DE266138C - - Google Patents

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DE266138C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H5/00Acetylene gas generators with automatic water feed regulation by the gas-holder
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266138 KLASSE 26 h. GRUPPE
JULIUS BERTRAM in DÜSSELDORF.
Zusatz zum Patent 243466.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1911 ab. Längste Dauer: 16. März 1925.
Die Erfindung bezieht sich auf Azctylenlampen, bei welchen der Druck des dem Karbid zufließenden Wassers zufolge Anordnung zweier übereinander liegender Wasserbehälter und eines sie miteinander verbindenden, für die Luftzuführung und den Wasserzutritt dienenden, senkrecht in die Lampe eingebauten und sich mit Abflußröhrchen kommunizierend in den Unterwasserbehälter erstreckenden Hahnes stets der gleiche bleibt.
Die Erfindung ist eine weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes 243466 und bezweckt die Ausbildung des unteren Wasserbehälters als an sich bekannter Verschraubungsbolzen zum Zusammenhalten des Karbidbehälters bzw. seines Bodens mit dem Oberwasserbehälter, indem er an diesem verschraubbar befestigt ist und an dem Karbidbehälterboden mit einem Bund o. dgl. anliegt.
Die Ausführung dieses Gedankens bot verschiedene Schwierigkeiten. In der erwähnten einfachen Ausführung werden die Dichtungsflächen leicht durch Karbidschlamm verunreinigt und sind dadurch einem starken und schnellen Verschleiß ausgesetzt. Bei stärkerem Gasdruck kann das Gas durch die Undichtigkeit des Verschlusses entweichen, wodurch eine Verschlechterung der Grubenluft eintritt. Sowohl die Verunreinigung der Dichtungsflächen als auch das Entweichen von 35
45
Gas durch etwaige Undichtigkeiten des Verschlusses soll bei der Neuerung dadurch vermieden werden, daß der Mantel des unteren Wasserbehälters von einer an der dem Verschlußbolzen als Angriff dienende Haube anr geordneten Hülse oder durch eine hülsenartige Fortsetzung des Hahngehäuses, und der Boden des Wasserbehälters durch den Bund des durch seinen Mantel hindurchgeführten Verschlußbolzens gebildet wird, welcher sich mittels aufgeschliffener Dichtungsflächen, Dichtungsscheibe ο. dgl. dicht gegen die Stirnfläche des Mantels des unteren Wasserbehälters legt. Durch diese Anordnung wird einesteils ein Abschluß der Verschlußorgane gegen die im unteren Lampenraum sich ansammelnden Rückstände des Karbids herbeigeführt und anderseits erzielt, daß die Abdichtungsorgane immer von Wasser überdeckt sind, so daß beim Undichtwerden derselben kein Gas, sondern Wasser aus der Lampe entweicht.
Auf der Zeichnung sind in Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen der Lampe im Längsschnitt dargestellt. Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten in Ansicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 erfolgt das Verschließen des Lampentopfes mittels des hohlen Bolzens 2, an welchem der Vierkant 3 sitzt. Der Bolzen 2 nimmt in seiner Längsbohrung die.Röhrchen 12 und 13
55
auf, greift oben in ein Gewinde des Hahngehäuses ι ein und legt sich mit einem Bund 4 gegen den mit einer Dichtungsfläche 4" versehenen Innen vorsprung der Haube 5. An dieser ist oben eine Hülse 5a angesetzt, welche mit dem Bund 4 den unteren Wasserbehälter der Lampe bildet. Am unteren Ende der Bohrung des Bolzens 2 befinden sich für den Durchlaß des Wassers mehrere Querbohrungen 6. Zwischem dem Bolzen 2 und der Hülse 5a ist ein enger kapillarer Zwischenraum freigelassen in welchem das durch die Bohrungen 6 hindurchtretende Wasser emporsteigt, um aus der schlitzartigen öffnung 17, an die sich die Rinne ιηα anschließt, auszutreten und zum Karbid zu gelangen. Der Bolzen 2 könnte, wie in Fig. 4 dargestellt, auch schließend in die Hülse Sa eingesetzt und dabei seitlich an zwei oder mehreren Stellen die Abflachungen 18 erhalten, die durch eine Ringnut 14 miteinander verbunden sind. Ferner kann der Zwischenraum für das Hochsteigen des Wassers zwischen dem Bolzen 2 und dem Röhrchen 13 angeordnet sein, in welchem Falle die Querbohrungen 6 in die Rille 14 (Fig. 4) bei 6a verlegt werden. Endlich können beide Löcher 6 und 6a vorgesehen sein, um das Wasser sowohl an der Innen- als auch der Außenwandung des Bolzens emporsteigen zu lassen. Damit der Verschluß bolzen 2 aus dem Boden nach erfolgtem Losschrauben nicht herausfallen kann, ist ein Ring ya vorgesehen, welcher auf das Gewinde des Bolzens aufgeschraubt ist und daran noch durch eine Stiftschraube gehalten werden kann. Dieser Ring ηα begrenzt zugleich den Anzug des Schraubenbolzens 9, indem er sich fest gegen das Hahngehäuse ι anlegt. Diese Begrenzung des Anzuges des Schraubenbolzens ist nötig, damit der die Abdichtung der Lampe bewirkende Gummiring nicht zu sehr leidet, vor allem aber, damit die in dem Bolzen steckenden Röhrchen 12 und 13 nicht zerdrückt werden. Um die Kapillarwirkung zwichen den Röhrchen 12 und 13 noch zu erhöhen, wird das an seinem Umfang mit kapillarwirkenden Längsrillen versehene Röhrchen I2a von außen zwischen 12 und 13 gesteckt. Die Einsatzdose besteht aus zwei Teilen 8 und 9, die in der Mitte einen Schacht 20, 21 für die Verschlußorgane freilassen. Durch die den unteren Wasserbehälter bildende Hülse Sa wird ein Eindringen von Karbidschlamm, welcher sich nur in dem untersten Lampenteil aufhält, verhindert. Es wird ferner der Raum über der Dichtungsfläche 4a zwischen den Rohren 2 und der Hülse 5a mit Wasser gefüllt gehalten, so daß, wenn an der Fläche 4" eine Undichtigkeit entsteht, nicht Gas, sondern nur Wasser aus der Lampe heraustropfen kann und ein Verderben der Grubenluft durch das Azetylengas unmöglich ist.
