DE2103643C3 - Waschanlage für Scheiben von Kraftfahrzeugen, insbesondere Lichtaustrittsscheiben von Fahrzeugleuchten - Google Patents
Waschanlage für Scheiben von Kraftfahrzeugen, insbesondere Lichtaustrittsscheiben von FahrzeugleuchtenInfo
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Description
bunden ist.
3. Waschanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil (20) mit
einem über der Entlüftungsöffnung angeordneten
Auffangraum (30) für aus dem Entlüftungsventil aus- 25 derpumpe nach dem Füllen des Flüssigkeitsbehälters
gewährleistet, wenn ein Sperrventil mit verstärktem Schließdruck vorgesehen ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Förderleitung, zwischen der Förderpumpe
und dem Sperrventil ein Entlüftungsventil vorgesehen ist, das Luft aus der Leitung austreten läßt, bei Beaufschlagung
durch Waschflüssigkeit jedoch selbsttätig schließt. Wenn die Anlage keine Flüssigkeit enthält, ist
das Entlüftungsventil geöffnet, so daß die Luft in den Leitungen bei arbeitender Pumpe durch dieses Ventil
entweichen kann, bis die geförderte Flüssigkeit das Sperrventil erreicht und danach das Entlüftungsventil
schließt. Bis zu diesem Moment herrscht in dem Leitungssystem im wesentlichen der atmosphärische
Druck. Durch die sich nun in der Druckleitung befindli-
ehe Flüssigkeit wirkt der Förderdruck der Pumpe voll
gegen das geschlossene Sperrventil. Dieser Druck reicht dann aus um das Sperrventil zu öffnen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschanlage für Damit die beim Schließvorgang des Entlüftungsven-
Scheiben von Kraftfahrzeugen, insbesondere Lichtaus- 45 tils evtl. aus diesem austretende geringe Flüssigkeitstrittsscheiben
von Fahrzeugleuchten, mit einem Flüs- menge nicht in den Motorraum des Fahrzeuges gelangen
und dort zu Störungen führen kann, ist nach einem
tretende Flüssigkeit verbunden ist.
4. Waschanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangraum (130) im Körper
(121) des Entlüftungsventils (120) vorgesehen ist.
5. Waschanlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied im Entlüftungsventil
(18) eine Kugel (20a) ist, die vom Förderdruck der Pumpe nach oben gedrückt an einem
Dichtkegel (20Λ) des Ventils zur Anlage kommt.
6. Waschanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil
(20) zusammen mit dem Sperrventil (18) eine Baueinheit bildeL
sigkeitsbehälter, der mit mindestens einer nahe der Scheibe angeordneten, tieferliegenden Sprühdose über
eine Leitung verbunden ist, in der eine Saug-Druckpumpe zum Fördern der Flüssigkeit aus dem Behälter
zur Düse und ein Rücklauf-Sperrventil angeordnet ist.
Bei bekannten Waschanlagen dieser Art sind die Sprühdüsen höher als der Behälter angeordnet. Damit
auch bei kurzzeitigem Betrieb der Anlage Flüssigkeit weiteren Merkmal der Erfindung das Entlüftungsventil
über eine Rückführleitung mit dem Behälter verbunden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Entlüftungsventil
mit einem über der Entlüftungsöffnung angeordneten Auffangraum für aus dem Entlüftungsventil
austretende Flüssigkeit verbunden. Dadurch ist erreicht, daß die beim Schließvorgang des Entlüftungs
aus den Düsen sprüht, muß das Leitungssystem immer 55 ventils austretende Flüssigkeit so lange in dieser Kam-
voli Flüssigkeit sein. Dies wird durch das Rücklauf-Sperrventil
erreicht, welches in der Förderleitung vorgesehen ist. Das Schließglied eines derartigen Sperrventils
ist so in der Leitung angeordnet, daß das Gewicht der bei abgeschalteter Anlage verbleibenden 60 fließen kann.
mer zurückgehalten wird, bis die Leitung zwischen Pumpe und Sperrventil drucklos ist und sich das Entlüftungsventil
wieder öffnet, so daß die Flüssigkeit wieder aus dem Auffangraum zurück in das Leitungssystem
Flüssigkeitssäule, den Schließvorgang des Sperrventils bewirkt, bzw. unterstützt.
Bei Waschanlagen, die für Lichtaustrittsscheiben von Kraftfahrzeugen vorgesehen sind, liegen die Sprühdüsen
in der Regel tiefer als der Flüssigkeitsbehälter. Deshalb sucht, nach dem Abschalten der Pumpe, der sogenannte
Saughebereffekt den Behälter vollständig zu entleeren. Um dies zu unterbinden, muß das SchlieB-Vorteilhaft
ist der Auffangraum im Körper des Entlüftungsventils vorgesehen.
