DE239590C - - Google Patents

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DE239590C
DE239590C DENDAT239590D DE239590DC DE239590C DE 239590 C DE239590 C DE 239590C DE NDAT239590 D DENDAT239590 D DE NDAT239590D DE 239590D C DE239590D C DE 239590DC DE 239590 C DE239590 C DE 239590C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/08Keyboards with one set of keys for all denominations, e.g. ten-key board

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239590 KLASSE 42 m. GRUPPE
SYDNEY B. AUSTIN in BALTIMORE, V. St. A.
Addiermaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf mit zehn Tasten versehene Addiermaschinen, bei welchen eine Einstellvorrichtung verwendet wird, die entsprechend den Werten der in Tätigkeit gesetzten Tasten eingestellt wird, worauf dann diese Werte auf die Zählvorrichtung übertragen werden. Bei den bisher bekannten Maschinen dieser Art wird eine größere Zahl von Einstellrädern bzw. Einstellscheiben verwendet.
Zum Unterschied von diesen Maschinen wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein einziges Einstellglied bzw. eine Einstelltrommel angewendet, welche gezahnt ist und längs welcher die Übertragungsräder verschoben werden können. Durch die Anwendung eines einzigen Einstellgliedes an Stelle einer größeren Anzahl von Einstellscheiben wird die neue Maschine wesentlich vereinfacht.
Die Erfindung ist ferner gekennzeichnet durch Einstellvorrichtungen, durch welche die Übertragungsräder, wenn sie durch die Einstelltrommel vorgerückt sind, zuerst zwischen die Summierräder bewegt und dann seitlich verschoben werden, um in Eingriff mit diesen zu kommen, so daß die Übertragungsräder bei ihrer Rückwärtsbewegung die genannten Zahlräder für eine Subtraktion in Be\vegung setzen.
Die Erfindung ist ferner durch Einstellmittel gekennzeichnet, mittels welcher durch die gleiche Einstelltrommel und die gleichen Übertragungsräder, welche für die Addition und Subtraktion verwendet werden, eine Multiplikation ausgeführt werden kann.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Grundriß einer Maschine gemäß der Erfindung. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i. Fig. 3 ist eine Seitenansicht und ein teilweiser Schnitt der Fig. 1. Fig. 4 ist eine Vorderansicht eines Teiles der Maschine. Fig. 5 zeigt die Additions- und Subtraktionsdaumenscheibe. Die Fig. 6 und 7 sind Ansichten von anderen Einzelheiten der Maschine.
Die Hebel 2 der Additionstasten 1 (Fig. 1, 2 und 3) sind auf einer Welle 3 angeordnet und setzen diese Welle durch Zapfen 4 und 5 in Bewegung, welche Zapfen so angeordnet sind, daß sie auf die Welle 3 entsprechend dem Wert der angeschlagenen Taste verschiedene Drehbewegungen übertragen. Diese Welle trägt ein einziges Einstellglied, nämlich eine Einstelltrommel 6 (Fig. 1 bis 4), welche parallel zu der Welle 3 gezahnt ist. Auf der einen Seite dieser Einstelltrommel 6 ist eine Gruppe von Übertragungsrädern6' angeordnet (Fig. 1 und 2), welche sich auf einer Welle 8 frei drehen können. Diese Räder liegen zwischen den Armen 