DE340103C - Spielzeug mit Schwungradmotor, der durch Abrollen eines Rades auf einer Unterlage aufgezogen wird - Google Patents

Spielzeug mit Schwungradmotor, der durch Abrollen eines Rades auf einer Unterlage aufgezogen wird

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DE340103C
DE340103C DE1920340103D DE340103DD DE340103C DE 340103 C DE340103 C DE 340103C DE 1920340103 D DE1920340103 D DE 1920340103D DE 340103D D DE340103D D DE 340103DD DE 340103 C DE340103 C DE 340103C
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Germany
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wheel
wheels
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friction
toy
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DE1920340103D
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HEINRICH EWEST
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/20Flywheel driving mechanisms

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  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeug mit Schwungradmotor, der durch Abrollen eines Rades auf einer Unterlage aufgezogen wird. Die Erfindung bezieht sich auf das sogenannte Rollerspielzeug, bei dem durch Abrollen oder Anreiben eines oder mehrerer Räder auf einer Unterlage, z. B. auf einer Tischfläche, eine mit dem Anreibrad durch Zahnräder verbundene Schwungmasse in schnelle Umdrehung versetzt wird. Die so zugeführte lebendige Kraft der rotierenden Schwungmasse dient alsdann,dazu, das Reibrad oder die Reibräder längere Zeit in Bewegung zu erhalten, wobei, die Übersetzung zwischen Schwungrad und Reibrad nun umgekehrt vom Langsamen ins Schnelle arbeitet. Beispielsweise wird diese Bewegung benutzt, um ein kleines Gefährt, dessen Räder gleichzeitig als Anreibräder dienen, eine Strecke laufen' zu lassen.
  • Die Erfindung bezweckt nun, nach einer bestimmten Zeit die Bewegungsrichtung der Anreibräder selbsttätig umzukehren. Bei einem Fahrzeug hat man es also in der Hand, dasselbe aus beliebigen Entfernungen umkehren zu lassen, j e nachdem man eine Einstellung vornimmt.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß-ein bewegter Teil (Glied) des Spielzeuges dazu benutzt wird, das Ritzel der Zwischenwelle, = welches in das mit der Reibrada@chse verbundene Zahnrad eingreift, außer Eingriff mit diesem Rade zu bringen und dafür eine Reibungskupplung einzuschalten, welche dem Reibrad eine umgekehrte Drehrichtung gibt. Vorteilhaft geschieht dies derart, daß das Reibrad selbst als ein Teil der Reibungskupp-Iung dient. Eine besonders einfache Lösung wird dadurch erzielt, daß das die Verschiebung vornehmende Steuerglied als Schraube ausgebildet ist, die beispielsweise auf der Hinterachse des Gefährtes sitzt.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform -der Erfindung zur Darstellung gebracht, und zwar für ein kleines Gefährt. Fig. i ist eine untere Ansicht auf das Getriebe; Fig. 2 zeigt ° die Umkehrstellung, und Fig.3 ist eine linke Seitenansicht von Fig. i.
  • a, a sind die Hinterräder des Fahrzeuges in Ansicht und b, b die Vorderräder im Schnitt. Diese Räder stehen in fester Verbindung mit ihren Wellen. Die Vorderräder dienen als Anreibräder. Auf ihrer Achse c befindet sich fest ein Zahnrad d, welches in ein Ritzel e eingreift, welches .mit dem Zahnrad f fest auf der Welle g sitzt. Das Zahnrad f greift in ein Ritzet la ein, das mit der Schwungmasse i fest verbunden ist, beide sitzen aber lose auf der Welle c.
  • Rollt man nun die Räder b, b kräftig auf einer Unterlage ab, so wird die Schwungmasse i infolge der doppelten Übersetzung ins Schnelle in sehr schnelle Umdrehung versetzt, und ihre lebendige Kraft treibt alsdann rückwärts ins Langsame die Räder b längere Zeit an, so daß das Gefährt gewisse Strecken zurücklegen kann.
