DE214598C - Ausrueckbare Kupplung fuer auf gemeinsamer Achse angeordnete Windetrommeln - Google Patents

Ausrueckbare Kupplung fuer auf gemeinsamer Achse angeordnete Windetrommeln

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Publication number
DE214598C
DE214598C DE1908214598D DE214598DA DE214598C DE 214598 C DE214598 C DE 214598C DE 1908214598 D DE1908214598 D DE 1908214598D DE 214598D A DE214598D A DE 214598DA DE 214598 C DE214598 C DE 214598C
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DE
Germany
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rope
drums
common axis
lever
drums arranged
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Expired
Application number
DE1908214598D
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English (en)
Inventor
Paul Wilhelm Sieurin
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/26Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans having several drums or barrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0125Motor operated winches
    • B66D2700/0166Winches with multiple drums or with drums with multiple parts of different diameter
    • B66D2700/0175Winches with multiple drums or with drums with multiple parts of different diameter with adjacent drums mounted on a single shaft with a common coupling member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Winde, welche im wesentlichen aus zwei auf einer gemeinsamen Achse sitzenden Trommeln besteht, die in derselben Richtung durch ein Stirnräderpaar entweder gleichzeitig oder auch unabhängig voneinander bewegt werden können. * Nach vorliegender Erfindung sollen nun die Trommeln durch eine eigenartige Seilführung miteinander derart gekuppelt werden, daß sie,
ίο je nachdem das eine oder das andere des Stirnräderpaares eingerückt wird, ihre Drehrichtung erhalten. Zu diesem Zwecke ist über die inneren Enden der Trommeln ein endloses Seil gelegt, das über zwei Seilscheiben läuft, von denen die eine fest gelagert ist, während die andere auf einem Achszapfen sitzt, welcher einerseits der Wirkung eines Gewichtshebels unterliegt und anderseits durch Seile mit den beiden Kupplungen des Stirnräderpaares verbunden ist. Diese Verbindung ist eine derartige, daß beim Ausrücken einer Kupplung infolge Lockerung ihres Seiles die bewegliche Scheibe unter dem Einfluß ihres Gewichtshebels das endlose Seil spannt und dadurch beide Trommeln derart kuppelt, daß sie sich in entgegengesetzten Richtungen drehen.
Sobald aber beide Kupplungen eingerückt
sind, wird durch Spannung ihrer Seile die be-. wegliche Scheibe gesenkt und das endlose Seil gelockert, so daß beide Trommeln sich dann in gleicher Richtung drehen.
Auf der Zeichnung ist eine mit der Neuerung aiisgestattete Winde in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt:
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Winde und Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie x-y der Fig. i.
Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen in Seitenansicht und Draufsicht die Winde in Verbindung mit dem Aufhißhaken und den zugehörigen Seilzügen.
Der Seiltrieb bietet gegenüber dem bei derartigen Winden bekannten Kegelradantrieb einen ruhigen Gang und vermindert die Gefahr des Bruches.
Über zwei Seilscheiben 28, 281 wird das. um die beiden Trommeln 9 und 13 geschlungene endlose Seil 29 geführt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, läuft dieses Seil auf jeder Trommel in Rillen 35 (Fie,. 1) etwa auf 2/s des Trommelumfanges und geht von hier aus in tangentialer Richtung auf die beiden Rollen 28 und 281 über. Die untere Seilscheibe 28 l ist so weit verstellbar, daß durch ein straffes Spannen des Seiles 29 eine Art Kupplung der beiden Trommeln zustande kommt, die aber bei einer Lockerung des Seiles 29 sofort gelöst wird. . Die Rollenstütze 30 ist zu diesem Zwecke mit einem Winkelhebel 34 fest verbunden, der um die Achse 31 schwingbar ist und unter der Wirkung eines Gegengewichtes 36 steht. Der Hebel 34 trägt außerdem noch eine Seilrolle 32, über die ein Seil 33 geführt ist, dessen beide Enden an den Ösen der beweglichen Hälften von zwei zur Rolle .32 symmetrisch angeordneten Klauenkupplungen 20 und 21 befestigt sind. Dieses Seil 33 zieht durch seine Spannung den Hebel 34 nach abwärts und hält · das Gewicht 36 in der Schwebe.
