DE523013C - Spielzeugtriebwerk - Google Patents

Spielzeugtriebwerk

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Publication number
DE523013C
DE523013C DE1930523013D DE523013DD DE523013C DE 523013 C DE523013 C DE 523013C DE 1930523013 D DE1930523013 D DE 1930523013D DE 523013D D DE523013D D DE 523013DD DE 523013 C DE523013 C DE 523013C
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Germany
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spring
toy
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vehicle
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DE1930523013D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/04Helical-spring driving mechanisms

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  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeugtriebwerk Die Erfindung betrifft ein gebräuchliches Spielzeugtriebwerk, dem (-,n neuartiges Aufziehwerk beigefügt ist. Bekanntlich wird heute noch zum Aufziehen der Getriebe ein Knebel verwandt, der mit der Hand betätigt wird. Demgegenüber wird durch die Erfindung das Spannen des Triebwerks ohne die Verwendung eines Knebels erreicht, lediglich durch Bewegen der Fahrzeugräder oder einen gleichwertigen Ersatz hierfür am Boden, und zwar in der gleichen Richtung, in der das Spielzeug nach dem Aufziehen ablaufen soll, wodurch der Psyche des Kindes weitestgehend Rechnung getragen ist.
  • Es sind schon Ausführungen bekannt geworden, die ähnliches erstrebten; jedoch haben sie sich in der Praxis nicht bewährt. Sie sind teilweise mechanisch zu kompliziert gebaut oder beim Gebrauch an verschiedene Schaltmittel gebunden, die ein noch verstandarmes Kind nicht betätigen kann. Bei der Erfindung wird das Aufziehwerk mit an sich bekannten =Mitteln so einfach wie möglich ausgebildet und das Aufziehen sinnfällig vorgenommen, nämlich durch Schieben des Spielzeuges in derselben Richtung, in welcher es sich nach dem Aufziehen bewegen soll, unter Ausübung eines leichten Druckes auf dasselbe.
  • Die Erfindung besteht unter Verwendung an sich bekannter Mittel in der Kombination einer unter Federdruck stehenden, an sich bekannten Schwingachse mit Zahnrädern mit einer ebenfalls bekannten selbsttätig ein- und ausschaltbaren Zwischenachse. Durch diese Konstruktion wird erreicht, daB das Ablaufen der Triebfeder langsam und in bekannter Weise erfolgen kann, das Aufziehen des Triebwerks aber schnell und lediglich durch direkten Eingriff eines Zahnrades der Schwingachse mit einem Gegenrad auf der Federwelle. Durch diese Anordnung kann gleichzeitig bei Federtriebwerken die Antriebsfeder nicht überspannt werden, da die Reibung zwischen Laufrad und Boden begrenzt ist, ein Erfolg, der die Lebensdauer des Triebwerks wesentlich erhöht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform an einem Spielzeugauto mit Federmotor dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i die Seitenansicht des Motors im Fahrzeug, Fig. 2 die Rückansicht desselben, Fig.3 den Federmotor mit Getriebe von Seite a-a. gesehen, Fig.4 das gleiche nach Abnahme der Gehäusewand, Fig. 5 den Federmotor mit Getriebe von Seite b-b gesehen, Fig. 6 einen Schnitt durch den Federmotor nach Linie c-d.
  • Nach den Abbildungen bedeuten i die Federwelle der Antriebsfeder, 2 die Welle eines Auslöserades, 3 die Schwingachse, die durch die Feder d. in horizontaler Lage gehalten wird und im Schlitze 5 ihre Schwingbewegung ausführen kann. Mit der Welle i sind fest verbunden: die Feder 6, deren anderes Ende bei 13 am Motorgehäuse festgemacht ist, und die Zahnräder 7 und 8, wobei letzteres zum Spannen der Feder 6 dient. Die Auslöseradwelle 2 gleitet an beiden Gehäusewänden in Schlitzen 14 und trägt die Zwischenräder 9 und io, von denen 9 mit 7 und io mit i i kämmt. Die Schwingachse ragt zu beiden Seiten des Motorgehäuses heraus und trägt an ihren beiden Enden die Fahrzeugräder. Außerdem sitzen auf dieser Achse die Zahnräder ii und 15. Während des Fahrens stehen die Räder 7- und 9 sowie io und i i in Eingriff.