  • Nun ist folgende Einrichtung getroffen: Das Ritzel la und das Ritzel e haben gewisse Längen, und man kann die Welle g in der Lagerung k nach rechts verschieben. Nach einer gewissen Zeit kommt das Kitzel e außer Eingriff mit dem Rad d, und die am ersten befindliche Reibscheibe in legt sich (s. Fig. a) an den Innenkranz des rechten Rades b reibend an, so daß dieser in umgekehrte Drehung versetzt wird und das Gefährt zurückläuft.
  • Die Steuerung hierfür geschieht folgendermaßen: Ein Hebel zt ist um einen Punkt o drehbar und sein Teil p legt sich zwischen zwei Kränze q und r der Welle g. Mittels des Handgriffes s kann man den Hebel in ein Schraubengewinde t legen, das auf der Hinteewelle 2t entweder eingeschnitten oder als Schraubenfeder herumgewunden ist. Eine leichte Feder v hat das Bestreben, den Hebel st in Fig. i nach rechts zu ziehen und tut dies allmählich, wenn die Hinterräder a sich beim Vorwärtslauf drehen. Kommt der Hebel rt all die Stelle w, so wird er bis zum Begrenzungsring x, der an die Federt angebogen ist, herübergezogen, und dieser Weg entspricht dann dem Anpreßdruck, welchem man der Reibscheibe in gegenüber dem Vorderrad b geben will.
  • Die verschiedenen Größen des Vorlaufs des Fahrzeuges kann mian dadurch bestimmen, daß man den Hebel n in die entsprechenden Wandungen der Schraube t hineinlegt.
  • Die Ausführungsform kann in mannigfacher Weise abgeändert werden. Beispielsweise kann man das Rad f achsial unverschiebbar lagern und nur die Welle g in demselben verschieben. Ferner kann man den Hebel it irn Punkt o mit einer Spiral- oder Schraubenfeder versehen oder schließlich am einfachsten den Hebel it als federndes Blatt ausbilden, welches bei o eingeklemmt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spielzeug, insbesondere Fahrzeug, Lei welchem eine Schwungmasse durch Anreiben von Rädern auf einer Unterlage durch Vermittlung von Zahnrädern in schnelle Drehung versetzt wird und ihre lebendige Kraft längere Zeit auf die Anreibräder (bzw. das Anreibrad) überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glied (ya, t) des Spielzeuges bei seiner Bewegung das Kitzel (e), welches in das auf der Anreibwelle (c) sitzende Zahnrad (d) eingreift, außer Eingriff mit diesem Zahnrad bringt und dafür ein Reibungsgetriebe einschaltet, das die Bewegung des Anreibrades umkehrt. z. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibungsgetriebe aus einem auf der Kitzelwelle (g) sitzenden Reibungsrad besteht, welches an den Innenkranz des Anreibrades (b) angedrückt wird. 3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Kitzelwelle von einer Achse, vorteilhaft der Hinterachse, aus durch einen Schraubengang (t) vorgenommen wird, welche einen an der Kitzelwelle angreifenden federnden Hebel (n) steuert, wobei beim Ablaufen von der Schraube die Federwirkung zum Anpressen der Reibungsräder ausgenutzt wird. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung für den federnden Hebel durch einen an der aus Draht gebogenen Schraube angebogenen Ring (x) erfolgt.
DE1920340103D 1920-12-19 1920-12-19 Spielzeug mit Schwungradmotor, der durch Abrollen eines Rades auf einer Unterlage aufgezogen wird Expired DE340103C (de)

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DE1920340103D Expired DE340103C (de) 1920-12-19 1920-12-19 Spielzeug mit Schwungradmotor, der durch Abrollen eines Rades auf einer Unterlage aufgezogen wird

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DE (1) DE340103C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2729021A (en) * 1951-07-17 1956-01-03 Marx & Co Louis Toy vehicle with automatic brake
DE973790C (de) * 1948-10-02 1960-06-09 Mueller Werner Bau- und Lehrspielzeug zum Zusammensetzen von Modellfahrzeugen mit Aufbauten
US4498887A (en) * 1983-04-20 1985-02-12 Mattel, Inc. Shifting mechanism for toy vehicle

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973790C (de) * 1948-10-02 1960-06-09 Mueller Werner Bau- und Lehrspielzeug zum Zusammensetzen von Modellfahrzeugen mit Aufbauten
US2729021A (en) * 1951-07-17 1956-01-03 Marx & Co Louis Toy vehicle with automatic brake
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