Wird nun einer der beweglichen Teile der
Klauenkupplungen 20,21 ausgerückt, so wird das Seil 33 schlaff, so daß das Gegengewicht 36 auf der Achse 31 zur Wirkung kommen und die Rollenstütze 30 emporbewegen kann. Hierdurch wird das Seil 29 gespannt, und die beiden Trommeln 9 und 13 werden miteinander gekuppelt.
Wird die bewegliche Klaue der Kupplung wieder eingerückt, so wird der Winkelhebel nebst Gewicht durch das straff werdende Seil 33 gehoben und die Rollenstütze 30 herunterbewegt. Das Seil 29 wird schlaff und die Verbindung der beiden Trommeln aufgehoben. Die Achse 31 kann durch eine Schraube o. dgl. einstellbar gemacht werden, um die Spannung des Seiles zu regeln.
Auf die Trommel 9 ist das zum Aufhissen des Gutes bestimmte Seil 7, das über Rolle 5 und 8 des am Mast 1 schwenkbaren Auslegers 3 geführt ist, gewunden, während das auf die Trommel 13 in entgegengesetzter Richtung gewundene Seil 10, das über eine Rolle 6 des Auslegers 4 läuft, zum Fortbewegen des aufgehißten Gutes dient.
Soll das Ladegut beispielsweise über die Reeling eines Schiffes hinausgehoben werden, so wird die Kupplung 21 eingerückt und die Kupplung 20 ausgerückt. Das Seil 7 auf der Trommel 9 wird infolgedessen aufgewunden und das Gut daher gehoben. Gleichzeitig und mit derselben Geschwindigkeit windet sich auch das Seil 10 auf die Trommel 13 auf, weil das Seil 33 schlaff geworden und Seil 29 durch das Gewicht 36 auf beide Trommeln festgespannt worden ist und diese daher zueinander im entgegengesetzten Sinne umlaufen.
Ist das Gut gehoben, so wird die Kupplung 20 eingerückt, wodurch Seil 33 gespannt wird, so daß nunmehr beide Trommeln in derselben Richtung umlaufen. Da nun auf letzteren die Seile in verschiedenen Richtungen aufgewunden sind, so zieht das Seil 10 der Trommel 13 den Ausleger 3 mit dem Haken 11 zur Seite, während das Seil 7 der Trommel 9 allmählich nachgelassen wird. Das Fieren geschieht nach Ausrücken derjenigen Kupplung, die zum Heraufholen der Last aus dem Schiffsraum vorher eingerückt war.
Wird nun die Bewegungsrichtung der Antriebsmaschine umgesteuert, so wird das Gut vom Seitenseil getragen, während das andere Seil mit derselben Geschwindigkeit abgewunden wird. Der Aufhißhaken 11 wird zum Ladungsraum zurückgebracht.
Durch diese Vorrichtung läßt sich somit das Ladegut auf einfache Art heben, fortbewegen und senken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausrückbare Kupplung für auf gemeinsamer Achse angeordnete Windetrommeln, die durch ein Stirnräderpaar einzeln oder gleichzeitig in gleichgerichtete Umdrehung versetzt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß über die inneren einander zugekehrten Enden der Trommeln ein endloses Seil gelegt ist, das über eine fest gelagerte Scheibe und eine auf einem durch einen Gewichtshebel beeinflußten Achszapfen sitzende Scheibe geführt ist, wobei ein an den Drehpunkt des Zapfens und Hebels angreifender Arm mittels Schnüre.mit den Stirnradkupplungen derart in Verbindung steht, daß bei Ausrückung einer derselben die bewegliche Scheibe nach oben schwingt und dadurch das endlose Seil um beide in entgegengesetzten Richtungen zu drehende Trommeln spannt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908214598D 1908-01-26 1908-01-26 Ausrueckbare Kupplung fuer auf gemeinsamer Achse angeordnete Windetrommeln Expired DE214598C (de)

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DE214598T 1908-01-26

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DE214598C true DE214598C (de) 1909-10-14

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ID=476166

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DE1908214598D Expired DE214598C (de) 1908-01-26 1908-01-26 Ausrueckbare Kupplung fuer auf gemeinsamer Achse angeordnete Windetrommeln

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