DE248209C - - Google Patents

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DE248209C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H5/00Acetylene gas generators with automatic water feed regulation by the gas-holder
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

KAISERLICHES /
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248209 KLASSE 26 b. GRUPPE
JULIUS BERTRAM in DÜSSELDORF.
Zusatz zum Patent 243466 vom 17. März 1910.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1911 ab. Längste Dauer: 16. März 1925.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Acetylenlampe nach Patent 243466.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist zwecks leichteren und schnelleren Füllens der Lampe die mit einem Ausschnitt für den Durchtritt des Hahnschlüssels versehene Zünddose auf dem Lampendeckel abhebbar angeordnet, um durch Abnahme derselben das sonst nur teilweise geöffnete Luftloch auf seiner ganzen Breite für den Durchfluß öffnen zu können. Das Füllen der Lampe selbst geschieht unter Druck.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1, welche gleichzeitig das Füllverfahren veranschaulicht, die neue Lampe in Ansicht sowie eine Füllvorrichtung im Schnitt dargestellt. Fig. 3 zeigt die Lampe mit der Zünddose im Querschnitt und Fig. 2 und 4 Einzelheiten.
Soll die Lampe gefüllt werden, so deckt man den von seinem Boden befreiten und mit dem Brenner nach unten gerichteten Lampentopf nach Fortnahme des unteren Wasserbehälters und des in Fig. 4 dargestellten, zwischen den Kapillarrohren 12 und 13 sitzenden Röhrchens 16 vermittels einer aus Gummi o. dgl. bestehenden und mit einer Durchgangsöffnung für das Kapillarrohr des Hahnes versehenen Scheibe ab und preßt unter Zuhaltung der Mündung dieses Kapillarrohres mit dem Finger die konisch gestaltete Mündung der im Lampendeckel ausgebildeten Lufteinlaßröhre 5 an einen mit entsprechender Mündung versehenen Hahn b einer mit Wasser von etwa V2 Atm. Druck gespeisten Leitung an und öffnet diesen gleichzeitig. Das Wasser nimmt dabei von der Röhre 5 aus seinen Weg durch den Ausschnitt 30 des Hahnkonus 6, die Hülse 9 und durch deren Luftloch 10 in den oberen Wasserbehälter.; Die in demselben enthaltene Luft entweicht dabei durch den unteren Ausschnitt 11 des Hahngehäuses und den Zwischenraum zwi- „4 sehen den Kapillarrohren 12 und 13 hindurch nach außen. Ist der Wasserbehälter 1 ausgefüllt, so wird das noch zufließende Wasser auf demselben Wege nach außen gepreßt und reinigt dabei den Zwischenraum zwischen den beiden Kapillarrohren 12 und 13 von den gegebenenfalls in ihm festsitzenden Schmutzteilen. Gibt man dabei die Mündung des Kapillarrohres 12 frei, so spritzt das über-
*) Früheres Zusatzpatent: 247959,·
schüssige Wasser auch durch dieses nach außen und reißt etwa vorhandene Schmutzteile mit. Die über die Bodenöffnung des Lampentopfes gelegte Dichtungsscheibe verhindert dabei das Eindringen des ausspritzenden Wassers in den Karbidraum und ein etwa auf diese Weise mögliches unerwünschtes Eindringen von Wasser in die Gaskanäle und in die feine Bohrung des Brenners. Hat man
ίο nach erfolgter Füllung die Lampe wieder vom Füllhahn b und die Scheibe α vom Lampentopf entfernt, so schiebt man das Röhrchen 16 (Fig. 4) wieder zwischen die Rohre 12 und 13, stülpt oder schraubt dann den unteren Wasserbehälter (14 im Hauptpatent) wieder über die Kapillarröhrchen 12, 13 auf das Hahngehäuse, setzt die Karbiddose ein und verschließt den Lampentopf wieder. Die Lampe ist dann wieder gebrauchsfertig. Das Füllen der Lampe mit Wasser unter Druck geschieht wegen der größeren Geschwindigkeit des Wassers auf diese Weise sehr schnell, so daß die für gewöhnlich sehr große Zahl der auf den Bergwerken zu behandelnden Lampen in sehr kurzer Zeit gebrauchsfertig gemacht werden . können. Um diese Wirkung zu erhöhen, ist einmal das Einsatzröhrchen 16 vorhanden, damit die Luft besser entweichen kann und sie durch etwaige zwischen den Kapillarröhren befindliche Schmutzteile nicht gehemmt wird. Ferner ist zur Erhöhung dieser Wirkung das Luftloch 10 der Hahnhülse 9 in seiner Querrichtung so breit gehalten wie die entsprechende Durchtrittsöffnung ioa des Hahngehäuses (s. Fig. 2) und wird beim Füllen auch in ihrer ganzen Breite vor die letztere gedreht. Für den gewöhnlichen Betrieb ist diese Stellung des Luftloches jedoch nicht zulässig, weil sich hierdurch eine zu große Flamme und eine zu kurze Brenndauer ergeben würde. Es muß daher dem Bergmann durch für den Hahnschlüssel vorgesehene Anschläge unmöglich gemacht werden, eine solche Stellung zu erzielen. Um diese andererseits nach der Schicht zum Füllen der Lampe erreichen zu können, ist gemäß Fig. 3 die Einrichtung getroffen, daß die Zünddose (33 nach dem Hauptpatent) abnehmbar und mit einem Ausschnitt für den Schlüssel versehen ist, dessen Seiten die Ausschläge des Hahnschlüssels bei den für den Betrieb zulässigen beiden äußersten Hahnstellungen begrenzen, nämlich die für das Ableuchten passende und.die für die kürzeste Brenndauer (9 Stunden) erforderliche Stellung. Um die Lampe zu füllen, ist es dann nur nötig, die Zünddose abzuheben, worauf sich der Hahnschlüssel bis an einen dafür bestimmten Anschlag p weiterbewegen und das Luftloch 10 auf seine ganze Breite einstellen läßt.
