DE242538C - - Google Patents

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DE242538C
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drums
drum
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 242538 KLASSE 35 a. GRUPPE
JOHN JAMES ROYLE in IRLAM, Groszbrit.
Hydraulischer Aufzug. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1910 ab.
, Die Erfindung bezieht sich auf· hydraulische Aufzüge und die Vorrichtungen zur Übersetzung der Geschwindigkeit des Kolbens eines hydraulischen Preßzylinders.
Zweck der Erfindung ist es, die gewünschte Geschwindigkeitsvermehrung ohne die Reibungsverluste und die Seilabnutzung zu gewinnen, wie sie bei den üblichen hydraulischen Aufzügen auftreten.
ίο Nach der Erfindung wird eine zusammengesetzte Trommel oder Scheibe mit zwei verschiedenen Durchmessern verwendet, an welcher der Fahrstuhl mittels Stangen oder Seilen aufgehängt ist.
An der Trommel sind die Seile zum Heben und Senken des Fahrstuhles mit einem Ende befestigt und werden an ihr auf- und abgewickelt, wobei die freien Enden zweier auf dem gleichen Durchmesser der Trommel aufgewickelten Seile an einem Querbaum oder Balken über dem Aufzugsschacht und die freien Enden zweier anderer Seile, die auf der Trommel von anderem Durchmesser aufgewickelt sind, an dem Querkopf der Kolbenstange des Preßzylinders befestigt sind. Wenn der Stuhl sich in seiner tiefsten Stellung befindet, sind die um die eine Trommel gelegten Seile voll um dieselben herumgewickelt, während die an der anderen Trommel befestigten abgewickelt sind.
Die Wirkung einer derartigen Anordnung ist die, daß durch den Zug des Widders die Trommeln sich um einen Punkt drehen, welcher mit dem Umfange der einen Trommel zusammenfällt, so daß infolge des Unterschiedes zwischen den Durchmessern der beiden Trommelteile der Fahrstuhl mit einer größeren Geschwindigkeit als der Querkopf der Kolbenstange bewegt wird.
Bei der einen Anordnung drehen sich die Trommeln um ein imaginäres Zentrum in dem Umfange der kleineren Trommel, und bei der anderen Anordnung um ein imaginäres Zentrum, das in dem Umfange der größeren Trommel liegt.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Seitenaufriß, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 ein Grundriß der wesentlichen Teile eines Ausführungsbeispiels des Aufzuges. Fig. 4, 5 und 6 sind die gleichen Ansichten einer anderen Ausführungsform. Fig. 7 und 8 sind Seitenaufriß und Grundriß eines Ausführungsbeispiels, bei welchem sich Trommel und Querkopf des Kolbens auf wagerechter Bahn bewegen. Fig. 9 und 10 sind Aufriß und Grundriß einer weiteren Ausführungsform, während Fig. 11 und 12 die Diagramme für die Bewegungen der Trommeln wiedergeben.
Nach dem Ausführungsbeispiele der Fig. 1 bis 3 besteht die Trommel aus einem mittleren Teile a1 von großem Durchmesser und zwei äußeren Teilen a2 von geringerem Durchmesser, welche aneinander befestigt sind oder aus einem Stück bestehen und eine gemeinsame Achse b besitzen. Zwei Seile c sind mit dem einen Ende auf den kleineren Trom-
mein α2 befestigt und darum herumgewickelt, während sie mit ihren anderen Enden an einem Querbaume d am oberen Ende der Balken e befestigt sind. Zwei Seile f sind mit dem einen Ende auf der größeren Trommel a1 befestigt und um diese herumgewickelt und mit dem anderen Ende an dem Querkopfe g der Kolbenstange h des hydraulischen Zylinders j befestigt. Der Zylinder ist seinerseits
ίο an den Balken β befestigt, so daß die ganzen Zug- und Druckkräfte bei der Bewegung von diesem Rahmenwerk aufgefangen werden. Der Fahrstuhl k hängt an der Achse b mittels der Stangen k1. Unter der Zugwirkung des KoI-bens wickelt die Trommel die Seile c auf und nimmt den Stuhl k mit einer vergrößerten Geschwindigkeit mit sich, welche durch Veränderung der Durchmesser der Trommeln geändert werden kann. Die Bewegung ist reibungslos, abgesehen von dem kleinen Betrage für das Biegen der Seile; da diese jedoch über Trommeln von großem Durchmesser aufgewickelt werden, ist ihre Abnutzung stark vermindert und ihre Lebensdauer verlängert. Der hydraulische Zylinder kann von geringerem Durchmesser sein, da die Reibungsverluste fehlen, wodurch eine beträchtliche Wassermenge gespart wird.
