DE29485C - Neuerungen an Abstellungs-Vorrichtungen und im Antrieb durch einen einzigen Riemen für Walzenmühlen - Google Patents
Neuerungen an Abstellungs-Vorrichtungen und im Antrieb durch einen einzigen Riemen für WalzenmühlenInfo
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- DE29485C DE29485C DENDAT29485D DE29485DA DE29485C DE 29485 C DE29485 C DE 29485C DE NDAT29485 D DENDAT29485 D DE NDAT29485D DE 29485D A DE29485D A DE 29485DA DE 29485 C DE29485 C DE 29485C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C23/00—Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die Annäherung der stellbaren Walze gegen die festliegende zu begrenzen, was bei
Anwendung geriffelter Walzen von grofser Bedeutung ist, kommt eine Einrichtung zur Anwendung,
die unvorsichtiges Zusammenstellen der Walzen seitens des Müllerburschen verhindert,
die ihm aber gestattet, je nach Erfordernifs die Walzen aus einander zu stellen und die auch
ein selbsttätiges Entfernen der Walzen von einander bei zu grofser Zuführung an Mahlgut
oder beim Eintreten aufsergewöhnlich harter Körper zwischen die Walzen gestattet.
Die Einrichtung ist in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 im Schnitt nach 1-2 der Fig. 1 und
in Fig. 3 in Endansicht an einer mit Scheibenwalzen ausgestatteten Stuhlung dargestellt.
Von den auf ihren Achsen aufgekeilten Walzen A A1 dreht sich die Achse der unteren
Walze in Lagern, die auf regulirbaren, in verticalen Führungen der Stuhlung untergebrachten
Federn ruhen. Die Achse der oberen Walze ruht in ein Paar Armen C, die mit einem Ende
an der Stuhlung B drehbar befestigt sind. Die Arme erstrecken sich über die Achsenlager nach
dem Vordertheil der Stuhlung zu und endigen daselbst in Naben. In letzteren sitzen die
Schraubenbolzen D locker, welche oben eine Oese haben, mit der sie an den Kurbeln der
Kurbelwelle F sitzen, an welchen demnach die Arme und die Walze A1 hängen. Die Kurbelwelle
ist in der Stuhlung gelagert und kann zur Einstellung der Walzen durch die später zu beschreibende
Einrichtung gedreht werden. Auf jedes untere Ende der Schraubenbolzen D ist
eine mit scheibenartigem Flantsch versehene Mutter E aufgeschraubt, so dafs letztere gegen
die Arme C anliegen. Jedes untere Ende der Schraubenbolzen erhält einen kleinen, mit einem
Loch durchbohrten, an dem Bolzen festsitzenden Arm. Das Loch correspondirt mit einem Kranz
von Löchern, die in dem Flantsch der Mutter E angebracht sind. Durch die Löcher wird nach
Einstellung der Walzen ein Verschlufsbolzen durchgesteckt, so dafs eine Verstellung der
Mutter nicht mehr stattfinden kann, da der Bolzen oben einen Kopf und unten ein Loch zur
Aufnahme eines Vorlegeschlosses hat, zu welchem nur der Obermüller den Schlüssel hat.
Die Kurbelwelle ist mit einem Schneckenrad F1 ausgestattet, in das eine Schnecke eingreift,
die auf einer kurzen, mit Handrad versehenen Welle aufgesteckt ist; hierdurch kann
die Kurbelwelle gedreht werden.
Bringt man nun die hängenden Schraubenbolzen in ihre tiefste Stellung und stellt die
Muttern dann so ein, dafs die stellbare Walze A1
auf die geringste zulässige Entfernung von der unteren Walze A gebracht wird, und sichert
man diese Einstellung dann in der oben beschriebenen Weise, so kann der Müllerbursche
die Walzen für die betreffende Arbeit einstellen, wie auch beim Verstopfen des Mühlstuhles die
Walzen sich von einander heben können.
Da jedoch die Stellmuttern angeschlossen sind, so kann ein ungehöriges Annähern der Walzen
an einander nicht stattfinden; der Müllerbursche kann demnach nur innerhalb der zulässigen
Grenzen der Einstellungsfähigkeit den Stand der
Walzen je nach den Erfordernissen der Arbeit durch die Stellvorrichtung der Kurbelzapfen zu
einander verändern.