10 eines Wagens oder einer Zahn- 6p stange 11, deren Bewegung durch drehbar gelagerte Klinken 12 und 13 (Fig. 2 und 4) einer Welle 14 geregelt wird. Diese Zahnstange wird durch einen Hebel 17 (Fig. 1 bis 3) nach links gedrückt, welcher bei 18 an der Zahnstange und bei 19 an dem Gestell drehbar angebracht ist und unter der Wirkung einer Feder 20 steht. Die Bewegung der Zahnstange nach links erfolgt, wenn die Hemmklinken in Tätigkeit gesetzt werden. Die Klinkenwelle wird durch ein Gestell 21, 22 (Fig. i, 2 und 3) in Tätigkeit gesetzt. Ein
Hebel 23, welcher auf der Achse 24 dieses Gestelles angeordnet ist, ist durch ein Gelenk 25 und einen Arm 26 mit der Welle 14 verbunden, so daß j edesmal, wenn eine Taste niedergedrückt wird, zunächst die Welle 3 gedreht und die segmentartige Einstelltrommel 6 in eine winklige Lage entsprechend dem Wert der angeschlagenen Taste gebracht wird, worauf die Taste das unter ihr befindliche Gestell 21 und die Welle 14 in Bewegung setzt, so daß das mit den Übertragungsrädern verbundene Gestell bzw. die Zahnstange 11 nach links geführt wird, welche Bewegung durch die Klinken 12 und 13 eingeleitet wird. Jedesmal, wenn eine Taste in Tätigkeit gesetzt wird, wird ein Übertragungsrad 61 in Eingriff mit den Zähnen der Einstelltrommel 6 gebracht, welche entsprechend den Werten der in Tätigkeit gesetzten Taste verschiedene winklige Stellungen einnimmt. Nach der Freigabe der Tasten werden die Übertragungsräder 61 zurückgesetzt, und zwar in verschiedenen Stellungen zueinander, entsprechend den verschiedenen, von der Einstelltrommel 6 eingenommenen Lagen beim Intätigkeitsetzen der verschiedenen Tasten. Wenn die gewünschte Anzahl von Übertragungsrädern oder Übertragungssegmenten mit der Trommel 6 in Eingriff gebracht worden sind, so werden diese Werte auf die Zählräder bzw. Summierräder 27 übertragen, indem eine Handkurbel 28 in Bewegung gesetzt wird. Diese Handkurbel sitzt auf einer Welle 29 (Fig. 1), welche durch Räder 30 und 31, durch eine federnde Kupplung 32 und 33 und durch Räder 331 und 34 mit der Daumenscheibenwelle 35 in Verbindung steht. Diese Welle 35 besitzt eine Daumenscheibe 36 (Fig. 3), welche bei der Vorwärtsbewegung der Kurbel 28 den Hebel 38 in Tätigkeit setzt, der bei 39 drehbar gelagert ist und durch ein Gelenk 40 mit einem Arm 41 in Verbindung steht, der auf der Welle 3 befestigt ist, so daß durch die Bewegung der Handkurbel die Trommel 6 in der Richtung des Pfeiles gemäß der Fig. 2 und 3 gedreht .wird. Hierdurch werden alle Übertragungsräder 61 in Umdrehung versetzt, welche mit der Trommel 6 in Eingriff stehen. Diese Übertragungsräder 61 werden hierbei nach aufwärts gedreht, um mit den Summierrädern 27 (Fig. 2) in Eingriff zu kommen, so daß die eingestellten Werte auf diese Summierräder übertragen werden. Durch Niederdrücken der 9-Taste wird die Welle 3 und die Trommel 6 nicht gedreht, sondern wird nur die Hemmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt. Durch Niederdrücken der 8-Taste wird die Trommel 6 um einen Zahn gehoben usw.
