DE321129C - - Google Patents

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DE321129C
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Expired
Application number
DE1915321129D
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James Mackie and Sons Ltd
Original Assignee
James Mackie and Sons Ltd
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Publication date
Application filed by James Mackie and Sons Ltd filed Critical James Mackie and Sons Ltd
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Publication of DE321129C publication Critical patent/DE321129C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B5/00Hackling or heckling machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Ausrückvorrichtung für gekuppelte Hechel- und Anlegemaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf Hechelmaschinen für Flachs und anderes Fasergut mit selbsttätigem Werk zum Auseinanderschrauben und Zusammenschrauben der Kluppen und mit F einem Greifbackenwerk, das sich um eine Achse dreht, die Flachssträhnen oder Bündel erfaßt und aus den geöffneten Kluppen zu dem Zuführungstisch der Anlegemaschine oder einer sonstigen Maschine befördert, die nach dem Hecheln benutzt wird.
  • Bei derartigen Einrichtungen ist bereits vorgeschlagen worden, die Steuerung der Kupplung der Anlegemaschine durch eine arbeitende Fühlerplatte vornehmen zu lassen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden sowohl der Aufleger als auch der Fühlerhebel von der Kluppenschraubwelle bewegt und das Antriebskuppel der Anlegemaschine wird mittels einer senkrecht beweglichen Stange gelöst, die aus zwei miteinander durch Stift und Schlitz verschiebbar verbundenen Stangenteilen besteht und deren Sperrverbindung und Sperrhaltung durch den Fühlerhebel bei leerer Kluppe und sich senkender Fühlerplatte freigegeben werden, um die Stange fallen zu lassen und der Wirkung eines dauernd bewegten Schwinghebels auszusetzen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in den Fig. = bis 3 beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist Fig. i eine Seitenansicht des Antriebswerkes für den Aufleger; Fig. 2 zeigt das Werk im Grundriß; Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung.
  • Die Kluppenschraubwelle a des Schraub-; werkes wird in gebräuchlicher Weise so angetrieben, daß sie bei jeder Auslieferung einer Kluppe b an die Querrinne c einen Umlauf macht. Die Welle trägt eine Hubscheibe e. mit je einer Nut in, jeder Seitenfläche. In die eine Nut greift eine Rolle am Ende eines Gliedes fein, während in der anderen Nut eine Rolle am Ende eines Gliedes g arbeitet. Das Glied f ist an den Arm k einer Welle t angeschlossen, die hin und her gedreht wird, wenn sich die Hubscheibe e dreht, und die i einen Arm m mitnimmt, der an seinem Ende eine segmentförmige Verzahnung bei n trägt. Das Glied g ist gelenkig mit einem Arm x . einer Welle y verbunden, welche durch ein ' Lager in dem Zugarm s hindurchgeführt ist und einen zweiten Arm P trägt, der seinerseits j durch ein Glied o an einen Schwinghebel q angeschlossen ist. Dieser Hebel ist auf einem Zapfen w des Zugarmes s gelagert und bei r mit einer segmentförmigen Verzahnung versehen. Die Auflegearme sind in Fig i nur schematisch angedeutet, dagegen in Fig. a im i Grundriß dargestellt. Sie sind genau"-von der gebräuchlichen Bauart, bei der ein Rahmen t; der um die Welle v schwingen kann, mit seinem Ende 8 eine Backe der Zange darstellt und eine Stange io trägt, die durch ihn hindurchgeführt ist und die andere Greifbacke u trägt. Eine Feder 1i drückt die Stange im Sinne einer Offnung der Backe zurück, und die Backe wird nach außen gegen die Fläche 8 mittels einer Hubscheibe 7 gedrückt, die sich frei zwischen Bunden 5 auf der Welle v dreht und mittels eines Trieblings 6 in Bewegung gesetzt wird, der in Eingriff mit der Segmentverzahnung y des Hebels q steht. Der Aufleger t kann mit einem Gegengewicht 12 versehen sein; er wird mittels des Trieblings 13 der Welle v gedreht, der im Eingriff mit der Segmentverzahnung n steht. Wie dargestellt ist, wird die Welle v durch Rahmenteile 14 gesichert und zum Teil getragen, die vom Rahmen des Zuführungstisches der Anlegemaschine emporragen und einstellbare Lagerstücke 15 für die Wellenenden besitzen. In Fig. i bezeichnet 16 eine Platte, die gelenkig am Ende des Auflegers t gelagert ist, und weiter durch ein Verbindungsglied 17 gehalten wird, das um einen festliegenden Punkt 18 zu schwingen vermag. Diese Platte dient in bekannter Weise dazu, die vorderen Enden der Strähnen zu stützen und sie über den Zuführungstisch 2o der Anlegemaschine 19 zu legen, wenn der Aufleger t abwärts und vorwärts schwingt.