Ein besonders einfach« und betriebssicheres Entlüftungsventil weist nach einem weiteren Merkmal der
Erfindung als SchlieOglied eine Kugel auf, die bei stei
gendem Flüssigkeitsspiegel im Entlüftungsventil vom Förderdruck der Pumpe nach oben gedrückt an einem
Dichtkegel des Ventils zur Anlage kommt.
Eine gedrängte Bauweise für die Anordnung der beiden Ventile ergibt sich, wenn das Entlüftungsventil zusammen
mit dem Sperrventil eine Baueinheit bildet.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführingsbeispieles näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Waschanlage für die Scheinwerfer eines Kraftfahrzeugs, in schematischer Darste-lung a"ßer Betrieb,
F i g. 2 eine abgewandelte Waschanlage in Betrieb, und
F i g. 3 ein Entlüftungsventil im Schnitt und in vergrößernder Da-stellung.
Die Waschanlage nach F i g. 1 hat einen Flüssigkeitsbehälter Ii, in den ein Ende 12a einer Förderleitung 12
bis nahe dem Behälterboden 13 eintaucht. Die Förderleitung 12 ist an ihrem anderen Ende 126 mit einem
T-Stück 14 versehen, von dem zwei Leitungen 15a und 15b zu Sprühdüsen 16a bzw. 160 führen. In der Förderleitung
12 ist nahe dem Behälter 11 eine Zahnrad- oder Kreiselpumpe 17 vorgesehen, welche die Flüssigkeit
aus dem Behälter Ii ansaugt und zu den Sprühdüsen 16a und 16b pumpt. Die Spinndüsen sind tiefer als die
Pumpe 17 und der Behälter 11 angeordnet.
Zwischen dem T-Stück 14 und der Pumpe 17 ist in der Förderleitung 12 ein Rücklauf-Sperrventil 18 angeordnet,
welches entgegen der Förderrichtung schließt. An der Förderleitung 12 ist ferner zwischen
der Pumpe 17 und dem Sperrventil 18 über ein T-Stück 19 ein Entlüftungsventil 20 angeschlossen, das über eine
Rückführleitung 21 mit dem Behälter 11 verbunden ist. In dem Entlüftungsventil 20 ist ein Schließglied in Form
einer Kugel 20a vorgesehen, das mit einem Dichtkegel 20b zusammenwirkt. Der Behälter hat eine öffnung 22
für den Druckausgleich.
Bei der Waschanlage gemäß F i g. 1 ist das gesamte
Leitungssystem 12, 15a, 15b und 21 mit Ausnahme des in die Flüssigkeit im Behälter 11 tauchenden Leitungsendes 12a leer. Das Sperrventil 18 ist geschlossen; der
Druck im Leitungssystem zwischen dem Behälter 11 und dem Sperrventil 18 ist über die Rückführleitung 21,
den Behälter 11 und das Druckausgleichsloch 22 dem atmosphärischen Druck angeglichen.
Wenn die Pumpe 17 eingeschaltet wird, saugt sie die Flüssigkeit aus dem Behälter 11 ohne Schwierigkeit an,
weil über das Entlüftungsventil 20 die Rückführleitung 21 und die Druckausgleichsöffnung 22 im Behälter ein
Druckausgleich stattfindet. Sobald jedoch die Flüssigkeit von der Pumpe 17 in das Entlüftungsventil 20 gelangt,
nimmt der Flüssigkeitsstrom die Kugel 20a nach oben mit und legt sie an den Dichtk^gel 203 an. Nach
dem Schließen des En;lüftungsven'ils wirkt sich der
Förderdruck der Pumpe voll auf das Sperrventil 18 aus. wobei sich dieses öffnet und die Flüssigkeit zu den Düsen
16a, 16b treten läßt-. Wird die Pumpe 17 nun abgeschaltet,
läuft das Leitungssystem zwischen dem Behälter 11 und dem T-Stück 19 leer, weil über die Druckausgleichsöffnung
22 im Behälter das System belüftet wird und die Flüssigkeit in den Behälter zurückfließen kann.
Die Flüssigkeit in der Förderleitung zwischen dem Sperrventil 18 und den Düsen 16a, 16b kann wegen
mangelnder Belüftung dieses Teilstückes nicht abfließen.
Ein weiterer Vorteil der Rückführleitung 21 ist darin zu sehen, daß die geringe Fiüssigkeitsmenge, die während
des Schließvorgangs des Entlüftungsventils 20 aus diesem austreten kann, nicht in den Motorraum des
Kraftfahrzeugs gelangt, sondern in den Behälter 11 zurückgeleitet
wird.
