DE520428C - Antriebsvorrichtung fuer Windschutzscheibenwischer-Motoren - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Windschutzscheibenwischer-Motoren

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DE520428C
DE520428C DET35430D DET0035430D DE520428C DE 520428 C DE520428 C DE 520428C DE T35430 D DET35430 D DE T35430D DE T0035430 D DET0035430 D DE T0035430D DE 520428 C DE520428 C DE 520428C
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Germany
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intake manifold
injector
valve
negative pressure
windshield wiper
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DET35430D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/06Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive
    • B60S1/10Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive pneumatically driven

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Windschutzscheibenwischer-motoren Die Erfindung bezieht sich auf Antriebsvorrichtungen fürWindschutzscheiben wischer-Motoren, die an das Ansaugrohr des Fahrzeugmotors angeschlossen sind.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, in die vom Wischermotor zu dem Ansaugrohr des Fahrzeugmotors führende Leitung einen Injektor einzuschalten, um bei geringem Unterdruck im Ansaugrohr (bei geöffneter Drosselklappe) mit Hilfe des Injektors einen zusätzlichen ,T.Tnterdruck zu erzeugen, damit stets, also ,auch bei ganz geöffneter Drosselklappe. genügend Unterdruck zur sicheren Betätigung des Wischermotors vorhanden ist. Die Zusatzwirkung des Injektors ist bei diesen bekannten Vorrichtungen direkt proportional denn Unterdruck im Motorsaugrohr, d. b. die Zusatzwirkung wächst mit Steigen des Unterdruckes und umgekehrt, so daß der Druck im Wischermotor ebenso schwankt wie der Druck im Ansaugrohr des Fahrzeugmotors. Für eine sorgfältige Reinigung der Windschutzscheibe ist aber, wie sich in der Praxis gezeigt hat, eine möglichst konstante Arbeitsgeschwindigkeit des Wischers äußerst wichtig.
  • Die Antriebsvorrichtung gemäß Erfindung gewährleistet nun eine solche gleichmäßige Arbeitsgeschwindigkeit, und zwar dadurch, daß die Durchström,querschnitte des Injektors zur Erzielung einer gleichmäßigen Arbeitsgeschwindigkeit des Wischers selbsttätig in Abhängigkeit von dem im Ansaugrohr herrschenden Unterdruck geregelt werden, und zwar erfolgt die Regelung derart, daß der Injektor bei größtem Unterdruck unwirksam bleibt und mit dem Abnehmen des Unterdrucks im Ansaugrohr einen wachsenden zusätzlichen Unterdruck in dem Maße erzeugt, daß der auf den Wischer wirkende Unterdruck und damit die Arbeitsgeschwindigkeit des Wischermotors vollkommen konstant gehalten wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Regelvorrichtung gemäß Erfindung dargestellt.
  • Abb. r zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung.
  • Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht, teils im Schnitt.
  • Abb. 3 stellt eine Draufsicht dar, und Abb. .4 ist ein Querschnitt in Richtung der Linie q.-q. der Abb. r.
  • Die Regelvorrichtung wird in die Saugleitung zwischen dem Ansaugrohr des Kraftfahrzeugmotors und dem Windschutzscheibenwischer-Motor eingeschaltet. Die Auslaßöffnung r ist unmittelbar mit dem Ansaugrohr verbunden, während die Einlaßöffnung 2 mit dein Windschutzscheibenwischer-Motor in Verbindung steht. Zwischen diesen beiden Öffnungen r und a ist ein Venturi; Rohr angeordnet, welches aus einem Gehäuseteil 3 besteht, in dem ein Injektor oder eine Düse 4 angeordnet ist. Diese Düse 4 ist an einem Ende des Gehäuseteiles 3 befestigt und ragt in den Ansaugraum 5 hinein und entlädt sich über diesen Raum in eine axial verlaufende " Ausströrnleitung 6. Diese Leitung ist in der Zeichnung im Durchmesser etwas größer dargestellt als der trichterförmige Kanal ? des Injektors 4.
  • Die Außenfläche der Düse.4 ist konisch und ragt in die Erweiterung des inneren Endes der Leitung 6, und zwar derart, daß ein ringförmiger Schlitz bzw. eine verengte Öffnung 6' an dem Vorderteil des Venturi-Rohres oder an einer Stelle entsteht, wo die Injektordüse sich in der Leitung 6 entlädt, um eine Saugwirkung des im Raum 5 befindlichen Gases zu erzeugen. In das untere Ende des Gehäuses 3 ist ein Stopfen S eingeschraubt, welcher zur Aufnahme der Einlaßöffnung i dient. Diese steht in Verbindung mit der Rohrleitung 6.
