DE246725C - - Google Patents

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DE246725C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/04Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
    • A01D19/06Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with scoop wheels or drums

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246725 '-KLASSE 45c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1911 ab.
Bei den bekannten Wurfrädern für Kartoffelerntemaschinen, bei denen die Zinken durch eine teilweise zentrisch, teilweise exzentrisch zur Wurfradachse verlaufende feststehende Nut gesteuert werden, wird der beim Durchgang der Zinken durch den Erdboden entstehende Arbeitsdruck zum größten Teil von den Seitenwänden der Nut aufgenommen, so daß in dieser eine große Reibung entsteht,
ίο welche den Kraftbedarf des Wurfrades sehr erhöht. Um die Reibung und damit den Kraftbedarf zu verringern, ist gemäß der Erfindung zwischen der Nut und einer über den Drehpunkt der Zinken hinausgehenden Verlängerung der Zinken ein Winkelhebel so eingeschaltet und die Nut so angeordnet, daß der eine Schenkel des Winkelhebels während des Durchgangs der Zinken durch den Erdboden annähernd senkrecht zur Verlängerung
so der Zinken ' steht und infolgedessen der Arbeitsdruck auf die Drehachse der Winkelhebel übertragen wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Wurfrad veranschaulicht.
Am Umfang der zwangläufig angetriebenen Scheibe α des Wurfrades sind die Zinkengruppen in bekannter Weise drehbar befestigt. Mit jeder Zinkengruppe ist ein Hebel h verbunden, der eine Verlängerung der Zinken über deren Drehachse bildet und mit einem Schlitz i versehen ist, in welchen mittels eines Stiftes der Arm k eines Winkelhebels eingreift, der drehbar auf Bolzen m der Radscheibe a 35
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gelagert ist, und dessen anderer Arm I eine in einer feststehenden Führungsnut für die Zinken laufende Rolle trägt. Die Führungsnut verläuft auf ihrem unteren und oberen Teil b, d, d. h. auf den Strecken A-B und C-D, mit verschiedenem Durchmesser konzentrisch zur Wurfradachse, während die Teile c und d der Nut, d. h. die Verbindungsstrecken B-C und D-A, exzentrisch zur Wurfradachse verlaufen.
Die Drehachsen m der Winkelhebel liegen so zu den Verlängerungen h der Zinken und zu den konzentrischen Teilen 5, d der Führungsnut, daß die Schenkel k der Winkelhebel einen annähernd rechten Winkel mit den Verlängerungen h bilden, wenn die an dem anderen Schenkel der Hebel befestigte Rolle in den konzentrischen Teilen b, d der Nut läuft.
Da der Teil b der Nut bezüglich der Drehachse des Wurfrades so liegt, daß er die Zinken steuert, solange sie in den Erdboden eingreifen, so wird während dieser Zeit der auf die Zinken wirkende Druck durch den annähernd senkrecht zu der Verlängerung der Zinken stehenden Arm k der Winkelhebel auf die Drehachsen der letzteren, d. h. nicht auf die Seitenwände der Nut übertragen. Infolgedessen ist der durch Reibung in der Führungsnut bedingte Kraftverlust gering.

Claims (1)

  1. Patent-ANSPRUCH:
    Wurfrad für Kartoffelerntemaschinen mit Zinkengruppen, die durch eine teilweise
    zentrisch, teilweise exzentrisch zur Radachse verlaufende feststehende Nut gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Nut und einer über den Drehpunkt der Zinkengruppen hinausgehenden Verlängerung der Zinken Winkelhebel eingeschaltet sind, deren Drehachsen so zu den Zinken Verlängerungen liegen, daß der an diese Verlängerungen angreifende Schenkel der Winkelhebel beim Durchgang der Zinken durch den Erdboden, bei dem die Zinken durch einen konzentrischen Teil der Nut gesteuert werden, annähernd senkrecht zu der Verlängerung der Zinken steht und daher der Arbeitsdruck von den feststehenden Drehachsen der Winkelhebel aufgenommen und nicht auf die Kurve übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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