Das in F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel stimmt im wesentlichen mit der Waschanlage nach
F i g. 1 überein. An Stelle der Rückführleitung 21 ist jedoch ein offener Auffangbehälter 30 vorgesehen, in
welchem die durch das Entlüftungsventil 20 hindurchtretende Flüssigkeitsmenge aufgefangen wird.
Bei laufender Pumpe wird die beim Schließen des Entlüftungsventil 20 aus dessen Entlüftungsöffnung
austretende Flüssigkeit im Behälter 30 zurückgehalten. Nachdem die Pumpe 17 abgeschaltet ist, schließt das
Sperrventil 18, die Förderleitung 12 zwischen dem T-Stück 19 und dem Behälter 11 entleert sich, weil der
dann fehlende Förderdruck der Pumpe 17 die Belüftung des Systems über das Entlüftungsventil 20 ermöglicht
und die in dem Auffangsbehälter 30 zurückgehaltene Flüssigkeit läuft wieder in die Leitung 12 zurück.
Zweckmäßig können das Sperrventil 18 und das Entlüftungsventil 20 in einer Baueinheit zusammengefaßt
sein.
Das in F i g. 3 gezeigte Entlüftungsventil 120 hat einen aus einem Anschlußstutzen 120a und einer Kappe
120b bestehenden Körper, in dem eine Ventilkammer 122 vorgesehen ist, in der eine das Schließglied
bildende Kugel 123 liegt. Die Ventilkammer verjüngt sich nach oben zu einem Dichtkegel 124, an dem die
Kugel 123 dichtend zur Anlage kommt, wenn diese mit der durch einen Kanal 125 im Anschlußstutzen 120a
eindringende Flüssigkeit nach oben gedrückt wird. In den Kanal 125 ragen Warzen 126 hinein, auf denen die
Kugel bei fehlendem Flüssigkeitsdruck aufliegt. Mit der Ventilkammer 122 ist eine Auffangkammer 130 verbunden,
die über eine Bohrung 126 belüftet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Waschanlage für Scheiben von Kraftfahrzeugen, insbesondere Lichtaustrittsscheiben von Fahrzeugleuchter:,
mit einem Flüssigkeitsbehälter, der mit mindestens einer nahe der Scheibe angeordne-.
ten, tieferliegenden Sprühdüse über eine Leitung verbunden ist, in der eine Saug-Druckpumpe zum
Fördern der Flüssigkeit aus dem Behälter zur Düse, und ein Rücklauf-Sperrventil angeordnet ist, d a durch
gekennzeichnet, daß in der Förderleitung (12) zwischen der Förderpumpe (17) und dem Sperrventil (18) ein Entlüftungsventil (20) vorglied
des Sperrventils in Schließrichtung von einer Kraft beaufschlagt sein, die entgegen der Saugheberwirkung
das Ventil schließt und somit die Flüssigkeit in dem zwischen den Düsen und dem Sperrventil liegenden
Bereich der Förderleitung hält, damit beim nächsten Einschaltvorgang sofort Flüssigkeit aus den Düsen
sprüht.
Wenn der Flüssigkeitsbehälter leer gesaugt ist und aus diesem Grunde auch die ganze Anlage nur noch
ίο Luft enthält, wird das Wiederansaugen von Flüssigkeit
aus dem erneut gefüllten Behälter unmöglich, weil die Zahnrad- oder Kreiselpumpe auf ihrer Druckseite mil
Luft keinen genügend großen Druck aufbauen kann, um das Sperrventil zu öffnen. Vielmehr wird die etwas
gesehen ist, das Luft aus der Leitung austreten läßt. 15 komprimierte Luft durch den Spalt zwischen Pumpengehäuse
und dem Förderglied der Pumpe wieder auf deren Saugseite gelangen. Hat die Pumpe jedoch Wasser
gefaßt, ist der Rückstrom von der Druckseite zurück zur Saueseite wegen der größeren Dic.hie des Me-
eine Rückführleitung (21) mit dem Behälter (ll)ver- 20 diums wesentlich geringer und der Forderdruck übersteigt
den Schließdruck im Sperrventil.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Waschanlage der eingangs erwähnten Art zu schaffen,
die auch dann ein sicheres Wiederansaugen der För-
bei Beaufschlagung durch Waschflüssigkeit jedoch selbsttätig schließt.
2. Waschanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil (20) über
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- 1972-01-26 JP JP914372A patent/JPS5413645B1/ja active Pending
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