DE21091C - Neuerungen an Extinkteuren - Google Patents

Neuerungen an Extinkteuren

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DE21091C
DE21091C DENDAT21091D DE21091DA DE21091C DE 21091 C DE21091 C DE 21091C DE NDAT21091 D DENDAT21091 D DE NDAT21091D DE 21091D A DE21091D A DE 21091DA DE 21091 C DE21091 C DE 21091C
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DE
Germany
Prior art keywords
acid
container
extincters
arrangement
stopper
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Application number
DENDAT21091D
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English (en)
Original Assignee
S. GOUVIE, CH. DELATTRE und E. AUBERTIN in Paris
Publication of DE21091C publication Critical patent/DE21091C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Tubes (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
Patehtirt im Deutschen Reiche vom 9. Jutü.1882 ab.
, In diesem Apparat findet eine Vereinigung eines neuen chemischen Mittels zum Austreiben der Flüssigkeit mit einem neuen Mechanismus, statt. Es zeigt Fig. 1 der Zeichnung den Läng^ schnitt des trägbaren Apparates, Fig. #5in gröfse.-:~ rem Mafsstabe den Kopf desselben, '\der'-Mäs;V Füllen, Ingangsetzen und Alfsroiien 3jji^ Fig. 3 den Grundrifs ohne"^l||m^lp|(tad den Querschnitt des unteren*Ä;|ti2d^% gleich dem des oberen ist. ^«k ||>·'
Ein Cylinder A von galvanisirtatu^Stahlblech, dessen Boden und Deckel rund sind, hat in letzterem ein mit Gewinde versehenes Kopfstück B, das in der Mitte durchbohrt ist, um das Rohr für die Chemikalien aufzunehmen. Dieses Kopfstück B wird durch eine Verschraubung C fest mit dem Cylinderdeckel verbunden und kann dort auch noch der Sicherheit halber verlöthet* werden, sammt der Verschraubung.
Diese Verschraubung hat drei Arme, gleich weit aus einander stehend, und sind dieselben durch die metallenen Stäbe α α α mit den Armen des Kreuzes D verbunden.
Das Rohr E nimmt die Chemikalien auf und ist oben durch b und unten durch b' geschlossen, doch sind diese Verschlüsse durchbohrt und werden diese Durchbohrungen je durch einen Pfropfen c und c', deren Dichtungsflächen mit präservirendem Material versehen sind, geschlossen.
Das über dem Kopfstück B liegende Schlufsstück F hat sechs gleich weit von einander stehende Knaggen d d, welche correspondirende Nuthen d' d' des mit Gewinde versehenen Kopfstückes passiren.
welche mit ihrem unteren T^eile %u"£*Qas Stück B geschraubt wird und |.:d&en:\/ctjrerer Rand e ebenfalls mit d' d' cor- > r&po]ndirende Oeffnungen hat, läfst die Knaggen 1 fää^verschlufsstückes F durch. Dreht man nun jdie Mutter G mit dem angegossenen Handgriff g g, so werden die Knaggen d d niedergedrückt, also auch das Stück F7 welches auf einer Dichtungsmasse, Gummi oder dergleichen, aufliegt. Ein Stopper läfst die Mutter nicht zurück und erlaubt auch nicht mehr als 1J6 Umdrehung.
Eine durch ein Handrad drehbare Schraube H trägt an ihrem unteren Ende eine Buchse J mit ungleichen Flantschen, von denen der kleinere, untere, auf dem Pfropfen c aufliegt und denselben, wenn H heruntergedreht wird, in das Rohr E hineintreibt; kommt nun die Buchse J mit dem oberen Flantsch auf den Rand des Verschlusses b, so können die im Rohr E enthaltenen Flüssigkeiten durch die Oeffnungen des Flantsches j j entweichen und sich im Innern des Extincteurs ausbreiten,, weil zwischen dem Rohr E oben und der Verschraubung C unten ebenfalls Zwischenraum vorhanden ist. Geht die Schraube H noch weiter nach unten, so wird das Rohr E unter dem Druck der Buchse J nach unten getrieben, wobei sein unterer Pfropfen c' den Zapfen des Kreuzes D trifft; dieser stöfst nun auch den Pfropfen c' in die Höhe, in das Innere des Rohres E, so dafs die Flüssigkeit nun auch durch den freien Raum zwischen Zapfen und dem Gehäuse des Pfropfens ausfliefsen kann. Bei dem Herunterschrauben der Spindel H ist
indessen ein Gummiring k, der in einer Hülse / der Spindel lagert, auf den Zapfen ni gelangt und schliefst das Ganze dicht. Man sieht daher, dafs, um den Extincteur zu füllen, es nur nöthig ist, die Mutter G Λ/6 zu drehen, die Knaggen dd des Verschlufsstückes F aufser Angriff zu setzen, dasselbe zurückzuziehen, ebenso wie die Schraube If; das Rohr E kann alsdann herausgenommen werden, der Extincteur mit Wasser oder irgend welcher Flüssigkeit gefüllt werden, der doppeltkohlensaures Natron zugesetzt ist, und ein neues Rohr E, oder dasselbe, mit der gewünschten Flüssigkeit gefüllt und wieder gepfropft, eingesetzt werden. Dann wird der Verschlufs F wieder eingesetzt und festgedreht. Für das beste Mittel, Kohlensäure zu erzeugen, halten wir das doppeltschwefelsaure Ammoniak; es ist sehr löslich und flüssig, was für Extincteurs besonders wichtig, nicht brennbar, daher behalten wir uns die Anwendung desselben vor, besonders da es in jedem Zustande, fest oder flüssig, in Stücken oder gepulvert, mehr oder minder concentrirt, angewendet werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. In Extincteuren die Anordnung eines Säurenbehälters E mit doppeltem, verschiebbarem Pfropfen c in Combination mit einer Spindel H mit Dichtungskragen k und dem Handrade, zum Zweck, beim Niederschrauben nicht nur die das Gefäfs E verschliefsenden Pfropfen c herauszutreiben, sondern auch das Gefäfs hermetisch abzuschliefsen.
2. An Säurebehältern in Extincteuren die Anordnung eines Bajonnetverschlusses G und B, zum Zweck, den Säurebehälter leicht herausnehmen und luftdicht wieder einsetzen zu können.
3. Zur Erzeugung von Kohlensäure aus kohlensaurem Natron oder anderen Kohlensäureträgern an Stelle von Säuren die Anwendung von doppeltschwefelsaurem Ammoniak.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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