DE9227C - Windlade für Orgeln - Google Patents

Windlade für Orgeln

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Publication number
DE9227C
DE9227C DENDAT9227D DE9227DA DE9227C DE 9227 C DE9227 C DE 9227C DE NDAT9227 D DENDAT9227 D DE NDAT9227D DE 9227D A DE9227D A DE 9227DA DE 9227 C DE9227 C DE 9227C
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DE
Germany
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register
valves
wind
open
organs
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DENDAT9227D
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Original Assignee
R. A. RANDEBROCK in Paderborn
Publication of DE9227C publication Critical patent/DE9227C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/04Reservoirs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

187Q.
Klasse 51.
Fig. ι zeigt die Windlade geschlossen in der Oberansicht;
Fig. 2 geöffnet in der Unteransicht;
Fig. 3 geöffnet in der Vorderansicht;
Fig. 4 einen Längsschnitt im Zustande der Ruhe;
Fig. 5 einen Theil des Längsschnittes im Zustande der Ruhe bei angezogenem Registerzug;
Fig. 6 einen Theil des Längsschnittes im Zustande der Thätigkeit bei angezogenem Registerzug;
Fig. 7 einen Theil des Längsschnittes bei nicht angezogenem Registerzug;
Fig. 8 einen Theil der Lade in der Ansicht mit herausgezogenem Mechanikrahmen.
α sind.die Pfeifenlöcher,
b die Pfeifenstöcke,
c Bolzen, mit welchen die Mechanikrahmen an den Pfeifenstöcken befestigt sind,
d die Windkästen,
e die Registerdrähte,
g Registerbrücken,
h Registerstäbe,
i Registerspreizen, .
k .Spielstangen,
/ drehbare Stöfser zum Oeffnen der Ventilklappen,
m Spielwinkel,
η Spielfedern,
0 Zugdrähte,
p Windzuführnngen,
q Ventilklappen,
r Mechanikrahmen,
s Vorsatzbretter.
Die Wirkungsweise des Mechanismus . der Lade ist die folgende:
Im Windkasten d befindet sich der comprimirte Orgelwind, welcher wie gewöhnlich von den Bälgen geliefert wird. Derselbe hat keinen Ausweg, so lange die Ventilklappen q q geschlossen sind. Wird an dem Zugdraht 0, welcher durch Zwischenglieder aufserhalb der Lade mit einer Taste der Klaviatur in Verbindung steht, dadurch gezogen, dafs die Taste heruntergedrückt wird, so bewegt sich die Spielstange k in horizontaler Richtung und die Stöfser / gegen die Ventile hin. Ist aber kein Registerdraht angezogen, so wird trotzdem keins der Ventile geöffnet, weil keiner der Stöfser / bei der beschränkten Bewegung der Spielstange k eins der Ventile q erreicht (s. Fig. 7).
Wird jedoch einer oder werden mehrere der Registerdrähte e angezogen, so kommen die Registerspreizen i aus der schräg liegenden in die senkrechte Lage, Fig. 3, und dadurch werden die entsprechenden Registerbrücken g gehoben. Die Stöfser /, welche vorher herunterhingen, so weit es ihre Führungsstifte erlaubten, werden jetzt an ihrem unteren Ende gehoben und dadurch rückt ihr oberes Ende den Ventilen näher. Wird nun einer der Zugdrähte ο angezogen , so öifnet sich das entsprechende Ventil (s. Fig. 6). Wird, trotzdem der Zugdraht ο angezogen bleibt, der Registerdraht e wieder zurückgestofsen, so geht die Registerbrücke g wieder herab, das untere Ende des Stöfsers / senkt sich und das Ventil q schliefst sich wieder.
Um vorfallenden Mängeln in der Mechanik abhelfen zu können, ist die Einrichtung getroffen, dafs die Windführungen und die Spielmechanik für jeden einzelnen Ton je in einem Rahmen r befestigt sind, welcher sich herausziehen läfst, wenn man. das Vorsatzbrett s, welches durch zwei Vorreiber festgehalten wird, abnimmt und die Bolzen c löst (s. Fig. 4 und 8).

Claims (3)

Patent-AnSprüche:
1. Die Einrichtung, dafs der Orgelwind aus dem Windkasten direct, d. h. ohne jedes Zwischenbehältnifs (Cancelle, Windröhre, Conducte etc.), in die Windflihrungen bezw. Pfeifen eintritt.
2. Die Verwendung einer sich horizontal hin- und herbewegenden Spielstange k, in welcher sich bewegliche Mechaniktheile / / befinden, und die Benutzung der letzteren in einer gewissen Stellung zum Oeffnen der Ventile.
3. Die Verwendung einer Registermechanik gh c, welche durch Heben eines ihrer Theile i die beweglichen Theile / der Spielstange in eine solche Lage bringt, dafs sie bei Bewegung der Spielstange die Ventile zu den Windzuführungen der Pfeifen öffnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9227D Windlade für Orgeln Active DE9227C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2097002A1 (de) * 1970-07-15 1972-03-03 Cirenylux Sarl

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