Das Diagramm nach Fig. ii erläutert die Arbeitsweise der Trommel. Unter dem von dem Widder ausgeübten Zuge dreht sich die ganze Trommel um ein imaginäres Zentrum in dem Umfange der kleineren Rolle a2 und die ganze Trommel wickelt die Seile c auf.
Die Geschwindigkeitsvermehrung hängt offensichtlich von dem Unterschiede der beiden Durchmesser in bezug auf den Durchmesser der kleineren Trommel ab. In dem Diagramm ist die Abwärtsbewegung, welche durch den Kolben veranlaßt wird, durch x, x1 dargestellt, während die Mitte der Trommel sich von y nach y1 bewegt hat, während die gestrichelten Linien die geänderte Stellung der Trommel angeben und die Geschwindigkeitsvermehrung durch das Verhältnis zwischen x, x1 und y, y1 gegeben ist.
Bei dem Ausführungsbeispiele nach den Fig. 4, 5 und 6 ist die zusammengesetzte Trommel unterteilt und eine Zwischenwelle I dazwischengesetzt. Der Stuhl k hängt an Seilen m, welche an der Welle I befestigt sind und sich darum herumwickeln. Wenn die zusammengesetzte Trommel sich unter dem Einfluß des Kolbens in der beschriebenen Weise aufwärts bewegt, bewegt.sich der Stuhl k mit vergrößerter Geschwindigkeit zur Trommel hin, wobei die Geschwindigkeitsvermehrung vom Durchmesser der Welle / oder von dem Abstande des Aufhängungspunktes von dem imaginären Zentrum, um welches die Trommel sich dreht, abhängt. Diese Anordnung ist besonders bei beschränktem Räume zweckmäßig, und die Fig. 7 und 8 geben ihre praktische Anwendung für einen Warenhausaufzug wieder, wobei die Vorrichtungen zur Geschwindigkeits-Vermehrung und der hydraulische Zylinder im obersten Stockwerk des Gebäudes angeordnet sind.
Bei dieser Anordnung sind die Seile f mit den Trommeln a2 und die Seile c mit den Trommeln a1 verbunden; daher drehen sich die Trommeln unter dem Einfluß des Kolbens um ein imaginäres Zentrum, welches mit einem Punkt in dem Umfange der größeren Trommel zusammenfällt. Wenn der Kolben die Seile f anzieht, drehen sich die Trommeln zu ihm hin, so daß das Seil m sich um die Trommel I wickelt und dadurch die Last hebt.
Dieses Prinzip liegt auch dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9 und 10 zugrunde, wobei die Seile c über eine Leerscheibe c1 laufen. Von der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 unterscheidet sich die nach den Fig. 9 und 10 nur dadurch, daß der Fahrstuhl an den an dem oberen Querbalken befestigten Seilen c selbst hängt, welche über die Trommel von größerem Durchmesser und die Leerlaufscheibe c1. geführt sind. Hierbei ist die Scheibe c1 schräg angeordnet, und die Trommeln liegen auf der einen Seite des Aufzuges, so daß bei einem Zerreißen der Seile nur eine geringe Gefahr besteht, daß die Trommeln auf den Fahrstuhl fallen können.
Fig. 12 erläutert die Wirkungsweise der Trommeln nach Fig. 7, wobei die Entfernung, die für eine bestimmte Bewegung des Widders von der Trommel zurückgelegt wird, durch das Verhältnis von y1, y2 zu y3, yl gegeben ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Hydraulischer Aufzug, dadurch gekennzeichnet, daß die Last an einer Seilrolle aufgehängt ist, die aus mehreren fest verbundenen Seiltrommeln (a1, a2) besteht, von denen ein Teil einen größeren Durchmesser als der andere besitzt, und auf welche einerseits zwei an einem festen Querbalken (d) befestigte Seile (c, c), andererseits im entgegengesetzten Wicklungssinne zwei an der Kolbenstange (h) des Preßzylinders (j) befestigte Seile ff, f) aufgewickelt sind, so daß sich bei der Bewegung der Kolbenstange die Trommeln längs der einen Seilgruppe (c, c) mit einer Geschwindigkeit bewegen, die größer ist als die des Kolbens und die abhängig ist von dem Unterschiede der Trommeldurchmesser.
2. Hydraulischer Aufzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Last an Seilen (τη, m) aufgehängt ist, welche auf eine Trommel der Seilrolle gewickelt sind, deren Durchmesser größer oder kleiner ist als derjenige der übrigen Trommeln.
3. Hydraulischer Aufzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln nicht über, sondern seitlich zu der Last angeordnet sind und die Lastseile (c) von den Trommeln über eine schräggestellte Seilscheibe (c1) laufen, so daß bei einem Zerreißen dieser Seile die Trommeln nicht auf den Aufzug fallen können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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