DE401115C - Steuerung fuer schwungradlose Kolbenkraftmaschinen - Google Patents

Steuerung fuer schwungradlose Kolbenkraftmaschinen

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DE401115C
DE401115C DEV17552D DEV0017552D DE401115C DE 401115 C DE401115 C DE 401115C DE V17552 D DEV17552 D DE V17552D DE V0017552 D DEV0017552 D DE V0017552D DE 401115 C DE401115 C DE 401115C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/04Valves arranged in or on piston or piston-rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Steuerung für schwungradlose Kolbenkraftmaschinen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Kraftmaschinen, insbesondere Dampfmaschinen, bei denen die Dampfverteilung durch einen Steuerkolben erfolgt, der am Hubende des Kolbens durch einen Hilfsschieber umgesteuert wird. Der Erfindungsgegenstand bezieht sich lediglich auf die Betätigung des Hilfsschiebers durch die Kolbenstange.
  • Es sind Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen die Kolbenstange einen Arm in schwingende Bewegung versetzt, der kettenschlüssig mit der Hilfsschieberstange verbunden ist und auf diese `'eise den Hilfsschieber verschiebt. Diese Vorrichtungen haben die Mißstände, daß die Schieberstange auf und ab gebogen wird, daß sie eine schlechte Führung hat, daß der Angrifi auf dieselbe seitlich und unterhalb derselben erfolgt, wodurch unnütze Widerstände und ein geräuschvoller Gang entstehen. Beim Erfindungsgegenstand ist der schwingende Arm von einem die Schieberstange tragenden Bügel umgeben, in dem dieser Arm frei hin und. her schwingen kann und mit in dem Bügel befestigten Anschlägen in Berührung kommt. Dadurch wird der neue Erfolg erzielt, daß die Schieberstange bzw. der Bügel eine doppelte Führung erhalten kann, daß ein Auf- und Abbiegen der Schieberstange vermieden wird und daß der Angriff auf die Schieberstange in einer Ebene erfolgt, die durch die Mittellinien der Kolbenstange und Schieberstange geht, wodurch die Widerstände vermindert und ein ruhiger Gang erzielt wird. Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens besteht darin, daß der schwingende Arm und dessen Lagerung, der Bügel und dessen Führung und die Anschläge symmetrisch zu einer Ebene angeordnet sind, die durch die Mittellinien der Kolbenstange und d.er Schieberstange geht. Hierdurch wird der neue Erfolg erzielt, daß Seitendrücke vermieden, die Widerstände und bewegten Massen auf ein Mindestmaß vermindert werden und die Montage erleichtert wird. Diese Anordnungen führen zu einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgedankens, darin bestehend, daß der Bügel den schwingenden Arm eng umschließt. Hierdurch wird der weitere neue Erfolg erzielt, daß ein Verdrehen des Bügels und damit der Schieberstange verhindert wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen Aufriß der Steuerung, Arm .in und Bügel P im Schnitt, Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie A-d der Abb. i, wenn die Kupplung bin der Mitte des Kolbenhubes steht, Abb. 3 eine andere Form der Bügelführung, Abb. .1 eine Oberansicht des Bügels aus Abb. i. Auf der Kolbenstange a sitzt eine Kupplung b, an die mittels eines Bolzens c eine schwingende Stange d angelenkt ist. Auf dem Verbindungsstück e, daß durch einen Flansch f mit dem Dampfzylinder verschraubt ist, ist ein Bock g durch Schrauben 7a befestigt. In diesem Bock ist eine Schwinge i mittels ihrer hohlen Achse k gelagert. Eine Stange r7 gleitet in dieser Schwinge, so daß beim Hin- und Hergehen der Kolbenstange die Welle k in Hin- und Herdrehung versetzt wird. Durch einen Bolzen L oder andere geeignete Mittel ist ein Arm na auf der Achse k befestigt. Dieser Arm ist an seinem äußeren Ende zugeschärft, wodurch zwei Anschlagflächen sa, n1 entstehen. Der obere Teil o des Bockes g dient als Führung für einen Bügel P. Dieser Bügel trägt in der Dritte Gleitklötze q, die in dem Teil o geführt werden. Durch die Gleitklötze in Verbindung mit Querstäben r entsteht ein Schlitz s, in dem der Arm m hin und her schwingen kann. Weil der Arm in beiderseitig eng von dem Bügel P umschlossen wird und daher dessen Verdrehung verhindert, können, wie Abb. 2 zeigt, die Gleitklötze q an ihrem Umfang rund sein und daher durch Dreharbeit hergestellt werden. Sie können aber auch, wie in Abb. 3 dargestellt, eine Schwalbenschwanz- oder prismenartige Form haben. Mittels Schrauben t sind in den Stäben r gewölbte Anschläge zc, u1 verstellbar befestigt. Drittels einer Schraube v ist die Hilfsschieberstange w an den Bügel P angeschlossen.