  • Die Anlegemaschine wird von der Welle 21 vorzugsweise durch einen Riemen 22 angetrieben, der über Rollen mit veränderlichem Durchmesser 23, 24 läuft.
  • Der Antrieb wird von der Welle 21 durch Kupplungsglieder 48 bewirkt, von denen das eine gegen das andere durch eine Feder 49 gedrückt wird, aber durch einen Daumen 45 (Fig. 3) außer Eingriff gebracht werden kann, wenn das Ende einer Stange 44 in den Weg des Daumens gelangt. Die Stange wird durch eine Feder 46 nach unten gedrückt, kann aber durch einen bei 51 am Rahmen schwingbar gelagerten Hebel 5o angehoben. werden. Ein mit einer Kupplungsgabel ausgestatteter Hebel 52, der auf dem Zapfen 53 eines Vorsprungs 54 gelagert ist, wird durch einen Fanghaken 55 festgehalten, der auf .einen Stift 56 einwirkt, wenn die Kupplung ausgerückt ist, und der nur ausgelöst wird, wenn die Stange 44 wieder vollständig gehoben ist, wie dies Fig. 3 zeigt, da dann der Bund 57 an der Stange den Haken 55 nach oben schlägt. Das Kuppeln. und Entkuppeln der Kupplung 48 wird durch eine Fühlerplatte 25 in geeigneter Weise gesteuert. Fühlerplatten werden allgemein angewendet zum Zwecke des Antriebes der Anlegemaschine, sobald eine leere Kluppe b in die Aufschraubstellung gelangt. Bei der besonderen dargestellten Ausführungsform ist die Fühlerplatte 25 auf einem Hebel 26 angebracht, der bei 27 am Maschinenrahmen gelagert ist; am hinteren Ende trägt der Fühlerhebel 26 einen Arm 28 mit einem einstellbaren Anschlagstift 29. Der Hebel 26. muß am vorderen Ende angehoben werden, um die Fühlerplatte 25 zu heben, bevor jede Kluppe b in ihre Lage zum Abschrauben gelangt. D:es wird mittels eines Stiftes 3o am Fühlerhebel 26 herbeigeführt, der durch eine Nut in einem Gliede 31 greift, das vom vorderen Ende eines Hebels 33 herabhängt, und der gegen einen einstellbaren Schraubanschlag 32 des Gliedes 31 trifft. Der Hebel 33 sitzt auf einer schwingenden Welle d, die auf passende Weise, z. B. durch die Wirkung eines Daumens auf die Welle a hin und her gedreht wird, um die nicht dargestellten Arme zu heben und zu senken, die die Kopfplatten der Kluppen b nach dem Losschrauben abheben, um die Entfernung der Strähnen zu ermöglichen. Ein Stift 36 am hinteren Ende des Hebels 33 arbeitet in einer Nut am oberen Ende einer Stange 34 und dient dazu, die Stange anzuheben, wenn sie in der weiter unten beschriebenen Weise heruntergefallen ist. Der Stangenteil 34 ist mit einem zweiten Stangenteil 35 durch einen Stift 39 verbunden, der in eine Nut eingreift. Ein Stift 37 an der Stange 34 wird gewöhnlich von einem Haken 38 gehalten, der an der Stange 35 drehbar gelagert ist, und der einen Arm 4o besitzt, der durch den Stift 29 des Armes 28 nach oben geschlagen werden kann, sobald die Fühlerplatte 25 nach unten fällt, wenn eine leere Kluppe b in ihre Stellung zum Abschrauben gelangt. Ein anderer Haken 41 ist am Rahmen gelagert und besitzt einen Arm, der durch einen Anschlagstift 43 eines von der Stange 35 vorspringenden Armes getroffen wird; sobald die Stange fällt. Der Haken 41 erfaßt gewöhnlich den Stift 42 am hinteren Ende der Stange 34 und hält diese Stange auf. Die Stange 35 ist gelenkig verbunden mit einem Arm 59 auf der Welle 51, die auch den Hebel 5o trägt.
