DE110511C - - Google Patents

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DE110511C
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water
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/14Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle
    • F16K11/16Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane
    • F16K11/163Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane only turns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Hahn, vermöge dessen mittels eines Hebels sowohl kaltes wie warmes Wasser den entsprechenden Kaltwasser- und Dampfleitungen entnommen werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Mischhahnes ist in der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt des Hahnes in Ruhestellung,
Fig. 2 einen theilweisen Längsschnitt mit freigegebenem Kaltwasser,
Fig. 3 einen theilweisen Längsschnitt mit freigegebenem Kalt- und Warmwasserausflufs und
Fig. 4 einen .Querschnitt durch die Ventilanordnung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist im . Gufskörper α des Ventils eine Leitung b für das Wasser, eine Leitung c für den Dampf und ein zwischen beiden befindlicher Raum d für das Mischen und Abführen des Wassers vorgesehen. Von der Kaltwasserleitung b aus führt eine grofse Oeffnung e in den Wassermischraum d, in welchen ferner ein diese runde Einströmungsöffnung concentrisch umgebender Cylinder f hineinragt. Dieser Cylinder f ist mit Einkerbungen g versehen und dient dem Ventilkörper h einerseits als Führung, während er andererseits dem durch die Oeffnung e eintretenden Wasser die Richtung vorschreibt. Dieses Leiten des Wassers wird noch verstärkt durch einen an dem unteren Theile der Ventilplatte angeordneten cylindrischen Fortsatz i. Der obere Theil des Ventilkörpers e läuft am Gehäuse a an einer Stopfbüchse k durchdringend in einen mit flachem Gewinde versehenen Kopf / aus.
Auf der oberen Fläche des Ventilkörpers h ist zweckmäfsig eine mittels einer aufgeschraubten Mutter leicht ersetzbar aufgelegte elastische Scheibe befestigt, die gleichzeitig dichtend und stofsmildernd wirkt. Durch den Ventilkörper h geht nun in senkrechter Richtung beweglich eine Spindel m, an deren Kopf der mit flachem Innengewinde ausgestattete Schalthebel η mittels Stiftes 0 befestigt ist, während an ihrem Ende ein konischer Kopf ρ drehbar angeschlossen ist, der in eine entsprechend konisch versenkte Bohrung q eingreift, die den Austritt des Dampfes in den Mischraum d zuläfst. Ein ebenfalls um diese versenkte cylindrische Bohrung q herumgelegter concentrischer Ansatz r leitet in Verbindung mit der Innenseite des am Ventilkörper h des Wasserventils vorgesehenen. Ansatzes den durch die Leitung c eintretenden Dampf.
Die Wirkungsweise des Mischhahnes ist die folgende:
Auf der mit grofser Oberfläche ausgestatteten Platte des Ventilkörpers h lastet der volle Druck des durch die Leitung b eintretenden Wassers, während die Spindel m. bezw. der an ihr -befestigte, mit seinem Innengewinde an das Aufsengewinde des Ventilkörperkopfes / angreifende Hebel η ein festes Widerlager gegen diesen Druck abgiebt.
Wird nun die Kurbel η in Drehung versetzt, so wird das Wasser den Ventilkörper i nach unten drücken, und zwar entsprechend dem beim Drehen der Kurbel freigewordenen Ge-
windestück des Körpers /. Das wird so lange andauern, bis dieser Kopf / auf die Stopfbüchse k aufstöfst, worauf (Fig. 2) das kalte Wasser ungehindert durch die Oeffnung e in den Misch- und Abführraum d gelangen kann. Soll nun weiterhin warmes Wasser erzeugt werden, so ertheilt man der Kurbel η eine weitere Drehung. Da der Ventilkörper i am weiteren Herabgleiten jedoch durch sein Anschlagen an die Stopfbüchse k und sein Drehen um die eigene Achse durch die Führung in den Rinnen g des Cylinders f gehindert ist, so mufs sich die Kurbel η und mit ihr die Spindel m auf dem Gewinde des Kopfes / aufwärts bewegen, was das Freigeben der Dampfausströmungsöffnung q durch den konischen Verschlufskörper ρ zur Folge hat. Es tritt sodann das zwischen den cylindrischen Führungen f und i geleitete Wasser mit dem in ungefähr gleicher Richtung durch die cylindrischen Ansätze r i geleiteten Dampf zusammen, welcher, sich energisch mit dem Wasser vereinigend, saugend darauf hinwirkt, dafs der Wasserzuflufs nicht unterbrochen werde. Selbst wenn also der Dampf eine gröfsere Spannung haben sollte, wird er dieser Construction zufolge das Wasser nicht zurückdrücken, sondern ansaugen, so dafs bei Anwendung dieses Hahnes stets erst kaltes, dann mäfsig warmes und schliefslich heifses Wasser, jedoch niemals Dampf zum Austritt gelangen kann. Die Kurbel η kann mit einem Zeiger versehen über eine Scala bewegt werden, auf welcher die Bezeichnungen »Kalt«, »Mäfsig«, »Warm« in entsprechender Reihenfolge der Steigung des Gewindes gemäfs angebracht sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mischhahn für Kalt- und Warmwasserabgabe mit einem an eine Kaltwasser- und an eine Dampfzuleitung angeschlossenen Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dafs in die Mischkammer (d) eine grofse, von einem Führungscylinder (f) umgebene Oeffnung (e) für das Wasser und gegenüberliegend eine kleine, ebenfalls von einem concentrischen Cylinder fr) umgebene Oeffnung (q) für den Dampf derart münden, dafs bei Bethätigung der beiden die Oeffnungen (e und q) verschliefsenden Ventile (h und p) von einem Griffe (n) aus das Wasser in geradem Strome in die Mischkammer (d) tritt, während der Dampf durch den Cylinder (r) und die Glocke (i) des Ventils (h) derart zur Umkehr aus seiner ursprünglichen Strömungsrichtung gezwungen wird, dafs er, sich der Richtung des. Wasserstromes anschliefsend, auf dieses injectorartig saugend und treibend wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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