  • Wenn der Dampfkolben sich seinem linken Hubende nähert, so kommt, wie aus Abb. i hervorgeht, die Anschlagfläche n1 des Armes in. mit dem Anschlag tcl in Berührung und schiebt dadurch den Bügel p und damit den Hilfsschieber auf die rechte Seite, wodurch die Umsteuerung des Steuerkolbens und damit die Umkehrbewegung des Dampfkolbens erfolgt. Derselbe Vorgang wiederholt sich am anderen Hubende. Der Winkel, den die Anschlagflächen st, n1 zueinander bilden, ist so gewählt, daß, wenn sie mit den Anschlägen ra, u1 in Berührung kommen, diese Anschlagflächen senkrecht oder nahezu senkrecht zur Hilfsschieberstange stehen und wegen des geringen Hilfsschieberhubes stets nahezu senkrecht zu der Schieberstange bleiben.
  • Die Schwinge i. kann auch in umgekehrter Weise angeordnet werden, indem diese auf dem Bolzen c gelagert wird, während die Stange d die Achse k hat, die im Bock g gelagert ist. Ferner kann der Arm na mit der Achse k aus einem Stück bestehen. In diesem Falle werden entweder die Lager x, x oder der Bock g zweiteilig gemacht, wodurch es ermöglicht wird, den Arm m mit seiner Achse k in die Lager einzubringen.
  • Da der Arm in, und dessen Lagerung, der Bügel P und dessen Führung, ferner die Anschläge u, u1 symmetrisch zu einer Ebene angeordnet sind, die durch die Mittellinien der Kolbenstange a und der Schieberstange w geht, so erfolgt der Angriff auf die Hilfsschieberstange in einer Richtung, die mit deren Mittellinie zusammenfällt oder nahezu zusammenfällt, wodurch Seitendrücke vermieden und die @i iderstände verringert werden. Ferner werden infolge dieser Anordnung die zu bewegenden Massen sehr klein, wodurch an Material gespart und ein ruhiger Gang der Steuerung verbürgt wird. Endlich wird wegen der gleichmäßigen Anordnung die Montage erleichtert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRÜciiE: i. Steuerung für schwungradlose Kolbenkraftmaschinen mit einem von der Kolbenstange in Schwingung versetzten Arm, der mit schiefen Anschlagflächen versehen ist, die bei Berührung von Anschlägen und Verschiebung der Schieberstange senkrecht oder nahezu senkrecht zur Mittellinie der Schieberstange stehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (m) von einem die Schieberstange (w,) doppelseitig führenden Bügel (P) eng umschlossen ist, in dem er hin und her schwingt. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (in) und dessen Lagerung, der Bügel (p) und dessen Führung und die Anschläge (za, icl) symmetrisch zu einer Ebene angeordnet sind, die durch die Mittellinien der Kolbenstange (a) und der Schieberstange (w) geht.
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