DE246455C - - Google Patents
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- DE246455C DE246455C DENDAT246455D DE246455DA DE246455C DE 246455 C DE246455 C DE 246455C DE NDAT246455 D DENDAT246455 D DE NDAT246455D DE 246455D A DE246455D A DE 246455DA DE 246455 C DE246455 C DE 246455C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H29/00—Drive mechanisms for toys in general
- A63H29/02—Clockwork mechanisms
- A63H29/06—Other elements therefor
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246455 KLASSE 77/. GRUPPE
SIGMUND EHRLICH in NÜRNBERG.
Kombinierter Feder- und Schwungradantrieb für Spielzeuge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1911 ab.
Die Erfindung besteht in dem durch die Ansprüche gekennzeichneten neuen kombinierten
Feder- und Schwungradantrieb für Spielzeuge.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des neuen Antriebes in Anwendung
auf ein Fahrspielzeug, und zwar in Fig. ι in Unteransicht und in Fig. 2 in Seitenansicht.
ίο Auf der Laufradachse α des Spielfahrzeuges b
ist eine Schraubenfeder c gelagert, welche mit dem einen Ende d am Fahrzeug b und mit
dem anderen Ende f an einem auf der Achse a lose gelagerten Sperrad g befestigt ist. Auf
der Achse α sitzt ferner ein Zahnrad h fest, welches mittels des Zahnrades k mit dem auf
der Achse / sitzenden Schwungrad m in Verbindung steht. Auf dem Zahnrad h ist außer
Mittel ein Kurbelarm η schwingend gelagert,
so welcher mittels eines Bügels ο geführt ist und
in der einen Endstellung in das Sperrad g eingreift, in der anderen Endstellung dagegen
außer Eingriff mit dem Sperrad ist.
Die Wirkungsweise des Antriebes ist folgende:
Die Feder c wird durch Rückwärtsbewegen des Fahrzeuges gespannt, indem die auf dem
Boden ruhenden Lauf räder p, welche auf der Achse α festsitzen, letztere rückwärts drehen.
Durch das auf der Achse α festsitzende Zahnrad
h wird mittels des Kurbelarmes η das Sperrad g ebenfalls gedreht und hierdurch die
Feder c gespannt. Nach Freigabe des Fahrzeuges bewegt die Feder c das Sperrad g in
entgegengesetzter Richtung, welches mittels des in die Zähne eingreifenden Kurbelarmes η
das Zahnrad h ebenfalls mitbewegt. Durch das auf der Achse α festsitzende Zahnrad h
werden einerseits die Laufräder p in Bewegung gesetzt, während andererseits mittels des
Zahnrades k gleichzeitig das Schwungrad m angetrieben und beschleunigt wird. Sobald
die Feder c sich entspannt hat, bleibt das Sperrad g stehen, während das Zahnrad h
nunmehr durch das in Beharrung befindliche Schwungrad weiter angetrieben wird. Der
Kurbelarm η, welcher vorher in die Zähne des Sperrades g eingriff, gleitet an den Zähnen
ab und schwingt infolge der Zentrifugalkraft nach außen, so daß er außer Berührung mit
dem Sperrad kommt und jeglichen Reibungswiderstand vermeidet. Das Spielfahrzeug wird
nun noch so lange fort getrieben, als das Schwungrad m Antriebskraft besitzt.
Das Spannen der Feder kann dagegen durch langsames Zurückbewegen des Fahrzeuges auf
eine kurze Strecke erfolgen. Das Fahrzeug kann ferner in derselben Weise wie bei bekannten
Antrieben durch schnelles Abrollen der Laufräder am Boden in der Fahrtrichtung
angetrieben werden, wobei die Feder von Anfang an ausgeschaltet bleibt. Aus diesem
Grunde wird eine Beschädigung des Antriebes beseitigt, da das Spielfahrzeug nach beiden
Richtungen angetrieben werden kann.
In der Zeichnung ist der Antrieb beispielsweise in Verbindung mit einem Spielfahrzeug
dargestellt; derselbe kann jedoch für jede laufende Figur ο. dgl. Verwendung finden.
Die Sperrvorrichtung kann auch abweichend
von der gezeichneten Ausführungsform erfolgen, ebenso wie an Stelle der gezeichneten
Schraubenfeder eine andere Feder treten kann.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Kombinierter Feder- und Schwungradantrieb an Spielzeugen, bei der die Treibwelle beim Rückwärtsdrehen die Feder aufzieht und bei der die ablaufendeίο Feder das Schwungrad beschleunigt, das dann seinerseits nach Ablauf der Feder die Treibwelle weiter treibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwungrad mit der Treibwelle in festem Eingriff steht, und daß die Feder mit einem Ende am Spielzeug selbst befestigt ist und am anderen Ende mit der Treibweile durch eine Sperrvorrichtung gekuppelt ist, die nach Ablauf der Feder sich selbsttätig löst.
- 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der •Laufradachse (α) angeordnete Feder (c) mit einem auf der gleichen Achse gelagerten Sperrad (g) verbunden ist, in welches mittels eines Sperrhebels (n) ein auf der Laufradachse festsitzendes und mit dem Schwungrad in Eingriff stehendes Zahnrad (h) eingreift.
- 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen am Zahnrad (h) außer Mittel schwingend gelagerten und in einem Bügel (0) geführten Kurbelarm in).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246455C true DE246455C (de) |
Family
ID=505332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246455D Active DE246455C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246455C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005883B (de) * | 1954-12-09 | 1957-04-04 | Eugen Strecker Dipl Kfm | Spielfahrzeug |
| US5215567A (en) * | 1991-03-29 | 1993-06-01 | Lumen Essence Inc. | Method of making drape-shaped glass element by sagging between column supports |
-
0
- DE DENDAT246455D patent/DE246455C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005883B (de) * | 1954-12-09 | 1957-04-04 | Eugen Strecker Dipl Kfm | Spielfahrzeug |
| US5215567A (en) * | 1991-03-29 | 1993-06-01 | Lumen Essence Inc. | Method of making drape-shaped glass element by sagging between column supports |
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