DE189347C - - Google Patents

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DE189347C
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brake
crank
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shaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/02Hand or other personal actuation
    • B61H13/04Hand or other personal actuation by mechanisms incorporating toothed gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189347 KLASSE 20/. GRUPPE
LOUIS PFINGST in BOSTON, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine von Hand oder von einem Elektromotor oder von beiden gleichzeitig antreibbare, durch das Gewicht des Bremsgestänges lösbare Spindelbremse für Fahrzeuge, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß zwischen Motorwelle und Handkurbel ein an sich bekanntes Gesperre derart eingeschaltet ist, daß die Handkurbel beim Anziehen der Bremse mittels Elektromotor unbeeinflußt bleibt, während durch Festhalten der Bremskurbel nach erfolgtem Anziehen der Bremse diese festgehalten wird.
Fig. ι zeigt die Anstellspindel mit dem
Gesperre.
Fig. 2. ist ein Querschnitt durch das Gesperre nach der Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Gesperres.
Die Welle c des Motors α treibt mittels Zahnradübersetzung d die Welle e an, auf der die Kette f zum Anziehen der Bremse aufgewickelt wird. Die Handkurbel g greift mit der hohlen Nabe g1 über das obere Ende der Motorwelle c und ist mit dieser durch das Gesperre h, g1 so verbunden, daß die Welle c sich nur in der Antriebsrichtung des Motors frei drehen kann, dagegen in der anderen Drehrichtung bei festgehaltener Handkurbel gesperrt wird. Das Gesperre selbst besteht zweckmäßig aus dem quer durch die Motorwelle hindurchgeführten, verschiebbaren Sperrstift h, der sich beim Zurückdrehen der Welle c gegen die Zähne der als Hohlsperrrad ausgebildeten Nabe g1 legt und das Rückwärtsdrehen der Welle bei festgehaltener Kurbel g verhindert. Das Sperrad besitzt 40
zweckmäßig eine ungerade Zähnezahl, so daß der Sperrstift h abwechselnd mit seinem einen oder anderen Ende zum Eingriff .kommt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 finden zum Sperren zwei senkrecht zueinander angeordnete Sperrstifte h Anwendung, wodurch die mögliche Zurückdrehung der Motorwelle c noch verringert wird.
Die Wirkungsweise dieser Bremse ist folgende:
Wenn die Bremse mittels des Elektromotors angezogen wird, so dreht sich die Motorwelle mit Bezug auf Fig. 2 und 3 im Sinne des Uhrzeigers und der Sperrstifte, bezw. die Sperrstifte h gleiten über die abgeschrägten Flächen der Zähne der stillstehenden Kurbelnabe gx hinweg, wobei sie in ihren Führungen entsprechend hin- und hergeschoben werden. Ist die Bremse von dem Motor angezogen, so zieht der Wagenführer die Kurbel g ein wenig an, bis eine der radialen Flächen der Zähne der Nabe gx sich gegen den nächsten Stift h legt, so daß auch nach Ausschaltung des Motors durch Festhalten der Kurbel ein Rückwärtsdrehen der Motorwelle verhindert wird und die Bremse angezogen bleibt. Durch ein Weiterdrehen der Kurbel kann die Bremse auch noch fester angezogen werden.
Soll die Bremse lediglich von Hand angezogen werden, so legt sich bei der Drehung der Kurbel eine der radialen Flächen der Zähne der Nabe g1 gegen einen der Stifte h, so daß die Welle c bei der weiteren Drehung der Kurbel mitgenommen wird. Das Lösen der Bremse erfolgt beim Zurückdrehen der
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Kurbel selbsttätig durch das Gewicht des Bremsgestänges.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Von Hand oder von einem Elektromotor oder von beiden gleichzeitig antreibbare, durch das Gewicht des Bremsgestänges lösbare Spindelbremse für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß zwisehen Motorwelle (c) und Handkurbel (g) ein an sich bekanntes Gesperre (gl, h) derart eingeschaltet ist, daß die Handkurbel beim Anziehen der Bremse mittels Elektromotor unbeeinflußt bleibt, während durch Festhalten der Bremskurbel nach erfolgtem Anziehen der Bremse diese festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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