Nachdem die Werte durch die Übertragungsräder 61 auf die Summierräder 27 übertragen worden sind, bewirkt die weitere Drehung der Daumenscheibenwelle 35, daß eine Daumenscheibe 42 (Fig. 2 und 5) auf eine Rolle 43 eines Hebels 44 einwirkt. Dieser Hebel 44 bewegt unter Vermittlung eines Gelenkes 45 (Fig. 2 und 4) und eines Kurbelhebels 46 die Klinke 13, um die Zahnstange 11 mit den Übertragungsrädern.u'm einen Schritt nach rechts zu drängen, wodurch die Übertragungsräder außer Eingriff mit den Summierrädern kommen und eine Stellung in den Zwischenräumen zwischen den Summierrädern erhalten, während die Übertragungsräder noch im Eingriff mit der Trommel 6 sind. Die Daumenscheibe 36 kommt alsdann mit der Rolle 47 in Eingriff und erteilt dem Hebel 38 eine Rückwärtsbewegung, wodurch die Trommel 6 zu ihrer normalen Lag'e zurückgeführt wird, wobei gleichzeitig die Übertragungsräder 61 zu ihrer hinteren Stellung bzw. zu jener winkligen Lage gebracht werden, welche sie infolge der ersten Bewegung der Ziffertasten, der Drehung der Trommel 6 und der Bewegung der Zahnstange 11 nach links einnehmen. Die weitere Vorwärtsbewegung der Handkurbel bewirkt nun durch die Welle 35 (Fig. i, 3 und 4), die Daumenscheibe 48*, die Rolle 48, den Hebel 49 (Fig. 7), das Gelenk 50 und den Hebel 17 eine Zurückbewegung der ganzen Gruppe der Übertragungsräder in ihre ausgerückte Lage an der rechten Seite der Trommel 6. Bei der Vollendung dieser Bewegung nach rechts setzt eine Daumenscheibe 52 der Welle 35, welche auf die Rolle 53 des Hebels 54 wirkt (Fig. 1 und 2), diesen Hebel in Bewegung, welcher durch das Gelenk 55 und durch einen Arm 56 die AVelle 8 in Umdrehung versetzt. Diese Welle 8 trägt eine Stange 57, welche mit den winklig eingestellten Übertragungsrädern in Berührung kommt, um die Übertragungsräder 61 um die Welle 8 zu drehen, bis sie alle gegen die Stange 51 gedrückt werden, um auf diese Weise in ihre normale Lage zu kommen.
105 Subtraktion:
Wenn subtrahiert werden soll,, so ist die Wirkungsweise ungefähr die gleiche wie die oben beschriebene, ausgenommen, daß die Subtraktionstaste 58 nach einwärts gedrückt wird, während die Handkurbel. 28 nach vorwärts gedreht wird. Diese Subtraktionstaste 58 bewirkt durch einen Kurbelhebel 59 (Fig. 1), welcher bei 60 drehbar gelagert ist, eine Bewegung der Daumenscheibe 42 längs der Welle 35 gegen die Spannung einer Feder 61 und bringt die Daumenscheibe 42 in eine solche Lage, daß die Daumenscheibe nicht mit der Rolle 43 des Hebels 44 in Eingriff kommen kann, welcher Hebel, wie oben beschrieben, zur Verschiebung der Zahnstange 11 mit den Übertragungsrädern um einen Schritt nach rechts dient. Durch das Hineindrücken der Taste 58 wird eine Daumenscheibe 42° in
eine Lage gebracht, um mit dieser Rolle 43-in Eingriff zu kommen, so daß, wenn die Übertragungsräder 61 durch die Vorwärtsbewegung der Handkurbel 28 und die Drehung der Daumenscheibe 36 nach aufwärts gedreht werden, die Gruppe von Übertragungsrädern durch die Daumenscheibe 420 und den Hebel 44, das Gelenk 45, die Kurbel 46 und durch die Klinke 13 um einen Schritt nach rechts bewegt worden sind. Diese Wirkung findet vor dem Intätigkeitkommen der Daumenscheibe 36 statt, so daß die Übertragungsräder 61, wenn sie nach aufwärts gedreht werden, nicht mit den Summierrädern 27 in Eingriff kommen, sondern sich in den Zwischenräumen zwischen den Summierrädern bewegen, um mit denselben in Eingriff zu gelangen, wenn die Zahnstange 11 .mit, den Übertragungsrädern 61 seitlich bewegt wird. Diese seit- liehe Bewegung, um die Übertragungsräder mit den Summierrädern in Eingriff zu bringen, wird durch die Freigabe der angegebenen Verbindungsteile von der Daumenscheibe 42" und durch das Inkrafttreten der Feder 20 und des verschiebbaren Hebels 17 bewirkt. Nachdem die Übertragungsräder zwischen die Summierräder bewegt und durch seitliche Verschiebung mit den Summierrädern in Eingriff gebracht worden sind, bewirkt die Daumenscheibe 36 durch die beschriebene Verbindung eine Zurückbewegung der Trommel 6 zu ihrer normalen Lage und eine Zurückführung der Übertragungsräder zu ihrer rückwärtigen Lage, wodurch die Werte von den Summierrädern subtrahiert werden.