  • Das Spannen der Feder geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß ein leichter Druck auf das Spielzeug ausgeübt und dasselbe eine kurze Strecke vorgeschoben wird. Durch das Niederdrücken schwingt die Achse 3 um das Lager 16 und bringt das Rad i 5 mit dem Zahnrad 8 in Eingriff. Durch das Vorwärtsschieben werden beide Räder gedreht, mithin auch Welle i, wodurch die Feder 6 gespannt wird. Die Räder 7 und 8 werden bei diesem Vorgang in der der endgültigen Arbeitsstellung entgegengesetzten Richtung gedreht. Dadurch erhält die Auslösewelle 2 ebenfalls einen anderen Drehsinn, was bewirkt, daß die Achse längs des Schlitzes 1,4 sich bewegt und dadurch das Rad io aus dem Eingriff des Rades i i bringt. In dem Augenblick, wo der Druck auf das Fahrzeug aufhört, kommt Rad 15 infolge der Wirkung der Feder d. außer Eingriff; gleichzeitig versucht die Feder 6 sich zu entspannen, das Rad 7 sowie die Auslöseradwelle 2 verändern ihre Richtung und verschieben sich im Schlitz 14. Dadurch kommen die Räder io und i i wieder in Eingriff. Wird das Fahrzeug nun losgelassen, so kann die Feder 6 sich entspannen, wodurch (las Fahrzeug bewegt wird.
  • Wählt man die Räder im richtigen Größenverhältnis, so erreicht man infolge des direkten Ganges zwischen den Rädern 15 und 8 ein sehr schnelles und störungsfreies Aufziehen der Feder bei geringer Bewegung des Fahrzeuges und ein langsames Ablaufen durch Einschalten der Zwischenräder 9 und i i. Es ist auch ohne weiteres ersichtlich, daß die Reibung zwischen Fahrzeugrad und Boden nur eine gewisse Höhe erreichen kann, wodurch die Lebensdauer des Triebwerks erhöht wird, da ein Überspannen der Feder gänzlich ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spielzeugtriebwerk, welches durch Bewegen eines Rades am Boden bei Druck auf das Spielzeug aufgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Druck die für gewöhnlich eingeschaltete und die Drehrichtung umkehrende Radübertragung (9, io, 11, 15) so lange ausschaltet, wie er andauert, und während dieser Zeit eine die Drehrichtung nicht umkehrende Radübertragung (8, 15) einschaltet, wodurch das Aufziehen und Ablaufen in einer Richtung und ohne besondere Handgriffe erfolgen kann.
DE1930523013D 1930-01-16 1930-01-16 Spielzeugtriebwerk Expired DE523013C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE523013T 1930-01-16

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DE523013C true DE523013C (de) 1931-04-18

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ID=6551830

Family Applications (1)

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DE1930523013D Expired DE523013C (de) 1930-01-16 1930-01-16 Spielzeugtriebwerk

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DE (1) DE523013C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3798831A (en) * 1972-01-26 1974-03-26 Tonka Corp Wind-up toy vehicle with disengageable wind-up mechanism operated by rear axle rotation
FR2296110A1 (fr) * 1974-12-24 1976-07-23 Darda Helmut Mecanisme moteur a ressort, notamment pour des jouets
DE2844784A1 (de) * 1977-10-14 1979-04-26 Tonka Corp Antriebsvorrichtung fuer ein spielzeugfahrzeug
US4463831A (en) * 1981-03-24 1984-08-07 Takara Co., Ltd. Spring powered prime mover
DE3540072A1 (de) * 1984-11-13 1986-05-15 Mattel, Inc., Hawthorne, Calif. Bewegliches spielfahrzeug

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