DE24536C - Bohrapparat für stofsendes Gestängebohren - Google Patents

Bohrapparat für stofsendes Gestängebohren

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DE24536C
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DE
Germany
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drilling
lever
rod
attached
oscillating
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Application number
DENDAT24536D
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English (en)
Original Assignee
J. WADDINGTON und B. LONGBOTTOM in Barnow, Furnefs Lancaster, England
Publication of DE24536C publication Critical patent/DE24536C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/36Tool-carrier piston type, i.e. in which the tool is connected to an impulse member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Maschine unterscheidet sich von den bisherigen Maschinen dadurch, dafs mit den zur Ertheilung der nöthigen Auf- und Abwärtsbewegungen des Bohrwerkzeuges angewendeten Mechanismen justirbare Kissen angebracht sind; um die Stärke der Bohrstöfse zu reguliren.
Der Dampfcylinder mit Zubehör ist an der einen Seite eines eisernen Rahmens und die Bohrstange mit dem Bohrer an dem äufseren oder unteren Ende der Kolbenstange in geeigneter Weise ' befestigt. Von dieser Kolbenstange erhält ein zweiarmiger Hebel schwingende Bewegung, dessen Drehpunkt im Maschinenrahmen angebracht ist. Der Hebel ist mit dem einen Arm durch Glieder und Bolzen in der Nähe des Querhauptes oder des Führungsstückes an der Kolbenstange befestigt, während auf dem anderen Arm des Hebels ein Gleitstück so angeordnet ist, dafs es näher oder entfernter vom Drehpunkt auf dem Hebel befestigt werden kann. Die obere Seite des Gleitstückes läuft in ein "Verbindungsgelenk aus, das mit einem Plunger verbunden ist, der in einem Luftbehälter oder Cylinder arbeitet. Der Cylinder ist am oberen Ende geschlossen, dagegen seitlich mit Hähnen und Oeffhungen versehen, um die Luft nach Bedarf entweichen zu lassen, und so eingerichtet, dafs der gegen den Arm des oscillirenden Hebels auszuübende Widerstand bei seinem Heben und demzufolge umgekehrt beim Senken der Bohrstange regulirt wird.
Der Luftbehälter ist derart auf dem Rahmen montirt, dafs er mittelst Schrauben in seiner Lage seitlich und vertical verstellt werden kann.
Der ganze, auf einem Rahmen untergebrachte Apparat kann so construirt sein, dafs er im Bedarfsfalle, beispielsweise bei der Verlängerung, der Bohrstange, gedreht werden kann, um den Dampfcylinder zeitweise von dem Bohrloch weg zu verschieben.
Durch die erwähnte Anordnung des oscillirenden Hebels, des Gleitstückes und des Luftbehälters in Verbindung mit einem Dampfcylinder und Kolben kann der Widerstand mit dem sich ändernden Gewicht der Bohrstangen entsprechend verändert werden.
Fig. ι zeigt die allgemeine Anordnung des oscillirenden Hebels, des Gleitstückes, des Luftbehälters und des Dampfcylinders.
Fig. 2 ist die Stirnansicht, Fig. 3 eine Seitenansicht und Fig. 4 der Grundriß der Gestein-Bohrmaschine nach vorliegender Erfindung.
ι ist der Dampfcylinder, 2 die Kolbenstange, an welcher die Bohrstange 3 befestigt ist. 4 ist der oscillirende, um den Drehpunkt 5 drehbare Hebel, 6, 6 sind Verbindungsgelenke zwischen dem Querhaupt 7 und dem einen Arm des Hebels 4. Am anderen Arm dieses oscillirenden Hebels ist das verstellbare Gleitstück 8 angebracht, - das durch den Keil 9 befestigt werden kann; 10 ist ein Gelenk oder eine Verbindungsstange, die an dem Plunger 11 drehbar befestigt ist; letzterer bewegt sich in dem Luftbehälter 12 hin und her, der an seinem oberen Ende geschlossen ist, während seitlich die Hähne 13, 13 zum Entweichen der Luft im Bedarfsfalle angebracht sind. 14 ist der eiserne Rahmen der Bohrmaschine, auf dem der Luftcylinder 12 montirt ist. Letzterer sitzt mit
