DE60655C - Zapfventil mit Spritzvorrichtung - Google Patents

Zapfventil mit Spritzvorrichtung

Info

Publication number
DE60655C
DE60655C DENDAT60655D DE60655DA DE60655C DE 60655 C DE60655 C DE 60655C DE NDAT60655 D DENDAT60655 D DE NDAT60655D DE 60655D A DE60655D A DE 60655DA DE 60655 C DE60655 C DE 60655C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tap
spray device
sealing plate
screw
nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60655D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. KRÜGER in Berlin, Holzmarktstr. 44 a
Publication of DE60655C publication Critical patent/DE60655C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/12Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers
    • B67D1/14Reducing valves or control taps
    • B67D1/1405Control taps
    • B67D1/145Control taps comprising a valve shutter movable in a direction perpendicular to the valve seat
    • B67D1/1466Control taps comprising a valve shutter movable in a direction perpendicular to the valve seat the valve shutter being opened in a direction opposite to the liquid flow

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Neuerungen an Zapf- und Spritzhähnen für Bierdruckapparate bezwecken bei denkbar einfachster Ausführungsform die Herstellung eines selbst bei hohem Druck, wie solcher z. B. bei Bierdruckapparaten vorkommt, dicht abschliefsenden Zapf- und Spritzhahnes, wobei noch besonders auf die Ermöglichung einer bequemen Reinigung der zum Abschliefsen und Spritzen dienenden Hahntheile Bedacht genommen ist, und zwar wird dieser Zweck durch die Verbindung eines mit einer aus widerstandsfähigem Material hergestellten Dichtungsplatte ausgestatteten Niederschraubhahnes mit einer leicht aus dem Hahn herausnehmbaren Spritzeinrichtung erreicht.
Auf beiliegender Zeichnung ist der neue Zapfhahn durch Fig. 1 im Längsschnitt (Offenstellung), durch Fig. 2 in der Verschlufsstellung gezeigt. Fig. 3 ist ein Schnitt nach X-X der Fig. i.
Um selbst bei hohem Druck einen sicheren Abschlufs des Zuflusses zu erreichen, ist der neue Zapfhahn A ähnlich den bekannten Niederschraubhähnen mit Gummidichtung a construirt, jedoch mit dem Unterschied, dafs hierbei die jenen Niederschraubhähnen anhaftenden Uebelstä'nde, nämlich Zerstörung der Gummidichtung durch zu kräftiges Anziehen und Lecken des Hahnen bei ungenügendem Anziehen der Schraube, dadurch zweckmäfsig vermieden sind, dafs der Abschlufs nicht durch die Gummidichtung a, sondern durch eine unterhalb dieser Gummiplatte befestigte, aus widerstandsfähigem Material hergestellte Platte b erfolgt.
Die Einrichtung B zum Spritzen des Bieres ist central durch den Niederschraubhahn A geführt, indem sie in ein durch die Oeffnungen c der Gummimembrane α mit Aufsengewinde und Flantsch d ausgestattetes, an seinem oberen Ende abgesetztes, von unten hindurchgestecktes und durch das Anziehen der Mutter/ fest mit der Gummimembrane verbundenes Rohr e eingeführt und durch die Ueberfangmutter g fest mit demselben verbunden wird.
Die Zusammenstellung des neuen Spritzhahnes erfolgt nun in der Weise, dafs die mit dem Führungsrohr e fest verbundene Gummimembrane a, entsprechend den am Flantsch d angebrachten Marken hh1, Fig. 3, auf den Hahnuntertheil k gelegt wird, hierauf wird nachdem die Mutter / auf das Führungsrohr ' aufgeschraubt ist, der Hahndeckel m über die selbe geschoben und nun der Hahngriff mittelst der Stiftschraube 0 mit der Mutter n fest verbunden, worauf die den Hahndeckel ml umfassende Ueberfangmutter ρ auf den Hahnuntertheil aufgeschraubt wird und somit Hahndeckel m und die zwischen diesem und Hahnuntertheil k sich befindende armirte Membrane a fest mit einander verbunden werden. Nunmehr schiebt man das Spritzrohr q mit seinem Kolben \ in die Führungsschraube e ein und legt das Spritzrohr q durch Aufschrauben der Ueberfangmutter g auf den abgesetzten Theil der Führungsschraube e fest.
Wird nun der Hahngriff η nach vorn ge-
dreht, so schraubt die mit ihm verbundene Mutter I das Führungsrohr e mit Membrane a und Dichtungsplatte b nach oben, d. h. der Hahn ist geöffnet.
Bei umgekehrter Drehung des Hahngriffes wird die Membrane α mit ihrer Dichtungsplatte b niedergeschraubt und die letztere verschliefst die Zuflufsöffnung im Hahn.
Wenn nun auch durch den Hahngriff η der Schraubendruck ganz bedeutend verstärkt wird, so setzt die aus widerstandsfähigem Material hergestellte Dichtungsplatte b einen solchen Widerstand entgegen, dafs es bei directer Wirkung der Hand an dem Hahnschlüssel η die Dichtungsplatte b zu zerstören nicht möglich ist. Hierbei behält dieselbe aber immer noch denjenigen Grad der Elasticität, dafs sie selbst bei häufiger Benutzung immer gut abdichtet und bei ihrem festen Anziehen nicht dauernde Einschnitte verbleiben.
Will man den vorbeschriebenen Hahn auch für andere Zwecke, d. h. ohne Spritzeinrichtung verwenden, so hat man nur nöthig, die centrale Bohrung der Führungsschraube e und Dichtungsplatte b in Fortfall zu bringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Zapfventil mit Spritzvorrichtung, bei dem die Membrandichtung (α) durch eine in die Führungsschraube (e) eingesetzte Dichtungsplatte (b) armirt ist und die Spritzeinrichtung (B) durch die Dichtungsplatte (b), die Membrandichtung (α) und durch die Führungsschraube Ce) hindurchgeführt ist, während die armirte Membrandichtung (α) durch eine auf der Führungsschraube (e) angeordnete Mutter (I) belhätigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60655D Zapfventil mit Spritzvorrichtung Expired - Lifetime DE60655C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE60655C true DE60655C (de)

