DE258174C - - Google Patents

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DE258174C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/02Valve drive
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/02Valve drive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 258174-KLASSE 46 b. GRUPPE
JAKOB MELLES in BRIEG, Bez. Breslau.
mit mehreren Zylindern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1911 ab.
Es ist bekannt, Steuerschieber für Explosionsmaschinen während der Druckperioden in Ruhe zu belassen, indessen ist bei den bestehenden Anordnungen der Steuermechanismus kompliziert oder für sehr schnelle Bewegung gar nicht verwendbar.
Um diesen Nachteilen abzuhelfen, dabei einen ruhigen Gang zu erreichen, und alle Hauptteile rotieren zu lassen, wird nach vorliegender Erfindung der im folgenden beschriebene Steuerungsantrieb benutzt.
Zwecks Erzielung einer periodischen (absatzweisen) Bewegung eines Drehschiebers bzw. auch oszillierenden Schiebers ist der Antrieb mit einem Umlaufgetriebe ausgestattet.
Bei zwei-, vier-, sechs-, acht- oder mehrzylindrigen Motoren würde ein kleines Umlaufgetriebe zweckmäßig zwischen je zwei Zylindern angeordnet werden.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch die Arbeitsweise des Steuerungsantriebes bei einem Zwillingsmotor. 1 und ia- sind die beiden Drehschieber; die Welle 2, welche durch Kette oder Schneckengetriebe im Verhältnis 1:1 von der Hauptwelle angetrieben wird, verläuft über alle Zylinder hinweg und ist zwischen je zwei Zylindern mit einem Kreuzbolzen 3 fest verbunden, der die Planetenräder 4 und 5 drehbar aufnimmt.
Die beiden anderen Kegelräder 6 und 7 sind mit je einer hohlen Welle 8 und 9 verbunden, welch letztere auf der anderen Seite durch je ein konisches Räderpaar 10,12 und 11, 13 im Eingriff mit der Schieberwelle und somit mit dem Schieber stehen.
Die Hauptwelle 2 setzt durch die Übertragung durch den Mitnehmer (Kreuzbolzen 3) das Umlaufgetriebe in Bewegung, nimmt aber nur eine Seite mit, wenn im Innern des einen Zylinders ein Druck auf den Schieber ausgeübt wird. Entsteht der Druck im anderen Zylinder, so ist im ersten die Druckperiode vorüber, und es wird alsdann das umgekehrte Antriebsverhältnis stattfinden.
Um ein Verschieben der Stellung beider Schieber zueinander zu verhindern, könnte zweckmäßig eine wechselseitig wirkende, einfache, mechanische Arretierung der Schieber, angebracht werden.
Dieses Verfahren läßt sich auch an einzylindrigen Maschinen anwenden, derart, daß abwechselnd ein leer laufendes Rad und das den Schieber bewegende angetrieben werden.
Die Anordnung ist indessen z. B. auch so zu treffen, daß die Welle 2 nicht durch die hohlen Wellen 8 und 9 usw. hindurchgeht, sondern für sich gelagert ist, um alsdann das Getriebe von außen durch ein besonderes Zahnrad anzutreiben. Diese Form wäre nur in dem Falle anzuwenden, wenn der Steuer-
mechanismus nicht durch die Räder io, 12 und 11, 13 bewegt, sondern direkt auf den Wellen 8, 9 befestigt würde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Steuerungsantrieb für Kraftmaschinen, insbesondere Viertakt -Explosionskraftmaschinen mit mehreren Zylindern, deren Steuerorgane abwechselnd stillstehen und umlaufen sollen, dadurch gekennzeichnet, daß in die für je zwei Zylinder gemeinschaftliche Steuerwelle (2) ein Umlaufgetriebe (4, 5, 6,7) eingeschaltet ist, von dem eines der Räder (6 oder 7) abwechselnd selbsttätig festgehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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