DE244292C - - Google Patents

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DE244292C
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door
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deck
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B43/00Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
    • B63B43/24Arrangements of watertight doors in bulkheads

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

21ften=exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.— JVr 244292 — KLASSE 65«. GRUPPE
CHRISTOPH KLOCK in HAMBURG.
mittels Deckgestänges.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Dezember 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Schließen und Öffnen von Schottfalltüren mittels Deckgestänges, durch welche es im Gegensatz zu den bekannten ähnlichen Einrichtungen ermöglicht wird, die Tür von Deck, von Ort und Stelle oder von der Brücke aus zu bedienen. Nach der Erfindung ist die Tür lose mit dem Gestänge verbunden und wird in ihrer Offenstellung durch eine besondere Aufhängevorrichtung gehalten. Nach Auslösung von Deck durch Drehen des Gestänges oder von Ort und Stelle oder von der Brücke aus kann die Tür frei herunterfallen, worauf sie durch Weiterdrehen des Gestänges fest gegen ihre Dichtungen angepreßt wird. Das Deckgestänge kann nach Erreichen seiner* tiefsten Stellung durch Rückwärtsdrehen selbsttätig mit der Tür gekuppelt und so letztere mittels des Gestänges wieder gehoben werden, während in der höchsten Stellung die Kupplung zwischen Gestänge und Tür selbsttätig gelöst und die Tür wieder durch die Aufhängevorrichtung gehalten wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung und Fig. 2 eine Seitenansicht.
Die Tür α wird durch die am Schott sitzenden, unter Federwirkung stehenden Haken h gehalten, deren Ansätze A2 unter entsprechende Nasen n1 einer an der Oberkante der Tür angebrachten Platte η greifen. Durch einen von unten und auf mechanischem, elektrischem un'd hydraulischem o. dgl. Wege auch von der Kommandobrücke aus zu bedienenden Hebelzug δ, c kann die Tür durch Spreizen der Haken h gelöst werden. Zum Freigeben der Tür vom Oberdeck aus dient die Spindel p, deren Mutter d mit einer in dem Bügel m auf der Tür geführten flachen Stange d1 fest verbunden ist, so daß sich die Mutter gegen die Tür in senkrechter Richtung verschieben kann. Um die Tür mittels des Deckgestänges freizugeben, ist das über die Mutter d hinausragende, zwischen den Haken h, h liegende Ende d2 der Stange d1 verbreitert, so daß Vorsprünge d3 entstehen, die bei der Abwärtsbewegung der Mutter d gegen Ansätze h1 der Haken h auftreffen und die Haken h auseinanderdrücken, so daß die Tür von den Haken freikommt und herabfallen kann. Zum Öffnen der Tür mittels des Gestänges sind in dem unteren Teil der Stange d1 zwei seitliche Einkerbungen f vorgesehen, in die ,zwei auf der Tür gelagerte Stützhebel g mit ihren unteren Teilen g1 eingreifen können. Nach oben zeigen diese Stützhebel eine Verlängerung, die sich beim Öffnen der Tür vor an den Haken h ausgebildete Ansätze h3 schieben. Außerdem stehen diese Stützhebel unter Wirkung der Federn i, so daß sie immer das Bestreben haben, mit den Teilen g1 nach innen zu schwingen. Für die Bolzen g3, um die die Stützhebel g schwingen, sind in den Hebeln Langlöcher g2 vorgesehen.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende:
Soll die Tür vom Oberdeck aus geschlossen werden,: so wird die Mutter d durch die Spindel j> nach unten bewegt, wobei sie durch Führung.
ihres Ansatzes d1 in dem Bügel m sich nur in senkrechter Richtung bewegen kann. Bei dieser Bewegung der Mutter treffen die seitlichen Vorsprünge ds ihres oberen Teiles d2 auf die Vorsprünge h1 der Haken h auf und schwingen diese aus ihrem Eingriff mit dem Riegel η aus, so daß die Tür zufällt. Zur Erzielung einer vollkommenen Abdichtung der geschlossenen Tür wird die Mutter d mittels
ίο der Spindel p so lange nach unten geschraubt, bis sie mit ihrer unteren Fläche auf die Oberseite des Führungsbügels m auf trifft, worauf durch weiteres Drehen der Spindel p die Tür gegen ihre Dichtungen angepreßt werden kann.
Da man bei dieser Ausführung die Tür nach Lösung der Verriegelung vollständig frei hat, kann sie durch ein Gegengewicht beliebig ausbalanciert werden.
Das Öffnen der geschlossenen Tür vollzieht sich in folgender Weise:
Die Einkerbungen f in der Stange d1 der Mutter d sind nach Verschluß der Tür unter die Stützkanten g1 der Hebel g heruntergeschoben. Dreht man nunmehr die Spindel zurück, so bewegt sich die Mutter frei so lange nach oben, bis die Stützhebel durch die Einwirkung der Federn i in die genannten Einkerbungen f einschnappen. Die Hebel werden jetzt angehoben, bis die Unterseiten der Langlöcher g2 auf die Bolzen g3 auftreffen. Beim Weiterdrehen der Spindel p wird dann die Tür mitgenommen. Kurz vor der Erreichung ihrer höchsten Stellung werden durch die Vorsprünge n1 der Platte η die Haken h auseinandergespreizt, worauf die oberen Enden der Stützhebel g sich vor die Ansätze h3 der Haken h schieben. Sind die Vorsprünge n1 über die Vorsprünge A2 der Haken h hinweggeglitten, so erfolgt das Ein-
: schnappen der Riegel h und die Verriegelung der Tür. Gleichzeitig wurden aber auch die Stützhebelenden g1 aus ihrem Sitz in den Einkerbungen f ausgerückt.
Das in den Stützhebeln angebrachte Langloch g2 hat den Zweck, daß, sobald die Stützhebel durch Einschnappen der Haken h ausgerückt werden, sie nach dem Ausrücken um die Schlitzlängen nach unten rutschen können; dadurch wird verhindert, daß die Stützhebel beim Entriegeln der Tür wieder in die Einkerbung einschnappen, weil sonst sich die Tür wieder aufhängen würde.
Naturgemäß hält sich der Erfinder nicht an die im vorstehenden beispielsweise gewählten Elemente, Spindel und Mutter. Es kann ebensogut auch Schnecke mit lose auf der Tür geführter Zahnstange Anwendung finden oder jedes sonstige, demselben Zwecke dienende Elementenpaar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Schottfalltüren auf Schiffen mittels Deckgestänges, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür lose mit dem Gestänge verbunden und in ihrer Offenstellung durch eine be-
    ■ sondere Aufhängevorrichtung gehalten wird, nach deren Auslösung von Deck aus durch Drehen des Gestänges oder von Ort und
    . Stelle oder von der Brücke aus die Tür frei herunterfallen kann, worauf sie durch Weiterdrehen des Gestänges fest gegen ihre Dichtungen angepreßt wird, und daß das Deckgestänge nach Erreichen seiner tiefsten Stellung durch Rückwärtsdrehen selbsttätig ' mit der Tür gekuppelt wird, so daß diese " mittels des Gestänges wieder gehoben wer- I den kann, während in der höchsten Stellung
    Vi'-die Kupplung zwischen Gestänge und Tür selbsttätig gelöst und die Tür wieder durch die Aufhängevorrichtung . gehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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