DE23992C - Neues Telephon - Google Patents

Neues Telephon

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DE23992C
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DE
Germany
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core
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Application number
DENDAT23992D
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English (en)
Original Assignee
H. ALABASTER in Croydon und T. E. GÄTEHOUSE in London; |
Publication of DE23992C publication Critical patent/DE23992C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/06Telephone receivers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 21:
.TRisCHE Apparate.
in LONDON.
Neues Telephon.
Der neue Empfangsapparat besteht aus dem Kern A aus Eisen und Stahl, welcher an einem oder beiden Enden oder an irgend einem Theil an der Resonanzplatte oder Scheibe B befestigt ist. Die Scheibe besteht aus einem den Ton leitenden Material. Der Kern ist aus Draht gemacht, welcher, ehe er in das Instrument eingesetzt wird, einer sehr starken Spannung ausgesetzt wurde, wodurch er verlängert wird und infolge der besonderen molecularen Beschaffenheit ganz bedeutend die Tonstärke der durch ihn fortgepflanzten Töne oder Worte vergröfsert.
Dicht um den Kern A sind die beiden getrennten, isolirten Drähte C-D gewunden, von denen C die primäre, D die secundäre Drahtspule bildet.
Diese beiden Drahtwindungen können entweder mit einer Inductionsspule E gekuppelt sein oder nicht, wie in Fig. 2 und 1; immer jedoch müssen dieselben mit einer Localbatterie F, einem Aufgabeapparat G und einer Leitung H von einer anderen ähnlich eingerichteten Station verbunden sein.
In Fig. ι liegt die primäre Spule C in dem Stromkreis einer Localbatterie F mit dem Aufgeber G, während die secundäre Spule D in der Leitung H, welche, von einer entfernten Station kommend, mit der Erde K verbunden ist, liegt.
Durch diese Einrichtung werden die von der Station H kommenden, durch Töne veranlafsten Schwingungen des die secundäre Leitung D durchlaufenden Stromes Schwingungen des den primären Draht C der Localbatterie durchlaufenden Stromes induciren. Der letztere, indem er dicht um den gespannten Kern A circulirt, versetzt denselben vermöge seiner durch Streckung verursachten eigenthümlichen MoIecularbeschaffenheit in Schwingungen und erzeugt hierdurch ähnliche Töne wie auf der entfernten Station. Dieselben werden von der Scheibe B aufgenommen und fortgepflanzt. Letztere braucht deshalb nicht aus einer Membran zu bestehen oder aus magnetisirbarem Material zu sein.
In der Anordnung Fig. 2 steht die primäre Spule C, welche den Kern umgiebt, in Verbindung mit der primären Leitung einer Inductionsspule B sowohl, wie auch mit der Localbatterie F und dem Aufgeber G.
Die secundäre Spule D, welche ebenfalls den Kern umgiebt, ist mit der secundären Leitung der Inductionsspule E und durch dieselbe vermittelst der Hauptleitung H m\i Erde verbunden. Die Wirkung der durch die Hauptleitung H dem Empfangsapparat mitgetheilten Schwingungen ist genau die nämliche wie vorher mit der Verstärkung dieser Inductionswirkung durch die hinzugefügte Inductionsspule, welche die Wirkung der den Kern umwindenden doppelten Spulen verstärkt.
Die Resonanzscheiben B sind in Büchsen L eingelegt, um die Töne zu sammeln, und die Hörrohre M. sind an diesen Büchsen angebracht, um die Töne an beide Ohren gleichzeitig zu bringen.
Der ganze Apparat kann, wie Fig. 3 zeigt, in einem Kasten montirt sein.

Claims (1)

  1. Die Resonanzscheiben B brauchen gar nicht befestigt zu sein, aufser an den Enden oder einem Theil^ des Kernes, und der letztere, wenn er vor dem Gebrauch durch Ausstrecken verlängert und gespannt worden ist, kann an Draht in dem Kasten aufgehängt sein.
    Fig. 4 stellt den Kern A, von den primären und secundären Spulen C und D umgeben, vor, mit einer Resonanzscheibe B, die nur an einem Ende an dem Kern befestigt ist. Dieser Empfangsapparat ist in der Hülse JV befestigt, und zwar ist die Scheibe 23 entweder frei und der Kern in der Hülse N befestigt, oder der Kern ist an seinem unteren Ende frei und die Scheibe B auf der Mündung der Hülse N durch den Deckel festgeklemmt, wodurch die Resonanzfläche vermehrt wird.
    Anstatt eines einzigen Kernes können mehrere von den primären und secundären Spulen umwunden werden; auch können anstatt zwei
    mehrere Scheibenpaare, welche mit einem oder mehreren Kernen verbunden sind, angewendet werden.
    Diese Scheiben können an jedem Ende des Kastens auf einander gelegt sein, so dafs der Draht für die äufseren Scheiben frei durch die inneren Scheiben geführt ist.
    Patent-An s ρ RU ch:
    An Telephonen die Construction und Anwendung eines telephonischen Empfangsapparates, welcher aus einem aus Eisen oder Stahl gestreckten und hierdurch dauernd verlängerten Kern A besteht, der von einer primären und secundären Drahtwindung C und D umwunden ist und mit Resonanzscheiben B an irgend einem Theil des Kernes oder einer Verlängerung desselben versehen ist, behufs Verstärkung der Töne, wie in Fig. ι und 4 gezeigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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