einem Schraubengewinde 16 in einem verschiebbaren Rahmen 15, wodurch eine verticale Regulirung ermöglicht wird, während der bewegliche Rahmen 15 in seitlicher Richtung verstellt lind durch Schraubenbolzen 18 in den Längsschlitzen 17 befestigt werden kann. Die gesammte Maschine ruht auf einer Grundplatte 19 auf und ist durch die Bogenführung 21 um den Bolzen 20 drehbar angeordnet. 22 ist ein Hebel, durch den die mit der Balancirfeder 24 verbundene Schiebersteuerung 23 mit der Hand verstellt wird. 25 sind mit dem Ventil 26 verbundene Gestänge zum Oeffnen und Schliefsen des Dampfzulasses 27. 28 ist das Auspuffrohr.
In Verbindung mit dem Bohrapparat kommen Vorrichtungen zur Verwendung, durch welche es ermöglicht wird, die Bohrstangen aus den Bohrlöchern auszuheben.
29 ist eine auf die Achse 30 aufgekeilte Kettentrommel, von welcher die Kette über eine Rolle, die in geeigneter Weise angeordnet sein kann, hinwegläuft. Die Kettentrommel 29 erhält ihre Bewegung durch die mit Rinnen versehenen Scheiben 31, diese wieder ihre Bewegung durch die schwingenden Wangen 32 mit den Klinken 33. Letztere erhalten durch die Auf- und Abwärtsbewegung des Hebels 4 mittelst Gelenke 34, Winkelhebel 35 und Verbindungsstangen 36 eine hin- und herschwingende Bewegung. Durch Entfernung der Bolzen 37 werden die Gelenke 34 mit dem drehbar gelagerten Würfel 38 aufser Verbindung gesetzt und zurückgeschwungen, wenn der Hebemechanismus nicht gebraucht wird. Die Trommel 29 und die Scheiben 31 sind an einer auf der Welle 30 lose drehbaren Büchse 39 befestigt. Das eine Ende der letzteren ist mit einem Kupplungsmuff 40 versehen, der in eine entsprechende, auf einem festen Keil der Welle 30 gleitende Klauenkupplung 41 eingreift.
42 ist ein Handhebel zum Eingriff des Muffes 41, und 43 ein ebensolcher, der mit einem Bremsband 44 über der Bremsscheibe 45 der Welle 30 verbunden ist.
Für manche Fälle empfiehlt es sich, statt des Luftkissens oder in Verbindung mit demselben eine oder mehrere Schraubenfedern zu verwenden, die zum Hebel 4 so angeordnet sind, dafs sie eine gleiche Wirkung hervorbringen, oder es kann das freie Ende einer Blattfeder, deren anderes Ende festliegt, für diesen Zweck verwendet werden, obgleich ein Luftbehälter mit Plunger vorzuziehen ist.
Die verstellbare Vorrichtung zur Schaffung eines Luftkissens kann statt über auch unter dem oscillirenden Hebel angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der um den Bolzen 20 auf Bogenführungen 21 drehbare Bohrapparat für stofsendes Gestängebohren, bei welchem der Bohrschwengel 4 vermittelst des Gleitstückes 8 und der Pleuelstange 10 mit dem Kolben 11 des horizontal und vertical verstellbaren Prellcylinders 12 verbunden ist, welch letzterer Hähne 13 zur Regulirung seines Inhaltes besitzt, in Verbindung mit der Windemaschine, im wesentlichen bestehend aus der Kettentrommel 29, den Nuthscheiben 31, den oscillirenden Wangen 32, den Klinken 33, den mit dem Bohrschwengel 4 verbundenen Gelenken 34, dem Winkelhebel 35, den Stangen 36, der Klauenkupplung 40, 41 und dem Handhebel 43.
    " Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT24536D Bohrapparat für stofsendes Gestängebohren Active DE24536C (de)

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