DE11842C - Neuerungen an Schweifmaschinen mit drehbarem Sägeblatt - Google Patents

Neuerungen an Schweifmaschinen mit drehbarem Sägeblatt

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DE11842C
DE11842C DENDAT11842D DE11842DA DE11842C DE 11842 C DE11842 C DE 11842C DE NDAT11842 D DENDAT11842 D DE NDAT11842D DE 11842D A DE11842D A DE 11842DA DE 11842 C DE11842 C DE 11842C
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saw blade
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welding machines
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clamping
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DENDAT11842D
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English (en)
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E. J. FISCHER in Ober-Loschwitz bei Dresden
Publication of DE11842C publication Critical patent/DE11842C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D49/00Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
    • B23D49/007Jig saws, i.e. machine saws with a vertically reciprocating narrow saw blade chucked at both ends for contour cutting
    • B23D49/008Jig saws, i.e. machine saws with a vertically reciprocating narrow saw blade chucked at both ends for contour cutting hand-driven or foot-driven

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

1880.
ERNST JULIUS FISCHER in OBER-LOSCHWITZ bei DRESDEN. Neuerungen an Schweifmaschinen mit drehbarem Sägeblatt.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. April 1880 ab.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt der Maschine nach Linie A-B der Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Grundplan mit theilweise ausgebrochenem Tisch.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Maschine.
Fig. 4 zeigt die Lagerung des oberen Spannzapfens, sowie einen Theil des unteren Spannzapfens im gröfseren Mafsstabe.
Fig. 5 zeigt die Klemmvorrichtung im gröfseren Mafsstabe.
Der Säge h wird durch den Tritt a, durch die mit der Kurbelschleife b verbundene Zugstange c, die auf der Schwungradwelle sitzende Riemscheibe d und die auf der im unteren Theile des Gestelles gelagerten Kurbelwelle sitzenden Riemscheibe e, sowie durch die Kurbel f und die, mit dem unteren Arm m, in welchem der Spannzapfen k des Sägeblattes h gelagert ist, verbundene Zugstange g die erforderliche verticale auf- und abwärtsgehende Bewegung ertheilt. Die Hubhöhe kann durch Veränderung der Länge der Zugstange g oder der Kurbel f verändert werden. In den beiden horizontalen Armen Im sind an den, dem Tisch η zugekehrten Enden die Spannzapfen i k, zwischen welche das Sägeblatt h mit seinen Angeln eingespannt wird, gelagert, an den anderen Enden sind die beiden Arme in einem im verticalen Theil p um Zapfen 0' drehbaren Stück 0 ebenfalls um Zapfen s' s1 z>' v' drehbar gelagert, und wird das Stück 0 nach genauer Senkrechtstellung des Sägeblattes mittelst Klemmschrauben w' w' festgestellt. Nach dem Theil p zu sind die Arme Im durch einen Steg/ verbunden, während sie ober- und unterhalb des Tisches η in Führungen q r gleiten. In der Führung q befindet sich eine Stellschraube s, durch welche bei etwaigem Zer-, reifsen des Sägeblattes ein zu starkes Hochspringen des Armes / verhindert wird. Um nun das Sägeblatt um seine senkrechte Axe drehen zu können, ist folgender Mechanismus angebracht:
Im vorderen Theil des Gestelles ist unterhalb des Tisches η eine mit einer Spurrinne versehene Rolle t gelagert, von welcher aus eine Schnur nach einer mit doppelter Spurrinne versehenen Rolle u geht, welch letztere aufx einer (in einem am Theil / angebrachten Bügel ν gelagerten) Spindel w festsitzt; desgleichen sind auf den Spannzapfen i k des Sägeblattes die Rollen a' b' und auf der Spindel w die Rolle χ befestigt; aufserdem sind auf der Oberfläche des Armes / die Zwischenrollen c' e' lose, gelagert; mit diesen correspondirend sind auf der Unterfläche des Armes m die Zwischenrollen d'f lose gelagert, und ist über die Rollen a' c' e' x, sowie über die Rollen b' d'f' und die obere Spurrinne der Rolle u je eine Schnur gelegt. Um ein Bewegen dieser Rollen bezw. ein Drehen des Sägeblattes, herbeizuführen, ist dicht unter dem Tisch η eine horizontal verschiebbare Stange g' gelagert, an welcher die Klemmvorrichtung h' (s. Fig. 5) angebracht -ist; wird nun mittelst letzterer die Schnur, welche über die Spurrinne der Rolle / und die untere Spurrinne der Rolle u geht, festgeklemmt, und hat der Arbeiter den um seinen Körper gelegten Drahtbügel z' in das am vorderen Ende der Stange g' sitzende Querstück k' eingehakt, so wird er durch Herausziehen oder Hineinschieben der Stange g' eine Bewegung des ganzen Rollensystems, also ein Drehen des Sägeblattes nach rechts oder nach links oder auch ganz um seine Axe bewerkstelligen.
Soll z. B. die in Fig. 6 gezeichnete Ausschweifung ausgeschnitten werden, so hat der Arbeiter nur nöthig, das auszuschweifende Werkstück der Ausschweifung entsprechend in Richtung der eingezeichneten Pfeile zu verschieben und das Sägeblatt durch Herausziehen oder Hineinschieben der Stange g', den Curvenlinien folgend, zu drehen; gleichzeitig erhält das Sägeblatt durch den Tritt α und den mit ihm zusammenhängenden Mechanismus die vertical auf- und abgehende Bewegung.
Um dem Sägeblatt in seiner Axrichtung nach allen Seiten hin eine geringe Beweglichkeit zu gestatten, sind die Spannzapfen ik mit den darauf sitzenden Antriebsrollen a'} bL in den Armen Im in Pockholzlagern in der in Fig^ 4 gezeichneten Weise gelagert.
An dem Spannzapfen i ragt oberhalb des Klobens y ein Vierkantkopf zu dem Zwecke
hervor, um das Sägeblatt bei etwa eingetretener Verdrehung desselben um seine Axe mittelst aufgesetzten Schlüssels wieder gerade drehen zu können.
Auf dem unteren Arme m ist über den Spannzapfen k ein Gummiring ζ gelegt, welcher die Bohrung für den Zapfen verdeckt und somit ein Hineinfallen der Sägespäne in letztere verhindert.
Der Betrieb des Sägeblattes kann statt der gezeichneten Tretvorrichtung auch durch mechanische Kraft erfolgen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: . "
1. In einer Schweißmaschine die Drehung des Sägeblattes um seine Längenaxe während des Ausschweifens durch Haken i, Stange g' mit Klemme h', dergestalt, dafs die Drehung des Sägeblattes durch Bewegung des Körpers des Arbeiters erfolgt und letzterer beide Hände zum Dirigiren des Werkstücks frei· behält. , ..
2. Die Lagerung der Einspannzapfen eines um seine Längenaxe drehbaren Sägeblattes mittelst halbkugelförmiger Zapfen und Lager.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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