  • Versuche haben gezeigt, daß ein geringer Unterdruck auf der-Ansaugrohrseite der Vorrichtung den Unterdruck auf der Seite des Windschutzwischers erheblich vergrößert. Mit der Außenluft, welche durch die Injektordüse 4 in die Leitung 6 strömt, wird der Unterdruck, welcher in dem Raum erreicht wird, größer sein als der, welcher auf der Anaugrohrseite der Vorrichtung durch die in dem schmalen Spalt 6', welcher von dem Raum 5 in den Raum 6 führt, entstehende Saugwirkung erreicht wird.
  • Wenn der Unterdruck in dem Ansaugrohr des Kraftfahrzeugmotors zu groß wird, verhindert die Regelvorrichtung, daß eine große Luftmenge durch die Düse 4 in das Ansaugrohr tritt und dadurch die Brennstoffmischung zu stark verdünnt. Diese Steuerung erfolgt bei der Regelvorrichtung gemäß Erfindung vollständig selbsttätig, und zwar durch ein Ventil 1o, welches auf dem oberen Ende des Injektors sitzt. Dieses Ventil wird mittels einer von dem äußeren Über- bzw. dem inneren Unterdruck betätigten Vorrichtung geöffnet und geschlossen. Diese Vorrichtung besteht aus einem Zylinder i i, welcher durch eine Leitung i i' mit der Saugöffnung i verbunden ist. In dem Zylinder i i ist ferner ein an seinem oberen Ende mit einem zapfenartigen Teil 14 versehener Kolben 1a angeordnet. Der Zapfen 14 ist mit einem Ventilhebel 15 verbunden. Dieser ist bei 16 schwenkbar gelagert und trägt etwa in seiner Mitte lose das Ventil 1o. Eine um den Zapfen 16- des Hebels 15 angeordnete Feder 13 versucht, das Ventil von seinem Sitz abzuheben. Der Hebel 15 ist mit mit dem Zapfen 16 verbundenen Anschlägen 15' versehen, welche mit an dem Gehäuse 3 angeordneten Begrenzungsgliedern 3' zusammenwirken und ein übermäßiges Anheben des Hebels 15 verhindern. Der Zapfen 14 und der Hebel 15 sind vorzugsweise so verbunden, daß sie leicht voneinander gelöst werden können. Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt das Ende des Hebels 15- einen Ausschnitt 15', welcher zur Aufnahme des Zapfens dient.
  • Die Wirkungsweise ist etwa folgende: Wenn in dem Ansaugrohr des Kraftfahrzeugmotors der Unterdruck normal oder größer ist, wirkt dieser Unterdruck durch die Verbindungsleitung i i' in dem unter dem Kolben 12 liegenden Raum, indem er in diesem Raum den Unterdruck verringert, so daß der von oben auf den Kolben 12 lastende Luftdruck den Kolben nach unten drückt und gegen die Federwirkung das Ventil 1o auf seinem Sitz hält. Dabei steht das Ansaugrohr in ununterbrochener Verbindung mit dem Windschutzscheibenwischer-Motor. Wenn der Unterdruck in dem Ansaugrohr des Kraftfahrzeugmotors sich jedoch vermindert, z. B. wenn das Drosselventil sehr weit oder gänzlich geöffnet ist, so wirkt die Feder 13 gegen den äußeren Luftdruck und hebt das Ventil und den Kolben gegen den Luftdruck an. Die Außenluft kann also durch die Injektordüse in die Saugleitung eintreten. Wenn die Luft die verengte Öffnung 6', welche zu dem Raum 5 führt, durchströmt, wird eine Saugwirkung erzeugt, welche auf der Windschutzscheibenwischerseite den Druck verringert bzw. den Unterdruck vergrößert.
  • Die Saugwirkung der durch die Düse 4 strömenden Außenluft wird im Verhältnis zu dem Wechsel des Druckes in dem Ansaugrohr des Kraftfahrzeugmotors geändert. Wenn der 1.interdruck von einer unternormalen Höhe zurückgeht und eine normale Höhe erreicht, wird das Ventil 1o allmählich geschlossen und dadurch das Volumen vermindert, welches durch die Injektordüse ¢ hindurchströmt, und gleichzeitig die zusätzliche Saugwirkung allmählich abgeschwächt . bzw. unterbrochen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für Windschutzscheibenwischer-Motoren, die an das Saugrohr des Fahrzeugmotors angeschlossen sind und bei denen in die vom Wischermotor zum Saugrohr führende Leitung ein Injektor eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchströmquerschnitte des Injektors zur Erzielung einer gleichmäßigen Arbeitsgeschwindigkeit des Wischers selbsttätig in Abhängigkeit von dem in dem Saugrohr herrschenden Unterdruck geregelt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Injektordüse (q.) mit einem Ventil (io) versehen und dieses mit einem von dem im Motorsaugrohr herrschenden Druck beeinflußten Regler verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler aus einem Kolben (i2) besteht, der in einem mit dem Motorsaugrohr durch einen Kanal (I I) verbundenen Zylinder (i i) verschiebbar und mit einer das Ventil (io) tragenden Stange (i5) verbunden ist, auf welche eine Feder (i3) in öffnungsrichtung des Ventils (io) wirkt.
DET35430D 1928-04-02 1928-07-20 Antriebsvorrichtung fuer Windschutzscheibenwischer-Motoren Expired DE520428C (de)

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