DE243239C - - Google Patents
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- DE243239C DE243239C DENDAT243239D DE243239DA DE243239C DE 243239 C DE243239 C DE 243239C DE NDAT243239 D DENDAT243239 D DE NDAT243239D DE 243239D A DE243239D A DE 243239DA DE 243239 C DE243239 C DE 243239C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L5/00—Arrangements affording multiple use of the transmission path
- H04L5/02—Channels characterised by the type of signal
- H04L5/04—Channels characterised by the type of signal the signals being represented by different amplitudes or polarities, e.g. quadriplex
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Breakers (AREA)
Description
Schon vielfach wurden Anordnungen getroffen,
um die gleichzeitige Sendung elektrischer Telegramme auf demselben Leitungsdraht zu ermöglichen,
doch genügten die bisherigen Relais nicht vollständig, um den Stromschluß bei verschiedenen
Stromstärken in richtiger Weise aufrechtzuerhalten oder aufzuheben. Ein zu diesem
Zwecke praktisch anwendbares Relais zu schaffen, ist der Zweck vorliegender Erfindung. ,
ίο Es besteht im wesentlichen aus zwei Sätzen
von auf verschiedene Stromstärken ansprechenden Elektromagneten. Die Anker jedes Satzes
dieser Elektromagnete bewirken gemeinsam die verschieden große Verstellung je eines Hebelf.
Die beiden Hebel können in bestimmten Stellungen miteinander in Kontakt kommen und
somit einen Lokalstromkreis des Empfängers schließen. ■.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung schematisch
zur Darstellung gebracht.
. Fig. ι zeigt ein Schema der Vielfachtelegraphie,
Fig. 2 die Umschaltung durch das Relais,
Fig. 3 das Relais im Schnitt.
Fig. 3 das Relais im Schnitt.
In der vorliegenden Beschreibung werden drei Geber an einem Ende des gemeinschaftlichen
Leiters und drei Empfänger an dem anderen Ende in Betracht gezogen. Es kann auch eine.größere Anzahl Geber und Empfänger'
an einem und dem anderen Ende angebracht werden.
, Die Wiederherstellung und die Unterbrechung eines Stromkreises mittels des Relais findet
folgendermaßen statt: Es seien D1 der Empfänger,
d die Stromquelle, g der Unterbrecher. Ein aus den Teilen / und K (Fig. 2 und 3) bestehender
Hebel dreht sich um die Achse ft, ein zweiter aus den Armen L und M bestehender
Hebel dreht sich um die Achse q. Je nach der Stellung dieser Hebel um ihre Achsen sind die
Arme / und L in oder außer Kontakt miteinander.
Der Hebelarm / ist mittels des Drahtes, r
mit dem Element d, Hebelarm L mittels des Drahtes s mit dem, Empfänger D verbunden.
Sobald / und L einander berühren, wird der durch den Empfänger D1 fließende Strom ge-■
schlossen, und der Empfänger kommt in Tätigkeit; sobald / und L außer Kontakt sind, ist
dieser Stromkreis unterbrochen, und der Empfänger
arbeitet nicht.
Die um ihre Achsen t sich drehenden und mit ihren Enden an den Armen K und M anliegenden
Hebel werden durch die Anker von Elektromagneten in Bewegung gesetzt.
Das hier beschriebene, für den Empfänger D1
eigens bestimmte Relais G umfaßt die Elektromagnete N1O1PxQ1R.
Die Elektromagnete N, O wirken mittels ihrer Anker auf den Hebel /, K und die Elektromagnete
P, Q, R mittels ihrer Anker auf den Hebel L, M.
Wenn der Geber D hoch steht, arbeitet der Empfänger D1 nicht, das Relais ist in Ruhestellung
und die Hebelarme / und L sind in der in der Zeichnung Fig. 3 angegebenene Stellung,
also außer Kontakt. ;
Wenn der Elektromagnet N (Fig. 2 und 3) den Anker anzieht, hebt dieser den Arm K
des Hebels /, K und drückt den Arm / nieder, der dann die Stellung ftu einnimmt. Der seinen
Anker anziehende Elektromagnet O bringt den
Arm K noch höher und drückt den Arm / noch tiefer, so daß letzterer dann in die Stellung fv
gelangt.
In gleicher Weise bringt der Elektromagnet P durch die Anziehung seines Ankers den Hebelarm
L in die Stellung qx, der Elektromagnet Q in die Stellung qy und der Elektromagnet R
in die Stellung qz.
Wenn mehrere Elektromagnete gleichzeitig
Wenn mehrere Elektromagnete gleichzeitig
ίο ihre Anker anziehen, nehmen die Hebel / und L
den jeweils größten Ausschlag an.
Am Ende A der Hauptleitung A, B, C sind (im vorgeführten Beispiel) drei Geber D, E, F
für verschiedene Stromstärken angeschlossen, die ihrerseits mit den geerdeten Drähten a, b, c
in Verbindung stehen. Am anderen Ende der Hauptleitung befinden sich in Hintereinanderschaltung
die Relais G, H, I. Jeder einzelne Empfänger D1, E1, F1 hat seinen eigenen Stromkreis
mit der entsprechenden Elektrizitätsquelle d, e, f und den Unterbrechungsvorrichtungen
in g, h, i.