Multiplikation:
Für die Multiplikation bzw. für die Wiederholung einer Zahl wird eine Multipli-
.40 kationstaste 62 .angewendet, welche nach ein^ wärts gedruckt wird, während die Handkurbel nach vorwärts gedreht wird. Diese Taste bewirkt durch einen Kurbelhebel 63 (Fig. 1, 4 und 6), daß die Rolle 64 aus der Bahn der Daumenscheibe 48* gebracht wird, so daß, wenn die Welle 35 sich dreht, die Daumenscheibe 48* keinen Druck gegen die Rolle 48 ausübt, da die Daumenscheibe 48" nicht rückwärts von der Rolle 64 unterstützt wird. Die Einwirkung dieser Daumenscheibe 48® auf die Rolle 48 hängt nämlich davon ab, ob der abge-, schrägte Rand der Daumenscheibe mit der Rolle 64 in Eingriff kommt, um die Daumenscheibe in der Längsrichtung der Welle 35 zu drücken. Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Nabe der Daumenscheibe bei 65 durch einen Zapfen und einen Schlitz an der Welle 35 befestigt ist. Wenn sich die Daumenscheibe dreht, wenn die Rolle 64 sich in der normalen Lage befindet, kommt der geneigte Rand der Daumenscheibe gegen die Rolle 64, wodurch die Daumenscheibe entlang der Welle gedrückt wird, um auf die Rolle 48 einzuwirken und um den Arm 49 in Bewegung zu setzen, so daß die mit den Übertragungsrädern 61 verbundene Zahnstange nach rechts zurückgeführt wird. Wenn die Rolle 64 jedoch beim Eindrücken des Multiplikationshebels 62 während der Vorwärtsbewegung der Handkurbel 28 verrückt wird, so erfolgt keine Einwirkung der Daumenscheibe 48^ auf die Rolle 48, so daß die mit den Übertragungsrädern verbundene Zahnstange 11 in ihrer Lage bleibt. Durch wiederholte Bewegung der Handkurbel 28 werden dieselben Übertragungsräder bei jeder Bewegung des Handgriffes in Eingriff mit der Summiervorrichtung gebracht, so daß eine Multiplikation hervorgebracht wird, bis die Taste 62 wieder freigegeben wird, worauf die Rolle04 zu ihrer normalen Lage zurückgeführt wird, um auf die Daumenscheibe 48a einzuwirken und um die Zurückführung" der Übertragungsräder nach rechts in der oben beschriebenen Weise durch" die Rolle 48 zu verursachen, wenn die Handkurbel das nächste Mal in Tätigkeit gesetzt wird. Die Daumenscheiben 42 und 42° (Fig. 1) sind auf einer Hülse angebracht, welche an ihrem Umfange eine Nut 66 besitzt, mit der ein Zapfen 6j des Hebels 59 im Ein- go griff steht, durch den die Daumenscheiben in der Längsrichtung der Welle 35 bewegt werden können. Diese Daumenscheiben werden durch einen Zapfen 671 (Fig. 1), welcher in einen Schlitz 68 eintritt, so gehalten, um mit der Welle sich zu drehen. '
Die Wirkungsweise der Maschine ist, noch- ■ mais kurz beschrieben, folgende:
Wenn eine Taste niedergedrückt wird, so wird die Trommel 6 in eine dem Wert der Taste entsprechende Lage gedreht, worauf die mit den Übertragungsrädern 61 verbundene Zahnstange 11 verschoben wird, um das erste oder linke Übertragungsrad 61 gemäß der Fig. ι im Eingriff mit der Trommel 6 zu.bringen. Die Trommel 6 kehrt dann in ihre normale Lage zurück, wobei das erste Übertragungsrad in bezug auf die übrigen Übertragungsräder in eine winklige' Lage zurückbewegt, welche Lage dem Wert der angeschlagenen Taste entspricht. Die Bewegung der Gruppe von Übertragungsrädern nach links befreit diese von dem Einfluß der Stange 51 und der Stange 57, so daß die Übertragungsräder sich frei um die Welle 8 drehen können. Wenn eine andere Taste niedergedrückt wird und wenn diese Taste einen anderen Wert wie die zuerst niedergedrückte Taste besitzt, so wird die Trommel 6 in eine winklige Lage gedreht, welche verschieden ist von jener durch die erste Taste bewirkte Drehung. Ist die Trommel 6 in Ruhe gekommen, so werden die Übertragungsräder um einen weiteren Schritt nach links verschoben, wodurch das erste
