DE24103C - Orgelwindlade - Google Patents

Orgelwindlade

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Publication number
DE24103C
DE24103C DENDAT24103D DE24103DA DE24103C DE 24103 C DE24103 C DE 24103C DE NDAT24103 D DENDAT24103 D DE NDAT24103D DE 24103D A DE24103D A DE 24103DA DE 24103 C DE24103 C DE 24103C
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DE
Germany
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valve
wind chest
lever
register
drawer
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Active
Application number
DENDAT24103D
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English (en)
Original Assignee
A. W. PETERNELL in Seligenthal bei Schmalkalden
Publication of DE24103C publication Critical patent/DE24103C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/04Reservoirs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
Orgelwindlade.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. September 1882 ab.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt der Lade, abc sind Registerkanal, Pedal- und Manualladen für Labial- und Zungenstimmen mit geschlossenen Ventilen; d sind isolirte Ventilstöcke für Rohrwerke, Pedalstimmen u. s. w., welche durch Schrauben x, Fig. 2, an dem Stock e, Fig. i, dicht befestigt werden. / und g sind Pfeifenstöcke für einfache und gemischte Stimmen; sie werden durch die Stockdecken β1 α2 verschlossen, welche mit den Haken T festgehalten werden. Die Winkelventile p mit den Armen q werden durch Stöfser m mittelst der Hebel / aufgestofsen. Die Stöfser m haben bei 0 je eine stellbare Holzmutter, welche oben mit Tuch garnirt ist; am unteren Ende tragen die Stöfser m je eine Stofsmutter n, welche auf dem betreffenden Hebel / durch Stellschrauben u eingestellt wird. Die Bewegung der Hebel / wird nach unten durch Stellschrauben r begrenzt. Die Leiste ί dient zur Aufnahme der Achsenstifte für die Hebel /. k sind die Windladenböden, durch welche die Stöfser hindurchgehen, und zwar ohne Ausfütterung. Unter den Ventilen werden die Ventilstöfser in einer ausgefütterten Leiste V geführt; sie verschliefsen durch ihre eigene Schwere die Spielöffnung mittelst der Muttern n. Die Stofsmuttern η und die Muttern η1 sind aus festem Langholz mit Gewinde und haben zur Dichtung eine weiche Filz- und eine Lederscheibe. Der Winkelhebelmechanismus s zeigt die Anlage, wie derselbe freistehend wirkt.
Fig. 2 zeigt die Lade im Längsschnitt mit dem Hauptkanal α und einem Registerventil b, welches, wie die Spielventile, durch Stöfser e, die in der Führung d gehalten werden, gehoben wird. e zeigt den Längsschnitt des Registerkanals. f1 und f2 sind die Pfeifenstöcke. An f1 ist ein besonderer Ventilstock g angebracht, welcher an den Kanal bei h : mittelst der Schraube χ angeschraubt ist und durch Leder gegen den Pfeifenstock /' abgedichtet wird. / sind die Ventile in der Aufsicht, r die Pfeifenbohrlöcher ohne Ventile. Die Bodenstöcke k, Fig. ι und 2, werden an die Rahmen h und die Kanalscheiden i angeleimt und verschraubt. L, Fig. 2, sind die Hebelhalter mit dem glatten Achsenstift.
Fig. 3 zeigt die Lade von der unteren Seite. α ist der Rahmen; b sind Kanalscheiden; c ist eine Hebelleiste; d sind Hebel mit den Stellschrauben u und den Haltern e, sowie Hebelstellschrauben r;/ist das aufgeschraubte Registerbrett, /' ein Registerventil von unten, g ein Registerkanal von unten, ohne Boden, mit dem Pfeifenstock h und der Stöfserführung i; k ist ein Verschlufsboden.
Fig. 4 ist die obere Ansicht der Lade, α ist der Hauptkanal, b ein Registerventil, c eine Registerventilöffnung, d der Rahmen; e sind die Rahmen der geöffneten Kanäle; / ist ein geöffneter Ventilstock mit dem Ventil/, dessen Arm und Filzfänger q; g sind die Pfeifenbohrlöcher, hl und h"1 die Pfeifenstöcke; k ist die Stofsdecke mit den Haken T, und i ist eine Stöfserführung.
Die stellbaren Stofsstangen m können in dem Boden k statt durch die elastischen Stofsmuttern η auch durch Stofsbüchsen, welche
an der äufseren Bodenfläche anzuschrauben sind, abgedichtet werden.
Durch den directen Windzuflufs, der nicht, wie bei den Kegelladen, erst eine fünffache Winkelbiegung macht, läfst sich ein frischer, gesunder Ton sowohl für Labial- wie auch für Zungenstimmen erzielen. Gegen die Schleifladen hat die neue Lade den Vorzug einer leichten, einfachen Registratur, worauf Witterungseinflüsse keine Wirkung haben. Die sogenannten Durchstecher und das Mittönen der nächststehenden Pfeifen ist vollständig aufgehoben. Durch den directen Windzuflufs in die Pfeifen kann eine haltbare Stimmung garantirt werden. Auch wird die Stimmung durch Zusammenziehen von Gruppen oder des vollen Werkes nicht beeinträchtigt. Durch die leichten Winkelventile, die weder Feder noch Belastungsgewichte gebrauchen, sondern allein durch den Winddruck geschlossen werden, ist eine leichte Spielart herzustellen. Die stellbaren Ventilstöfser ermöglichen eine stets gleichmäfsige Ansprache im Gesammtspiel und die schnellsten Passagen lassen sich mit Leichtigkeit präcise ausführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Orgelwindlade, bei welcher die in einzelnen Registerkanälen abc angeordneten Klappenventile/ mittelst an denselben befestigter Arme q durch stellbare Stöfser geöffnet werden und die zu einer Taste gehörigen Stöfser auf einem gemeinschaftlichen stellbaren Hebel / stehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT24103D Orgelwindlade Active DE24103C (de)

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