Bei der Ausführungsform des Verschlusses gemäß Fig. 2 fehlt das zwischen dem Rohr 12 und dem unteren Wasserbehälter liegende Rohr 13 sowie das Röhrchen I2a gänzlich und ist durch den Verschlußbolzen 2 ersetzt. An den oberen Wasserbehälter bzw. an das Hahnküken ist nur das Röhrchen 12 angesetzt und paßt in die Bohrung des Verschlußbolzens 2 unter Freilassung eines kapillaren Zwischenraumes, durch den das Wasser abfließt, hinein. Das Wasser gelangt durch die Bohrungen 6 in den zwischen dem Bolzen 2 und dem unteren Wasserbehälter 5" bestehenden Zwischenraum, um dann durch die öffnung 17 und die Rinne ija abzufließen. .Diese Anordnung des Verschlusses macht es erforderlich, daß eine besondere Abdichtung des Karbidbehälters gegen den oberen Wasserbehälter vorgesehen wird, weil sonst durch das Gewinde des Verschlußbolzens in dem Hahngehäuse 1, welches nicht immer vollständig gasdicht ist, Gas in den oberen Wasserbehälter eintreten oder bei nachlassendem Gasdruck umgekehrt Wasser durch das Gewinde in den Karbidbehälter gelangen könnte. Dieses wird genügend verhindert, wenn der Ring ya beim Verschließen der Lampe gegen das Gehäuse immer fest angepreßt wird. Ein noch dichterer Abschluß des Gewindes gegen den Karbidbehälter wird herbeigeführt, wenn der Ring 7" aus Leder o. dgl. gefertigt wird. Bei dieser Verschlußart wird auch erreicht, daß die Abdichtungsfläche 4" stets von Wasser überdeckt wird.
Damit beim Umfallen der Lampen nach Fig. ι und 2 das zwischen dem Verschlußbolzen 2 und der Hülse 5 a befindliche Wasser nicht über den Rand der Hülse $a hinweg ausfließen und eine starke Gasentwicklung hervorrufen kann, ist der Zwischenraum zwischen beiden so eng gehalten, daß das Wasser darin kapillar festgehalten wird. Außerdem kann man sowohl bei dem ersten als auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiele einen Gummidichtungsring 2a (Fig. 2) anbringen, welcher in · einer Rille des Bolzens 2 liegt und sich gegen die Innenwand von der Hülse ζα anpreßt. Das Wasser kann dann beim Umfallen der Lampe auch bei geringster Kapillarwirkung nur durch die öffnung 17 abfließen.
Das Füllen der Lampe geschieht wie bei dem Hauptpatent.
Als Verschlußbolzen könnte gegebenenfalls auch das Röhrchen 12 ausgebildet werden, in welchem Falle nur dafür gesorgt werden muß, daß an dem Gewinde vorbei etwa durch Rillen Wasser in den Raum zwischen den Röhrchen 12 und 13 eintreten kann und ein Abschluß dieses Bolzens gegen das Hahnküken,
an welchem das Rohr 12 festsitzt, herbeigeführt wird. Das Rohr 13 und die Hülse 5" legen sich dann unter Freilassung von engen Zwischenräumen um den in der Mitte sitzenden Verschlußbolzen 2, welcher wie das Röhrchen 12 eine Längsbohrung besitzt, an deren Ende sich für den Durchlaß des Wassers wieder Querbohrungen befinden.
. Anstatt, daß das Befestigungsgewinde für den Verschlußbolzen 2 sich an dem Hahngehäuse befindet, könnte das letztere auch nach unten verlängert und das Gewinde unmittelbar über den Bund 4 verlegt sein, in welchem Falle die Fortsetzung des Gehäuses an die Stelle des Bolzens tritt, und in der Mitte des Bodens nur eine mit Vierkant o. dgl. versehene kurze Schraube oder eine Mutter zu liegen braucht, die sich an die Fortsetzung des Hahngehäuses anschrauben lassen müßte.
Das Rohr 13 ist dann in dieser Fortsetzung des Hahngehäuses eingeschlossen oder es wird durch das Hahngehäuse selbst ersetzt.
Die erläuterte Verschlußvoi richtung läßt sich auch bei offenen Grubenlampen sowie sonstigen Traglampen anwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Azetylenlampe, insbesondere für Grubenzwecke, nach Patent 243466, mit durch Verschraubungsbolzen zusammengehaltenem oberem Wasserbehälter und Lampenboden bzw. !Carbidbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel des unteren Wasserbehälters von einer an der dem Verschlußbolzen als Angriff dienenden Haube angeordneten Hülse und der Boden des Wasserbehälters durch den Bund des durch seinen Mantel hindurchgeführten Verschlußbolzens gebildet wird, welcher sich mittels aufgeschliffener Dichtungsflächen, Dichtungsscheibe ο. dgl. dicht gegen die Stirnfläche des Mantels des unteren Wasserbehälters legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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