DE247342C - - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H29/24Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by air blast or suction apparatus
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    • B65H29/246Air blast devices acting on stacking devices
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    • B65H2301/421Forming a pile
    • B65H2301/4212Forming a pile of articles substantially horizontal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247342-KLASSE 55 e. GRUPPE
ALBERT ROMMENEY und GEORG KÄTHE in HEIDENAU, Bez. Dresden.
Bogenableger für Papierschneidemaschinen. Zusatz zum Patent 244670 vom 25. Februar igii.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1911 ab. Längste Dauer: 24. Februar 1926.
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung der durch Patent 244670 beschriebenen Vorrichtung und bezweckt eine weitere Ausgestaltung derselben zur Erreichung einer besseren Anpassung an die verschiedenen Papierstärken und größerer Leistungsfähigkeit.
Zu diesem Zwecke ist die Vorrichtung nach der Erfindung derart ausgebildet, daß der die Papierbahn tragende Luftstrom in seiner Wirkung noch durch Tragglieder, die schwingend angeordnet sind, unterstützt wird. Bei der Ausführung und praktischen Erprobung der Vorrichtung nach dem Stammpatent hat sich gezeigt, daß bei schweren Papieren und tiefer Stellung des Ablegetisches der Luftstrom den abzulegenden Bogen nicht frei heraustragen kann, wenn die Stärke des Luftstromes nicht sehr groß gewählt wird. Dabei kann die vordere Kante des abzulegenden Bogens senkrecht oder in einem stumpfen Winkel auf den bereits abgelegten Papierstapel aufstoßen, so daß der Bogen sich bauscht und durch den Luftstrom nicht mehr glatt abgelegt werden kann. Die Vorrichtung nach der Erfindung unterstützt die Wirkung des Luftstromes nun dadurch, daß die Vorderkante des abzulegenden Bogens von Gliedern getragen wird, die ihn unterstützen und somit dem Luftstrom einen Teil der zu leistenden Arbeit abnehmen.
Um eine Störung der Wirkung des Luftstromes durch die seinen Weg kreuzenden Glieder zu vermeiden, kann der Luftstrom über den abzulegenden Bogen statt unter ihn geblasen werden, so daß er also nicht drückend, sondern saugend wirkt. Eine andere Anordnung ist die, daß das Rohr oder die Düsen, aus denen der Luftstrom austritt, selbst schwingend ausgebildet sind und sich nach hinten gegen die Schneidvorrichtung hin in zungenartigen Traggliedern fortsetzen. Die körperlichen Unterstützungsglieder können als schwingende Arme ausgebildet sein, die eine Art schiefe schwingende Ebene bilden, auf der der abzulegende Bogen auf den Stapel gleitet. Sie können aber auch in Form einer sich auf- und abrollenden Stoffbahn ausgebildet sein.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in vier Ausführungen schematisch dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen eine mechanische Ablegevorrichtung mit über den abzulegenden Bogen geblasenem Luftstrom, Fig. 3 eine Vorrichtung, bei der das Luftdüsenrohr selbst als schwingendes Tragglied für den abzulegenden Bogen ausgebildet ist; in den Fig. 4 bis 7 ist das schwingende Tragglied durch eine Stoffbahn ersetzt, die sich beim Zurückgehen aufrollt bzw. durch eine belastete Zwischenwalze zurückgezogen wird.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 weist gebogene Tragglieder I auf, die von einer gemeinsamen, unter dem Schneidbalken liegenden Welle m aus bewegt werden. Die GHe-
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der greifen von hinten durch Aussparungen des Schneidbalkens nach vorn und bilden in vorgeschobenem Zustande eine Art schiefe Gleitebene für den abzulegenden Bogen. Die Luft tritt aus dem über dem Stapel und unmittelbar vor der Schneidvorrichtung angeordneten Rohr e durch die Düsen aus, solange der Bogen sich auf dem Vorschubwege befindet ; während dieses Vorganges geht auch die
ίο durch die Tragglieder gebildete schiefe Ebene nach vorn. Im Moment des Schnittes schnellt die letztere zurück, zu gleicher Zeit hört das Ausströmen der Luft aus den Düsen auf, und der Bogen wird abgelegt.
Die Wirkung der über und nicht wie in dem Hauptpatent unter den abzulegenden Bogen geblasenen Luft ist eine mittelbare, da durch den aus den Düsen oberhalb des Bogens austretenden Luftstrom erst ein zweiter, durch Saugwirkung entstandener, unter dem Bogen auftretender Luftstrom erzeugt wird, der eigentlich den Bogen führt.
Fig. 3 zeigt eine Ablegevorrichtung, bei der das Düsenrohr für die den Bogen heraustragende Preßluft selbst zugleich als schwingendes Tragglied für den Bogen dient. An das schwingende Rohr h schließen sich mit diesem verbundene, weitere Unterstützungsglieder k, die die schiefe Gleitebene für den Bogen bilden, an.
Die aus Stoffbahnen bestehenden Ablegevorrichtungen haben den Vorteil einer geringeren Raumbeanspruchung; der Schneidbalken und sein Unterbau brauchen bei dieser Anordnung keine Aussparungen für die durchgreifenden Arme der Tragglieder zu haben.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 und 5 trägt eine drehbare, unmittelbar am Schneidbalken angeordnete Walze p eine Stoffbahn aufgewickelt, die mit ihrem freien Ende an einer schwingenden Leiste q befestigt ist. Beim Vorgehen der Leiste q rollt sich die Stoffbahn von der Walze p, die sich im Uhrzeigersinne dreht, ab. Beim Zurückgehen der Leiste q wird die Walze ft im entgegengesetzten Sinne durch ein Gewicht, eine Feder oder durch die gleiche Kraft, die die schwingende Leiste bewegt, gedreht. .
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine andere Führung der Stoffbahn, die als unendliches Band ausgebildet ist und durch das auf die auf und nieder gehende Gewichtsrolle ftx wirkende Gewicht r gespannt gehalten wird. Die Bahn läuft hierbei von der Leiste q über die Rolle p2 zur Gewichtsrolle r, von hier zu der Rolle p3 und dann über pi und p5 wieder zur Leiste q. Die Leiste q kann hier zweckmäßig mit einer Rolle versehen sein, über die die Stoffbahn gleitet.
Bei den Ausführungen nach Fig. 4 bis 7 ist die Luftblasvorrichtung im Schneidbalken gelagert, doch kann sie ebensogut, wie bei Fig. 1, oben angeordnet sein.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: 6S
1. Bogenableger für Papierschneidemaschinen nach Patent 244670, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung des Luftstromes bei der Überleitung der Vorderkante des abzulegenden Bogens auf den Papierstapel schwingend angeordnete körperliche Tragglieder angewendet werden.
2. Bogenableger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom über den Bogen geblasen wird und ihn durch mittelbare (Saug-) Wirkung trägt.
3. Bogenableger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (e), aus dem der Luftstrom austritt, selbst als schwingendes Tragglied ausgebildet ist.
4. Bogenableger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Tragglied für den abzulegenden Bogen eine durch einen Schwingarm vorgezogene Stoffbahn benutzt wird, welche sich bei Rückkehr des Schwingarmes wieder selbsttätig aufwickelt.
5. Bogenableger nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Tragglied für den abzulegenden Bogen dienende Stoffbahn eine endlose ist, die über Rollen 2, ft3) geführt und. durch eine bewegliche belastete Zwischenrolle (P1) stets in gespanntem Zustande erhalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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