DE189347C - - Google Patents
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- DE189347C DE189347C DENDAT189347D DE189347DA DE189347C DE 189347 C DE189347 C DE 189347C DE NDAT189347 D DENDAT189347 D DE NDAT189347D DE 189347D A DE189347D A DE 189347DA DE 189347 C DE189347 C DE 189347C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H13/00—Actuating rail-vehicle brakes
- B61H13/02—Hand or other personal actuation
- B61H13/04—Hand or other personal actuation by mechanisms incorporating toothed gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189347 KLASSE 20/. GRUPPE
LOUIS PFINGST in BOSTON, V. St. A.
Die Erfindung betrifft eine von Hand oder von einem Elektromotor oder von beiden
gleichzeitig antreibbare, durch das Gewicht des Bremsgestänges lösbare Spindelbremse
für Fahrzeuge, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß zwischen Motorwelle und
Handkurbel ein an sich bekanntes Gesperre derart eingeschaltet ist, daß die Handkurbel
beim Anziehen der Bremse mittels Elektromotor unbeeinflußt bleibt, während durch
Festhalten der Bremskurbel nach erfolgtem Anziehen der Bremse diese festgehalten wird.
Fig. ι zeigt die Anstellspindel mit dem
Gesperre.
Fig. 2. ist ein Querschnitt durch das Gesperre nach der Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Gesperres.
Die Welle c des Motors α treibt mittels
Zahnradübersetzung d die Welle e an, auf der die Kette f zum Anziehen der Bremse
aufgewickelt wird. Die Handkurbel g greift mit der hohlen Nabe g1 über das obere Ende
der Motorwelle c und ist mit dieser durch das Gesperre h, g1 so verbunden, daß die
Welle c sich nur in der Antriebsrichtung des Motors frei drehen kann, dagegen in der
anderen Drehrichtung bei festgehaltener Handkurbel gesperrt wird. Das Gesperre selbst
besteht zweckmäßig aus dem quer durch die Motorwelle hindurchgeführten, verschiebbaren
Sperrstift h, der sich beim Zurückdrehen der Welle c gegen die Zähne der als Hohlsperrrad
ausgebildeten Nabe g1 legt und das Rückwärtsdrehen
der Welle bei festgehaltener Kurbel g verhindert. Das Sperrad besitzt
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zweckmäßig eine ungerade Zähnezahl, so daß der Sperrstift h abwechselnd mit seinem einen
oder anderen Ende zum Eingriff .kommt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 finden zum Sperren zwei senkrecht zueinander
angeordnete Sperrstifte h Anwendung, wodurch die mögliche Zurückdrehung der
Motorwelle c noch verringert wird.
Die Wirkungsweise dieser Bremse ist folgende:
Wenn die Bremse mittels des Elektromotors angezogen wird, so dreht sich die
Motorwelle mit Bezug auf Fig. 2 und 3 im Sinne des Uhrzeigers und der Sperrstifte,
bezw. die Sperrstifte h gleiten über die abgeschrägten Flächen der Zähne der stillstehenden
Kurbelnabe gx hinweg, wobei sie in ihren Führungen entsprechend hin- und
hergeschoben werden. Ist die Bremse von dem Motor angezogen, so zieht der Wagenführer
die Kurbel g ein wenig an, bis eine der radialen Flächen der Zähne der Nabe gx
sich gegen den nächsten Stift h legt, so daß auch nach Ausschaltung des Motors
durch Festhalten der Kurbel ein Rückwärtsdrehen der Motorwelle verhindert wird und
die Bremse angezogen bleibt. Durch ein Weiterdrehen der Kurbel kann die Bremse
auch noch fester angezogen werden.
Soll die Bremse lediglich von Hand angezogen werden, so legt sich bei der Drehung
der Kurbel eine der radialen Flächen der Zähne der Nabe g1 gegen einen der Stifte h,
so daß die Welle c bei der weiteren Drehung der Kurbel mitgenommen wird. Das Lösen
der Bremse erfolgt beim Zurückdrehen der
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Kurbel selbsttätig durch das Gewicht des Bremsgestänges.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Von Hand oder von einem Elektromotor oder von beiden gleichzeitig antreibbare, durch das Gewicht des Bremsgestänges lösbare Spindelbremse für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß zwisehen Motorwelle (c) und Handkurbel (g) ein an sich bekanntes Gesperre (gl, h) derart eingeschaltet ist, daß die Handkurbel beim Anziehen der Bremse mittels Elektromotor unbeeinflußt bleibt, während durch Festhalten der Bremskurbel nach erfolgtem Anziehen der Bremse diese festgehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189347C true DE189347C (de) |
Family
ID=452901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189347D Active DE189347C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189347C (de) |
-
0
- DE DENDAT189347D patent/DE189347C/de active Active
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