Um die Bewegung so sicher, glatt und regelmäfsig als möglich zu machen, soll die mit
der oben beschriebenen Einstellvorrichtung versehene Walzenstuhlung mit der auf der Zeichnung dargestellten Triebvorrichtung
versehen werden.
Auf der Vorgelegewelle G sitzen zwei Riemscheiben
g g1 über den Riemscheiben a2 a3 auf
den gegenüberstehenden Achsenenden der Walze A zu dem Zweck, die Walzen auf beiden Seiten
mit ein und demselben 'Riemen zu treiben.
Der Riemen G1 geht von der Triebscheibe, angenommen g, auf der linken Seite der Maschine,
Fig. 2, unter und um die Scheibe «2 der Achse der ersten Walze A. Dann geht
der Riemen über die entsprechende Scheibe <z4
der Achse der zweiten Walze Αλ und von da
unter und um die schräg gestellte Führungsscheibe h nach der zweiten Scheibe g1 auf
Welle G. Von der Scheibe g' geht der Riemen hinunter um Scheibe a3 auf der rechten
Seite der ersten Walze, um die entsprechende Scheibe a5 der zweiten Walze und vermittelst
einer zweiten schräg gestellten Führungsscheibe A1 zurück nach seinem Ausgangspunkt,
nach Scheibe g. Die Wirkung dieser Einrichtung ist die vollkommene Ausgleichung allen
starken Druckes oder Zuges in allen Theilen der Maschine. Diese Triebrichtung gestattet
auch, durch einfache Belastung einer der Führungsscheiben von der Anwendung irgend welcher
Federn oder Gewichte, um die Walzen an einander zu pressen, abzusehen.
Die Führungsscheiben h h1, Fig. ι und 4,
laufen auf zwei Querwellen HW, welche von
zwei von dem Fundament des Mühlstuhles herabhängenden Führungsstangen H2 H"1 getragen
werden. Die Lager der oberen Querwelle H werden nach richtiger Einstellung der
Scheibe h an den Stangen JI* festgestellt, die
Querwelle ZT1 dagegen, welche die Führungsscheibe A1 trägt, kann mit ihren Lagern auf
den Führungsstangen gleiten und wird von dem Riemen G1 getragen.
Von der Welle oder dem Querkopf H1 hängt die belastete Stange H3 herab, die dem Riemen
G1 die erforderliche Spannung verleiht. Der so belastete Riemen wird den nöthigen,
nach unten wirkenden Druck auf die obere Walze A1 ausüben und alle weiteren Einrichtungen
zu gleichem Zweck überflüssig machen.
Claims (3)
1. Die Einrichtung zum Auflagern der Arme C, in denen die stellbare Walze gelagert ist,
auf verstellbare Muttern E, die auf von verstellbaren Kurbelzapfen herabhängenden
Schraubenbolzen D stecken, wobei die Muttern und die herabhängenden Schraubenbolzen
an einander geschlossen werden können, um das unbefugte Zusammenstellen der Walzen über eine bestimmte Grenze
hinaus zu verhindern.
2. Die durch Fig. 1 und 4 gekennzeichnete Einrichtung, um die sämmtlichen, auf beiden
Achsen enden der beiden Walzen steckenden Riemscheiben mittelst eines Riemens zu
treiben.
3. Die Belastung des Riemens durch die Gewichtsstange H3, welcher auf die beiden
Seiten der betriebenen Walzen gleichen Druck ausübt, durch welche Riemenbelastung
andere bisher gebräuchliche Einrichtungen an Federn und Gewichten zum Zusammendrücken
der Walzen überflüssig werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29485C true DE29485C (de) |
Family
ID=305661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29485D Active DE29485C (de) | Neuerungen an Abstellungs-Vorrichtungen und im Antrieb durch einen einzigen Riemen für Walzenmühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29485C (de) |
-
0
- DE DENDAT29485D patent/DE29485C/de active Active
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