Family

ID=334773

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT60655D Expired - Lifetime DE60655C (de) Zapfventil mit Spritzvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE60655C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE349305C (de) Absperrventil mit Fernsteuerung durch einen Dampfkolben
DE60655C (de) Zapfventil mit Spritzvorrichtung
DE884441C (de) Durchlasssperre
DE876980C (de) Verschlussvorrichtung fuer Behaelter, Flaschen, Tuben u. dgl.
DE657349C (de) Verschluss fuer Loeschmittelbehaelter mit unter Druck stehendem Loeschmittel
DE257260C (de)
DE110511C (de)
DE68510C (de) Fafs- oder Absperrhahn
DE562781C (de) Spritzpistole mit einem Luftrohr und einer Luftzufuehrungsleitung
DE240108C (de)
DE28568C (de) Hebelübersetzung für Kondensationswasser-Ableiter mit eingeschlossener Flüssigkeit
DE815285C (de) Absperrventil
DE894818C (de) Abfuellvorrichtung mit Absperrschieber fuer Faesser und andere Behaelter
DE803871C (de) Voreinstellung fuer Absperrventile
DE91625C (de)
DE269822C (de)
DE465932C (de) Verschlussventil
DE35814C (de) Durchbohrter Ventilkegel für Wasserleitungs-Ventilhähne
DE432534C (de) Zapfhahn fuer Sirup, Saft, OEl usw
DE21091C (de) Neuerungen an Extinkteuren
DE737927C (de) Selbstschlussventil fuer Feuerloescher
CH219994A (de) Absperrorgan für Flüssigkeiten, namentlich für ätzende Flüssigkeiten.
DE173319C (de)
DE61724C (de) Niederschraubventil für hochgespannte Gase und Flüssigkeiten mit elastischer Dichtung
DE293601C (de)