  • Es ist die Lage der Teile dargestellt, in welcher eine gefüllte Kluppe b in ihre Lage gekommen ist, und die Fühlerplatte 25 am Herabfallen gehindert wird. Die Stange 34 wird durch den Haken 41 aufgehalten und die Stange 35 durch den Haken 38, so daß auch der Hebel 5o und die Stange 44 oben gehalten werden. Kommt jedoch eine leere Kluppe b in die Stellung, so fällt die Fühlerplatte 25 an der Kluppe b vorbei, wenn sich der Schwinghebel 33 dreht, und der Haken 38 wird zuerst durch den Anschlag 29 in Bewegung gesetzt, wonach die Stange 35 in dem Maße fällt, das der Stift 39 und seine Nut zulassen. Der Haken 41 wird ebenfalls, und zwar durch den Anschlagstift 43 in Bewegung gesetzt, und die Stange 44 wird gesenkt, sobald der Stangenteil 35 fällt. Die Kupplung 48 wird durch die Einwirkung des Anschlags 45 auf die Stange 44 gelöst, und, obgleich der Stangenteil 34 beim weiteren Drehen des Schwinghebels 33 steigt, so sorgt doch der Stift 39, der sich in seiner Nut in dem Stangenteil 35 bewegt; dafür, daß die Stange 35 und der Hebel 5o nicht so weit angehoben werden, daß der Haken 55 und die Kupplung 48 freigegeben werden. Bei der nächsten Aufwärtsbewegung der Fühlerplatte 25 und bei der Abwärtsbewegung der hinteren Enden der Hebel 33 und 26 verbindet der Haken 38, der mit einem Gegengewicht ausgestattet ist, derart, daß er selbsttätig wieder in Eingriff kommt, wenn die Stange 34 fällt, die Stange 34 wieder mit der Stange 35. Die Stangenteile 34 und 35 -,verden nun zusammen hochgezogen und die Kupplung 48 kann wieder zum Eingriff kommen und in Eingriffsstellung bleiben, wenn die nächste in Stellung gelangende Kluppe b gefüllt ist, da ihre Faserbärte ein Herabfallen der Fühlerplatte und Wiederauslösen der Arilaßvorrichtung verhindern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: 'fit Fühlerhebel versehene Vorrichtung zum Ausrücken der mit einer Hechehnaschine gekuppelten Anlegemaschine bei leerer Kluppe, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Aufleger (t) als auch der Fühlerhebel (26) von der Kluppenschraubwelle (a) bewegt werden und das Antriebskuppel der Anlegemaschine mittels einer senkrecht beweglichen Stange (34, 35) gelöst wird, die aus zwei miteinander durch Stift (3g) und Schlitz verschiebbar verbundenen Stangenteilen (34 und 35) besteht und deren Sperrverbindung (37, 38) und Sperrhaltung (4 =, 42) durch den Fühlerhebel bei leerer Kluppe und sich senkender Fühlerplatte freigegeben werden, um die Stange fallen zu lassen und der Wirkung eines dauernd bewegten Schwinghebels (33) auszusetzen.
DE1915321129D 1914-01-19 1915-01-16 Expired DE321129C (de)

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