs erforderlichen Innenwasserspiegels (i) steht. ;.
  3. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkolben (h) an einem Hebel (e) angreift, der zum Schließen des Einlaufs (d) als zweiarmiger Hebel mit Drehpunkt (f) über dem Auslauf (g), zum Öffnen des Auslaufs als einarmiger Hebel mit Drehpunkt ( f ) über dem Einlauf (d) wirkt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrmündungen (in und tt) ausziehbar ausgeführt sind.
  5. 5. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch r bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Auslauf (g) als sich über dem Ablaufrohr (g) ausziehbares Überlaufrohr (t) ausgebildet ist.
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