DE244875C - - Google Patents

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DE244875C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B17/00Press-button or snap fasteners
    • A44B17/0023Press-button fasteners in which the elastic retaining action is obtained by the own elasticity of the material constituting the fastener

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  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244875 - KLASSE. 3c. GRUPPE
J. A. JORON in PARIS.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung an Druckknöpfen, deren Kopf in bekannter Weise von einer sattelförmigen Blattfeder gebildet wird. Diese Knöpfe haben bekanntlich den großen Vorzug, daß sie. leicht und billig herzustellen sind und sich nur unter dem Einfluß einer Zugkraft in einer einzigen Ebene öffnen lassen und allen Zugwirkungen widerstehen, die in zu dieser Ebene geneigter
ίο Richtung oder Querrichtung ausgeübt werden.
Die bekannten Konstruktionen dieser Knöpfe,
bei denen die Enden der Blattfeder immer auf irgendeine Weise aufeinandergepreßt oder sonstwie festgehalten werden, weisen aber einerseits den großen Nachteil auf, daß die Blattfeder verhältnismäßig schwach ausgebildet werden muß, wenn die Kraft zum öffnen und Schließen dieser Knöpfe eine praktisch brauchbare Größe haben soll, wodurch die Gefahr besteht, daß die Feder nach kurzer Benutzungszeit erlahmt. Andererseits wird am Scheitel der Sattelfeder ein Knickmoment erzeugt, das sehr oft zum Bruche führt.
Diese Nachteile beseitigt die vorliegende Erfindung durch eine eigenartige frei bewegliche Lagerung der mit Füßen versehenen Blattfeder in der Grundplatte, welche neben der zentrischen Einstellung der Knopfhälften gegeneinander ein Sichnähern und -entfernen der Federenden gestattet und somit das Knickmoment am Scheitel beseitigt, die Biegungsbeanspruchung auf einen größeren Teil des Bogens verteilt und die Verwendung eines starken, nicht so schnell erlahmenden Federmaterials ermöglicht.
In der Zeichnung ist eine vorteilhafte Ausführungsform eines Druckknopfes dieser Art dargestellt, und zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Teile des Knopfes, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Feder.
Fig. 3 und 4 geben in Einzeldarstellungen eine Draufsicht auf die beiden, die Feder haltenden Fuß- oder Schuhplatten, während
Fig. 5 die Anwendung der Druckknöpfe zum Schließen eines Kleidungsstückes veranschaulicht.
Hiernach wird die Feder 1 aus einem Stahlband mit parallelen Rändern gebildet, das vorzugsweise in der angegebenen Sattelform gekrümmt ist, während die Enden seitliche Ansätze oder Füße 2 bilden (Fig 2) Dieselbe wird in einem Schuh aus den Platten 3, 4, 5, die in entsprechender Weise ausgeschnitten, gestanzt, geprägt und miteinander verbunden sind, festgehalten. Die Platten 3 und 4 klemmen zwischen sich einen Gewebestreifen oder ein Band 6 ein, das eine Reihe von derartigen Schuhen tragen kann und zu ihrer Befestigung auf dem Kleidungsstück dient.
Die Platten 3. 4 haben eine rechtwinklige Öffnung für den Durchgang der Feder und sind mittels Klammern oder Klauen 7, die am Rande der Öffnung der Platte 3 vorgesehen sind und unter der Platte 4 zurückgebogen werden, miteinander verbunden. Die Platte 5 besitzt zwei Vertiefungen zur Aufnahme der Enden oder Füße der Feder und ist durch Umbördelung oder Umfassung mit der Platte 4 vereinigt. Die Enden der Feder
können in diesen Vertiefungen etwas gleiten, während sie indessen die Vorsprünge 2 hindern, aus der Öffnung der Platte 3 herauszutreten.
Der hohle Kopf des Knopfes ist aus Scheiben oder Platten 8, 9 und 10 zusammengesetzt, wobei die Platten 8 und 9 analog den Platten 3 und 4 sind und ein Stoff band 11 zwischen sich festklemmen. Die Platte 8 ist
to vorteilhaft an der Öffnung bzw. der Durchgangsseite etwas konkav, um das Eindringen der Feder 1 in die Öffnung zu erleichtern. Die Platte 10, welche dazu bestimmt ist, den oberen Teil der Feder aufzunehmen, hat eine entsprechend gewölbte Form. Diese Platten sind in gleicher Weise wie die Scheiben 3, 4, 5 miteinander verbunden.
Man gibt vorteilhaft den Fußplatten eine längliche oder ovale Form, wie es in der Zeichnung veranschaulicht ist, um ein gutes Befestigen zu erleichtern und die Richtung, in der die Knöpfe befestigt werden müssen, leicht erkennbar zu machen. Indessen könnte man ihnen auch eine beliebige andere Form geben, ohne daß hierdurch von dem Erfindungsgedanken abgewichen wird.
Anstatt einen Gewebestreifen oder ein Band zwischen die Platten 3 und 4 oder 8 und 9 einzuklemmen, kann man auch in dem Federschuh selbst und in dem hohlen Kopf Löcher vorsehen oder die Teile mit seitlichen Fadenöhren ausbilden usw., um dieselben an das Kleidungsstück annähen zu können. Andererseits kann die Art der Verbindung der verschiedenen Teile des Knopfes auch geändert werden. So könnten beispielsweise die Fußenden der Feder in Führungen oder Flanschen, welche aus einer der Platten 4 oder 5 herausgeschnitten, gestanzt oder geprägt sind, geführt werden.
Die Fig. 5 veranschaulicht zwei Teile eines Kleidungsstückes 12 und 13, dessen Ränder durch die neuen Druckknöpfe vereinigt sind. Diese Knöpfe sind so gerichtet, daß die Richtung A-B der Federn parallel zu den Rändern des Kleidungsstückes verläuft in der Weise, daß die Knöpfe den Kraftwirkungen, welche im Sinne der Pfeile 14 auftreten, widerstehen, jedoch sich leicht öffnen können, wenn man die Teile des Kleides in der Richtung A-B der Federn trennt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckknopf, dessen Kopf von einer Blattfeder in Form eines Sattels gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die auseinandergespreizten Äste der Feder (1) mit Füßen (2) versehen sind, die frei in einer vertieften Grundplatte (5) des Knopfes gleiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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