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die Winkelhebel in der einen oder anderen Richtung aus der Totpunktlage zu bewegen ; während aber in der einen Richtung diese Bewegung frei stattfinden kann, ist sie in der anderen Richtung bis auf einen geringen Betrag begrenzt ; letzteres kann auf beliebige Weise erzielt werden, z.
B. durch Anschläge F1 (Fig. 1) oder durch eine solche Gestaltung der Lenker, dass an denselben angebrachte
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oder andere Kern ganz hinaufgezogen ist, so ist der entsprechende Winkelhebel und Lenker in eine Lage gebracht, dass beim Aufhören der auf den Kern wirkenden, hebenden Kraft der Kolben wegen Cberschreitung des Totpunktes durch den Lenker in seiner gehobenen Stellung stehen bleibt, und, wie vorbeschrieben, verhindert ist. sich noch weiter zu bewegen ; in Fig. 1 nimmt der Schalter E diese Stellung ein.
Wenn der Kern D1 zu derselben Zeit, wo der Schalter E eingeschaltet wird, in der oberen Stellung verriegelt wäre, so würde das Hinausgehen des Kernes EI ein Umlegen des Hebels F in dem Masse verursacht haben, dass sich der Winkelhebel D und Lenker 1) 4 des verriegelten Kernes D1 über ihre Totpunktlage hinaus in der Richtung bewegt hätte, die ein freies Herabgehen des Kernes gestatten würde. Auf diese Weise bewirkt die Verriegelung des einen Kernes ein Entriegeln des anderen Kernes, falls dieser verriegelt war.
Falls beide Kerne gehoben werden, so haben die beiden Winkelhebel D und dasselbe Bestreben, den Hebel F umzulegen, mit dem Erfolg, dass dieser eine mittlere Stellung einnimmt und daher keiner der beiden Winkelhebel und zugehörigen L nker über den Totpunkt hinaus in der Richtung bewegt werden kann, welche eine Verriegelung des entsprechenden Kernes herbeiführt. Wenn dann die hebende Kraft auf beide Kerne gleichzeitig zu wirken aufhört, so kehren auch beide in ihre Normalstellung zurück. Es ist zu bemerken, dass, wenn beide Kerne gehoben werden, die Verriegelungs-
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Stange zwei Mittelstellungen einnehmen kann, in denen die eine oder andere Rolle sich in dem Zwischenraum zwischen beiden Kolben und die andere sich ausserhalb derselben befindet (Fig. 2 und 3).
An der Stange J sind Stifte Jl, J1 angeordnet. die gegen Bufferplatten J2 stossen, an welchen die benachbarten Enden der Federn befestigt sind ; wird die Stange nach Fig. 1 nach rechts
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wird. die Federn sie in die vorher eingenommene Mittelstellung zurückführen. Bri gt man die stange aus der Stellung Fig. 1 in die Stellung Fig. 2. so kommt der andere Stift dicht an den Truffer. so dass eine weitere Verschiebung der Stange nach links abermals eine Deformation der Federn herbeiführt und beim darauffolgenden Freigeben der Stange, die Federn sie in die Stellung Flg. 2 zurückführen. Die Stange kann an einem oder an beiden Enden mit Griffen versehen sein und Anschläge können zur Begrenzung der Bewegung dienen.
Die Stange kann nicht weiter nach rechts bewegt werden, als bis sich die Rolle H1 lotrecht unter den Kolben G stellt und nicht
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wegung der Stange in die äusserste Rechtslage wird der Kolben G durch die Rolle lJ1 gehoben und der Schalter D geöffnet, wobei auch der Schalter E entriegelt und somit geöffnet wird. wenn er vorher verriegelt war. Dadurch werden beide Lichtleitungen unterbrochen. Eine on
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und geschlossen wird. falls er vorher verriegelt war. Es werden somit beide Lampenleitungen ge schlössen.
Eine einfache Bewegung der Stange aus der Stellung Fig. 2 in die Stellung Fig. oder umgekehrt hat zur Folge, dass beide Kolben gleichzeitig gehoben und gesenkt werden,
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wodurch der Schalter E geöffnet und der Schalter D geschlossen wird. Da die Verriegelungsvorrichtung verhindert, dass die beiden Solenoidkerne gleichzeitig die Höchstlage einnehmen, so können die Kolben etwas nachgiebig sein, wie 0Fig. 2 andeutet, um die beiden Rollen gleichzeitig unter sie treten zu lassen. Der Grad der Nachgiebigkeit der HiKakolben reicht jedoch für den Fall nicht aus, dass einer der Hauptkolben vollends gehoben werden soll.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltvorrichtung für elektrische Zugsbeleuchtung und ähnliche Zwecke mit zwei Lampenleitungen, bei welcher ein Schalter in jeder Lampenleitung auf elektromagnetischem Wege in bekannter Weise betätigt wird, aber auch durch eine quer zu den Schaltern bewegliche Stange auf jedem Wagen mechanisch betätigt werden kann (z.
B. wenn der Wagen losgekuppelt ist) und wobei jeder Schalter nach Betätigung verriegelt werden kann und gleichzeitig den anderen Schalter entriegelt falls er verriegelt war, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Stange (J) mit zwei die Schalter betätigenden Organen (Rollen hurl) versehen ist und unter Federwirkung derart steht, dass sie sich selbst überlassen zwei Mittelstellungen einnehmen kann, in denen einer oder beide Schalter offen oder geschlossen sein können und bei Umstellung der Stange aus der einen oder der anderen Mittellage in die eine oder die andere Endstellung und das folgende Frei- geben der Stange, das Öffnen des oder der vorher geschlossen gewesenen Schalter oder das schhessen des oder der vorher offen gewesenen Schalter (Einstellung der Beleuchtung auf., dunkel" bzw."licht") bewirkt,
während bei Verstellung der Stange aus einer Mittellage in die andere einer der Schalter geöffnet oder offen gelassen und der andere geschlossen oder geschlossen gelassen wird (Einstellung der Beleuchtung auf., halblieht").