Wenn der Geber D in Tätigkeit gesetzt wird, stellt das Relais G den Lokalstromkreis in g
her, und der Empfänger D1 arbeitet; sobald
der Geber E in Tätigkeit gesetzt wird, stellt das Relais H den Stromkreis in h her, und der
Empfänger E1 arbeitet, und wenn der Geber F
in Tätigkeit gesetzt wird, stellt das Relais J den Stromkreis in i her, und der Empfänger F1
arbeitet. Bei Freigabe eines Gebers kommt das betreffende, Relais in seine Ruhestellung zurück,
und der Stromkreis des betreffenden Empfängers ist neuerdings unterbrochen.
Es sei m die in die Hauptleitung A, B durch
den Geber D, η die durch den Geber E, und 0 die durch den Geber F gesandte Stromstärke;
der Lokalstromkreis für den Empfänger D, soll sich in g jedesmal nur bei Benutzung des
Gebers D schließen, und zwar unabhängig davon, in welcher Stellung die anderen Geber
sich befinden, d. h. entweder wenn der Geber D allein oder gleichzeitig mit E, oder gleichzeitig
mit E und F in Betrieb ist.
Das Relais arbeitet wie folgt:
Sobald ein Strom durch A, B, C fließt, werden
die Elektromagnete beeinflußt.
Wird der einen gewissen Stromwert m liefernde
Geber D niedergedrückt, so wird der Anker von P angezogen, der Hebel L nimmt die Stellung
qx ein, kommt in Kontakt mit Hebel /, und der Empfänger D1 arbeitet.
Wird der Geber E auch niedergedrückt, so geht durch A, B, C ein Strom von der Größe
m + n; dann werden außer P noch die Anker
von N und Q angezogen, der Hebel / nimmt die Stellung -pu ein und der Hebel L die Stellung qy;
diese Hebel bleiben im Kontakt, und der Empfänger D1 arbeitet weiter.
Wenn auch noch der Geber F nach unten Go gedrückt wird und der durch A1B1C gehende
Strom den entsprechenden Wert (m + η + ο)
erhält, so werden auch noch die Anker O und R angezogen, der Hebel / nimmt die Stellung fiv
und der Hebel L die Stellung qz ein; diese Hebel haben zwar ihre Stellung wieder gewechselt,
bleiben aber im Kontakt, und der Empfänger D1 arbeitet unausgesetzt.
Wenn nun die Geber E und F freigegeben
werden, indem der Geber D allein gedrückt wird, hat der durch A, B, C gehende Strom
z. B. nur noch den Wert m, der Hebel / kommt in seine Ruhestellung zurück, der Hebel L
nimmt die Stellung j>x ein, beide Hebel sind im Kontakt, und der Empfänger D1 ist in ununterbrochener
Tätigkeit.
Wenn alle Geber niedergehalten werden, sind die Hebel / und L im Kontakt, der erstere
in der Stellung φυ, der zweite in der Stellung fz.
Wenn in diesem Augenblick der Geber D losgelassen wird, erhält der durch A, B, C gehende
Strom einen kleineren Wert, der Anker von C fällt zurück, angezogen bleiben die Anker der
Elektromagnete N, O, P, Q; der Hebel / behält jetzt seine Stellung fiv, und der Hebel L
geht in die Stellung qy zurück; sie sind nicht mehr im Kontakt, und der Empfänger D1 arbeitet
nicht mehr.
Die Relais H und / für die Empfänger E1
und F1 arbeiten in analoger Weise.
Falls eine größere Anzahl Apparate zu betreiben ist, wird die Anzahl der Elektromagnete
und der Relais entsprechend vermehrt, deren Anzahl sich aber sehr vermindert, wenn positive
und negative Stromstöße verschiedener Stärke benutzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Empfangsrelais für gleichzeitige Mehrfachtelegraphie mit verschieden starken Strömen, gekennzeichnet durch zwei um parallele Achsen drehbare, in den Lokalstromkreis eingeschaltete Hebel (J, L), von denen jeder unter dem Einfluß von in die Linienleitung eingeschalteten, auf verschiedene Stromstärken ansprechenden Elektromagneten (O, N, P, Q, R) in jeweilig verschiedene Stellungen gebracht werden kann, so daß nur in bestimmten Lagen zueinander die beiden mit Kontakten versehenen Hebel (J, L) sich berühren und den Lokalstromkreis schließen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE243239T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243239C true DE243239C (de) |
Family
ID=34832256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243239D Active DE243239C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243239C (de) |
| FR (1) | FR422547A (de) |
-
0
- DE DENDAT243239D patent/DE243239C/de active Active
-
1910
- 1910-11-11 FR FR422547A patent/FR422547A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR422547A (fr) | 1911-03-23 |
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