DE239649C - - Google Patents

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DE239649C
DE239649C DE1910239649D DE239649DA DE239649C DE 239649 C DE239649 C DE 239649C DE 1910239649 D DE1910239649 D DE 1910239649D DE 239649D A DE239649D A DE 239649DA DE 239649 C DE239649 C DE 239649C
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peat
electro
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electrolytes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/42Electrodialysis; Electro-osmosis ; Electro-ultrafiltration; Membrane capacitive deionization
    • B01D61/56Electro-osmotic dewatering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Urology & Nephrology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
δ 239649 —. KLASSE 12«/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1910 ab.
Es ist bekannt, daß man die Entwässerung von Torf auf elektro-osmotischem Wege beschleunigen kann, wenn man ihm alkalische Stoffe oder Salze zusetzt, welche bei der Elektrolyse am negativen Pol sekundär alkalische Reaktion hervorrufen (Patent 150069).
Neuere Versuche haben ferner ergeben, daß man die gleichzeitige Trennung und Entwässerung pflanzlicher, tierischer und mineralischer Stoffe mit Hilfe der Elektro-Osmose verbessern kann, wenn man der Aufschlämmung gewisse Elektrolyte zusetzt.
Es hat sich nun gezeigt, daß man die elektro-osmotischen Vorgänge noch weiter verbessern kann, wenn man an dem Pol, zu dem die festen Substanzen wandern, Elektrolyte in der Weise zusetzt, daß eine mechanische Mischung mit der Substanz vermieden wird und die Beimischung ausschließlich auf elektrolytischem Wege durch Ionenwanderung erfolgt.
Bei der Entwässerung von zähem Torf kann man beispielsweise den Elektrolyten in Pulverform oder in Lösung auf die Torfschicht unter der Anode aufbringen, ohne befürchten zu müssen, daß eine mechanische Mischung eintritt. Bei der elektrolytischen Behandlung dünner Suspensionen kann man die Elektrode, nach der die festen Anteile hinwandern, hinter eine poröse Zwischenwand setzen und den Elektrolyten durch den Pol hindurch, zwischen Pol und poröser Zwischenwand zuführen.
Alsdann ist man nicht mehr auf die Verwendung bestimmter Elektrolyte angewiesen, Sondern man kann nach Belieben Säuren oder Basen oder Salze verwenden.
20 Strom-
Stärke
Span
nung
Strom
ver
brauch
K.W. Std.
Dauer
Minuten
Wasse
Rohtorf
rgehalt
Entwäss.
Torf
Ent
wässe
rung
Prozent
Erspar
Zeit
Prozent
nis an
Energie
Prozent
Bemer
kungen.
Ohne Zu
satz .......
Mit Zusatz
von 0,67 kg
30 pro Füllung
1170
1170
37,8o
33,90
18,42
13,22
20 87,90
88,00
78,67
78,50
43,27
44,i9
20 28,23 Menge
pro Füllung
' 900 1.
Ohne Zu
satz
5 Mit Zusatz
von 0,67 kg
pro Füllung
1170
1170
40,20
32,20
19,50
12,56
25
20
87,70
87,46
78,10
77,8o
43,86
43,5°
20 35,5° Menge
pro Füllung
900 1.
40
45
55
60
70
Die vorstehende Tabelle enthält die Ergebnisse vergleichender Versuche über die Entwässerung von Torf mit und ohne Zusatz eines Elektrolyten, wobei der Elektrolyt an der Anode aufgegeben wurde, ohne daß er sich mit dem Torfbrei mischen konnte. Die Versuche wurden mit der in der Patentschrift 163549 beschriebenen Vorrichtung ausgeführt. Als Elektrolyt diente Natriumsulfat, das in Lösung durch Streudüsen aufgesprüht wurde, bevor die Schicht von der Anode bedeckt wurde. Die Maschine hatte eine wirksame Fläche von 30 w2 und eine Füllung von je 900 1 Torf.
■ Es ergab sich bei Ausführung des neuen Verfahrens stets eine Zeitersparnis von 20 Pro-
, zent, eine Ersparnis an elektrischer Energie von 30 bis 35 Prozent.
Auch bei der Ausführung im Dauerbetrieb blieb das Ergebnis gleich. Dazu kommt noch, daß das Produkt bei dieser Behandlungsweise härter und großstückiger wird, ein Umstand, der bei der Nachtrocknung von der größten Wichtigkeit ist.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Verfahren zur elektro-osmotischen Behandlung fein verteilter Substanzen, darin bestehend, daß man an dem Pol, nach dem die festen Anteile hinwandern, Elektrolyte in der Weise zusetzt, daß die Beimischung unter Vermeidung der mechanischen Mischung ausschließlich auf elektrolytischem Wege durch Ionenwanderung erfolgt.
DE1910239649D 1904-07-05 1910-02-13 Expired DE239649C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE239649T 1904-07-05

Publications (1)

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DE239649C true DE239649C (de) 1911-10-19

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ID=5903909

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DE1910239649D Expired DE239649C (de) 1904-07-05 1910-02-13

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