Übertraguiigsrad weiter entlang' der Trom- ! mel 6 verschoben wird, wobei jedoch dieses : erste Übertragungsrad im Eingriff mit den ! langen Zähnen der Außenfläche dieser Trom- S mel bleibt. Gleichzeitig wird das zweite Übertragungsrad bzw. das zweite Übertragungssegment mit der Trommel 6 in Eingriff gebracht. Wenn nun diese Trommel 6 zu ihrer normalen Lage zurückgeführt wird, wird das
ίο zweite Übertragungsrad in eine winklige Lage gedreht, welche dem Wert der zweiten angeschlagenen Taste entspricht. AVenn diese Operation vollendet ist, befindet sich die Trommel 6 wieder in ihrer normalen Lag'e, wobei diese Trommel jedoch mit zwei Übertragungsrädern in Eingriff steht, welche in bezug auf die Welle 8 verschiedene den Werten der angeschlagenen Tasten entsprechende winklige Lage einnehmen. Wenn nun die Handkurbel 28 in Bewegung gesetzt wird, so wird die Trommel 6 in der Richtung des Pfeiles gemäß der Fig. 3 bewegt und werden die verschieden eingestellten Übertragungsräder in Eingriff mit den Summierrädern 27 gebracht, um auf diese die verschiedenen Werte zu übertragen, entsprechend den winkligen Lagen der Übertragungsräder. Nach der Vollendung dieser Übertragung werden die Übertragungsräder durch die Daumenscheibe 42 um einen Schritt nach rechts verschoben. Durch die Daumenscheibe 36 wird dann die Trommel 6 zu ihrer normalen Lage zurückbewegt, während die Übertragungsräder zu ihrer rückwärtigen winkligen Lage geführt werden. Hierauf wird durch die Daumenscheibe . 48* die ganze Gruppe der Übertragungsräder nach rechts in die in der Fig. 1 veranschaulichte Lage gebracht. Durch die Stange 57 werden alsdann die Übertragungsräder um die Achse 8 aus ihren winkligen ■ Lagen bewegt, bis die Räder 61 mit der Unterseite der Stange 51 in Berührung kommen. Eine Summiervorrichtung von irgendwelcher beliebigen Art kann verwendet werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Übertragungsräder in einer solchen Lage . angeordnet, um die Zahl 9 zu addieren, wenn sie sich in normaler Beziehung zu den anderen Teilen befindet. Auf diese Weise kann eine solche Verbindung zwischen den Tasten und der Welle der Trommel 6 verwendet werden, daß die Bewegung der Welle 3 unter der AYirkung der Tasten in derselben Richtung erfolgt, wie jene Bewegung der Welle, wenn die Handkurbel in Tätigkeit gesetzt wird. Mit anderen Worten, wenn eine Taste in Bewegung gesetzt wird, so stößt der Zapfen an der Nabe der Taste gegen den Zapfen an der Welle und dreht dieselbe an ihrem oberen Teil nach links. Wenn die Handkurbel in Tätigkeit gesetzt wird, so wird die Welle 3 in derselben Richtung gedreht, wobei ihr Zapfen si oh von dem Zapfen der Nabe des Tastenhebels weg'bewegt. Wiederholte Subtraktionen können dadurch bewirkt werden, daß die Subtraktionstaste und die Multiplikationstaste nach'einwärts gedrückt und die Handkurbel in Bewegung gesetzt wird.

