DE245486C - - Google Patents

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DE245486C
DE245486C DENDAT245486D DE245486DA DE245486C DE 245486 C DE245486 C DE 245486C DE NDAT245486 D DENDAT245486 D DE NDAT245486D DE 245486D A DE245486D A DE 245486DA DE 245486 C DE245486 C DE 245486C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
    • D06F61/10Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with two or more central rollers co-operating with a plurality of circumferential rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 245486 KLASSE 8 d. GRUPPE
PAUL PFAU in CRIMMITSCHAU i. Sa.
Wäschemangel mit durch eine Kette angetriebenen Walzen.
Patentiert im Deichen Reiche vom 2. Februar 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wäschemangel mit durch eine Kette angetriebenen Walzen und besteht darin, daß die in die Kettenräder der oberen Walzen von unten eingreifende Kette über Kettenspannräder geführt ist, die an den freien Enden von durch das Heben des Belastungskastens auseinander bewegten, die Kette ständig gespannt haltenden Winkelhebeln gelagert sind. Hierdurch
ίο wird ein beständiger Eingriff der Kette mit den Kettenrädern bei allen Lagen des Kastens ohne Anwendung eines gewichtsbelasteten, die Kettenspannung vergrößernden Spannrades gewährleistet.
In der Zeichnung ist eine mit der gedachten Einrichtung versehene, mit zwei Kaulen arbeitende Wäschemangel in Fig. ι in Vorderansicht und in Fig. 2 in Rückansicht dargestellt.
so Auf der im Gestell lagernden, mit einer Kurbel versehenen Schwungradwelle α sitzt ein Zahnrad b, das mit den Zahnrädern c kämmt. Die letzteren sind auf den Wellen A der Walzen e aufgekeilt, die im Verein mit den Walzen e1 die Träger für die Kaulen f bilden, auf welche die zu mangelnde Wäsche aufgewickelt wird. An der Unterseite des Belastungskastens g sind mit den Walzenpaaren e, e1 gleichliegende Druckwalzenpaare A, h in Lagern i gelagert. Um im Gestell befestigte Bolzen I sind Winkelhebel k, k2 drehbar, deren untere Schenkel k1 mit ihren freien Enden auf um Bolzen m drehbaren Hebeln η aufruhen. Die Enden der Hebel η sind durch angelenkte Zugstangen 0 mit dem Kasten g verbunden. Auf den Achsenzapfen der WaI-
zen e, e1, h, h sind Kettenräder p aufgekeilt, während auf den Bolzen I und auf an den Enden k2 der Hebelarme k vorgesehenen Zapfen k3 Kettenräder p1 lose sitzen.
Über sämtliche Kettenräder jeder der beiden Mangelvorrichtungen sind endlose Ketten r derart geschlungen, daß bei Drehung der Welle α die Walzen e1 und h, h von den Walzen e zwangläufig angetrieben und die Kaulen f in Umdrehung versetzt werden, wodurch die auf den letzteren aufgewickelte Wäsche gemangelt wird.
Beim Heben des Belastungskastens g werden die Hebel η und k1 aufwärts gedreht, so daß die Hebelarme k2 auseinandergehen, während sie beim Senken des Kastens wieder einander genähert werden. Durch diese Einrichtung bleiben die Ketten r mit den zu den Druckwalzen h, h gehörigen Kettenrädern stets in Eingriff.
Um den Kasten zum Herausnehmen oder Einlegen der Kaulen f heben zu können, sind an den beiden Enden des Kastens g sich nach unten erstreckende Träger g1 befestigt und an ihren Enden mit je einer Rolle g2 versehen, die auf einem Kurvenstück s aufliegt. Letzteres ist um die im Lager s1 eingesetzte Achsei drehbar und mit einem Hebel t1 versehen, durch dessen Drehung der Kasten g gehoben oder gesenkt wird.
Um dieses Heben und Senken des Kastens g zu erleichtern, ist an das Kurvenstück s ein Zahnrad u angegossen, das sich mit ersterem (s) dreht und mit dem Zahnrad u1 in Eingriff steht. Dieses besitzt einen Arm v, an dem ein Gewicht v1 angehängt ist. Wenn die
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Mangel in Betrieb ist, wird dieser Arm mittels einer nicht gezeichneten Kette o. dgl. an einem im Gestell eingesetzten Haken so angehängt, daß sein Gewicht jenem des Belastungskastens nicht entgegenwirkt. Wird nach Lösen des Armes υ der Hebel P- abwärts verdreht, so verdreht sich der Arm ν in gleicher Richtung, und das Gewicht v1 hilft beim Heben des Kastens mit. Beim Senken des
ίο Kastens, welches durch die in umgekehrter Richtung bewirkte Bewegung des Hebels t1 erfolgt, wirkt das Gewicht v1 bremsend. An den Trägern g1 sind Schleifen w befestigt, die sich längs im Gestell eingesetzter Zapfen ze»1 führen, so daß der sich oben im Gestell führende Kasten g auch unten Geradführung erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Wäschemängel mit durch eine Kette angetriebenen Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Kettenräder der oberen Walzen (h, V) von unten eingreifende Kette (r) über Kettenspannräder (p1, p1) geführt ist, die an den freien Enden (k2) von durch das Heben des Belastungskastens auseinander bewegten, die Kette ständig gespannt haltenden Winkelhebeln (k, k1) gelagert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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