Der zum Füllen der Lampe erforderliche Abfüllhahn (s. Fig. 1) besteht in der Hauptsache aus einem kleinen, an die Druckleitung angeschlossenen Zylinder e und einem längs in diesem mittels Stopfbüchse f dicht geführten kleinen Kolben g, der mit einer von der konischen Mündung bis nahezu an seinen Boden reichenden Längsbohrung h und einer von deren Ende nach seinem Umfang reichenden Querbohrung i versehen ist. Der Wasserzuführungskanal k des Zylinders ist in etwa halber Länge des Zylinders derart angeordnet, daß er beim Anliegen des Kolbens g an dem Zylinderboden unmittelbar über die Querbohrung i des Kolbens zu liegen kommt. Von dem Zuleitungskanal k des Zylinders führt noch in dessen Wandung eine Längsbohrung I bis an den Zylinderboden und ist dort mit dem Zylinderinnern in Verbindung gebracht, so daß für gewöhnlich das Druckwasser durch die Kanäle k, I hinter den Kolben treten kann und diesen in die gezeichnete Stellung drückt, in welcher der Wasserausfluß abgesperrt ist. Drückt man die Lampe mit der Mündung ihres Luftzuleitungsrohres an die Mündung des Kolbens, so wird dieser in den Zylinder hineinbewegt und seine Querbohrung i unter den Zuleitungskanal k des Zylinders gebracht, so daß das Wasser jetzt ungehindert durch die Längsbohrung des Kolbens in die Lampe, fließen kann. Beim Fortbewegen der Lampe wird der Kolben durch das Druckwasser ohne weiteres in die alte, gezeichnete Stellung zurückbewegt. Der Kanal I des Zylinders könnte auch fehlen und dafür, wie strichpunktiert angedeutet, eine Feder zwischen dem Kolben und dem Zylinderboden eingeschaltet sein, die den Kolben für gewöhnlich in der dargestellten Stellung hält.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Acetylenlampe nach Patent 243466, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks leichteren und schnelleren Füllens der Lampe die mit einem Ausschnitt für den Durchtritt des Hahnschlüssels und ,für die Begrenzung seiner Bewegung zur Erzielung seiner beiden äußeren Stellungen versehene Zünddose auf dem Lampendeckel abhebbar angeordnet ist, um durch Abnehmen derselben das in der Hahnhülse so breit wie der entsprechende Ausschnitt des Hahnschlüssels gehaltene, jedoch bei dem gewöhnlichen Funktionieren des Hahnes stets, nur' teilweise geöffnete Luftloch auf seiner ganzen Breite für den Durchfluß öffnen zu können.
2. Verfahren zum Füllen und Reinigen der Acetylengrubenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß .das !-Füllen unter Druck geschieht, und daß der von seinem Boden befreite und mit dem
Brenner nach unten gerichtete Lampentopf nach Herausnahme des unteren Wasserbehälters mittels einer aus Gummi bestehenden und mit einer Durchtrittsöffnung für das Kapillarrohr des Hahnes versehenen Scheibe abgedeckt und unter Zuhaltung der Mündung dieses Kapillarrohres mit der konisch gestalteten Mündung der im Lampendeckel ausgebildeten Lufteinlaßröhre an einen mit entsprechender Mündung versehenen Hahn einer mit Wasser unter Druck gespeisten Leitung angepreßt und diese gleichzeitig geöffnet wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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