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Vorrichtung zum gleichzeitigen Formen mehrerer Kunststeine mit um eine Achse schwingbar gehaltenen Teilschiebern.
Die Erfindung ist eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 19318 geschützten Vorrichtung zum gleichzeitigen Formen mehrerer Kunststeine, bei welcher durch zweckentsprechende Lagerung der die Teilschiobertragwelle haltenden zweiarmigen Hebel, sowie durch angemessene Kupplung sämtlicher Teilschieber erreicht wird, dass letztere beim Herausheben der fertig geformten Steine die Form bereits vollständig verlassen haben, bevor noch die Bodenplatte völlig aus der Form gehoben ist, wie auch. ein genaues paralleles Einlegen der Teilschieber gesichert und deren Klemmen in den seitlichen Schlitzen des Formkastens verhütet wird.
Bei der Vorrichtung nach Patent Nr. 19318 befinden sich die Drehzapfen i der Hebel/h, t'seitlich unter der Bodenplatte g und es erhalten die Teilschieber a, die unabhängig voneinander beweglich auf der Achse d gelagert sind, ihre-Führung in der Hauptachse durch die Bügel k, die aber, um das Festklemmen zu vermeiden, den Teilschiebern möglichst freies Spiel gewähren müssen. Die seitliche Lagerung der Hebel zeitigt den Nachteil, dass die Teilschieber mit ihrer unteren Kante auch dann noch auf der Bodenplatte aufliegen, wenn diese bereits völlig aus der Form gehoben ist, also keinerlei Führung mehr besitzt und somit leicht seitlich verschoben werden kann, was Verletzungen der Formstücke zur Folge hat.
Je geringer der wagerechte Abstand des Drehzapfens i bei eingeschwungenen Teilschiebern a von der Achse d ist, um so schwerer werden die Teilschieber aus der Form herausschwingen, denn bevor in solchem Falle beim Herausheben der Bodenplatte 9 und dem hiebei erfolgenden Abwärtsschwingen der Schenkel li der wagerechte Abstand zwischen d und i sich so vergrössert, dass das Eigengewicht der Teilschieber zur Geltung kommen und deren völliges Herausschwingen ohne Zutun der Bodenplatte 9 verursachen kann, nimmt letztere bereits eine solche Stellung ein, dass sie keinerlei Führung mehr besitzt, d. h. sich bereits über dem Formkasten b befindet.
Ferner besitzen die Hebel h'bei der im Stamm-Patente beschriebenen Vorrichtung solche Form, dass die Bodenplatte bis zu ihrem vollständigen Verlassen des Formkastens die Hebel/),/ an der freien Bewegung hindert, die sich somit nur in gleicher Weise abwärts bezw. aufwärts bewegen können, als die Bodenplatte 9 aufwärts bewegt wird.
Um diesen Mängeln zu begegnen, sind bei vorliegender Erfindung die Drehzapfen i (Fig. 1 und 2) unter die Bodenplatte nach deren Mitte hin verlegt und es sind ferner die Schenkel h' der Hebel h an ihren Enden so nach unten gebogen, dass die Hebel 11 völlig abwärts schwingen können, bevor noch die Bodenplatte 9 den Formkasten völlig verlassen hat. Hiedurch ist der wagerechte Abstand zwischen d und i angemessen vergrössert und es lastet infolgedessen das Hauptgewicht der Teilschieber a beim Herausheben der Bodenplatte 9 bereits auf der von den liebeln h getragenen Achse d, bevor noch die Bodenplatte gänzlich aus dem Formkasten b herausgehoben ist und da ferner die einwärts gebogenen Enden der Hebel'" zu diesem Zeitpunkte ihre Gegenlage an der von den
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Bewegung auszuführen.
Letzteres ist ganz besonders dann von Vorteil, wenn der Formkasten b grosse Länge besitzt, so dass ein Durchbiegen der stark belasteten Bodenplatte bei deren Anheben befürchtet werden'muss und dadurch ein Klemmen der Teilschiebor hervorgerufen würde.
PATENT-ANSPRÜCHE ;
1. Ausführungsform der Vorrichtung zum gleichzeitigen Formen mehrerer Kunststeine mit um eine Achse schwingbar gehaltenen Teilschiebern nach Patent Nr. 19318, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (i) der Hebel (ii, h') unterhalb der Bodenplatte (g) mehr nach deren Mitte hin angeordnet sind und die Schenkel (h') an ihren Enden so abwärts gebogen sind, dass sie noch vor dem völligen Ausheben der Bodenplatte (g) ihre Gegenlage verlieren und dadurch zur gegebenen Zeit ein rasches Abwärtsschwingen der Schenkel (h) und Herausschwingen der Teilschieher (a) gestatten.