Claims (7)

Patent-An Sprüche:
1. Addiermaschine, bei welcher zwischen der Antriebsvorrichtung und dem Addierwerk eine Gruppe von schrittweise achsial verschiebbaren Übertragungsrädern angeordnet und welche mit einem durch die Tasten beeinflußten Einstellmechanismus versehen ist, durch den die Werte der angeschlagenen Tasten eingestellt werden, welche Werte durch eine Handkurbel auf die Summiervorrichtung übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges verzahntes Einstell- glied bzw. eine Einstelltrommel (6) vorgesehen ist, welche gleichzeitig mit mehreren. Übertragungsrädern (61) in Eingriff treten und entsprechend den Werten der angeschlagenen Tasten in verschiedene Stellungen bewegt werden kann, wobei durch das Anschlagen der Tasten jedesmal eine Hemmvorrichtung (11, 12, 13) in Tätigkeit gesetzt wird, um ein Übertragungsrad (61) zu verschieben und in Eingriff mit. der gemeinsamen Einstelltrommel (6) zu bringen, worauf die Einstelltrommel durch eine Handkurbel (28) in Bewegung" gesetzt wird, um durch die Übertragungsräder (61) die Werte der angeschlagenen Tasten auf die Summiervorrichtung (27) zu übertragen, während die Übertragungsräder (61), nachdem sie wieder seitlich verschoben und wieder außer Eingriff mit der Summierungsvorrichtung gebracht sind, durch die Einstelltrommel (6) wieder zurückgedreht werden, um alsdann außer Eingriff mit der Summiervorrichtung und der Einstelltrommel zu gelangen. .
2. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Richtstange (51) und eine Zurückführungs- no stange (57) für die Übertragungsräder (61) vorgesehen sind, um diese aus ihren zueinander versetzten Lagen in die normale ursprüngliche Stellung zurückzu-i führen, wobei die R.ichtstange so angeordnet ist, daß die Übertragungsräder bei ihrer Verschiebung, bei der sie in Eingriff mit der Einstelltrommel kommen, aus dem Bereich dieser Richtstange gelangen.
3. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einstellvorrichtung_ (58, 59, 42«, 44, 45,. 4-6, 13) vorgesehen ist, durch welche die Übertragungsräder (61) zunächst in. eine Rieh-
tung mit den Zwischenräumen der Summierräder (27) gebracht werden, um hierauf nach aufwärts bewegt und alsdann seitlich verschoben zu werden, so daß die Übertragungsräder (61) mit den Summierrädern in Eingriff kommen, worauf die Übertragungsräder durch die Einstelltrommel (6) zurückgedreht werden, um eine Subtraktion auszuführen, und um als-' 10 dann seitlich verschoben und außer Ein-, griff sowohl mit der Einstelltrommel als auch mit den Summierrädern zu kommen. 4. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Multiplikationstaste (62) und eine mit ihr zusammenwirkende Daumenscheibe (480) und eine Rolle (64) vorgesehen sind, durch ■ welche Einrichtung die seitliche Verschiebung der Übertragungsräder (61) für das Außereingriff treten derselben mit der. Einstelltrommel (6) und den Summierrädern (27) verhindert wird, so daß eine wiederholte Übertragung der gleichen Werte auf die Summiervorrichtung bewerkstelligt werden kann zwecks Ausführung einer Multiplikation.
5. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung der Einstelltrommel (6) eine durch eine Handkurbel (28) in Tätigkeit gesetzte, eine Daumenscheibe (36) tragende Welle (35) und eine von dieser Daumenscheibe in Tätigkeit gesetzte Hebeleinrichtung (38,40,41) dient.
6. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (1, 2) auf der Welle (3) des einzigen Einstellgliedes bz\v. der Einstelltrommel (6) angeordnet sind, um dieser Welle unter Vermittlung von Zapfen (4,5) verschiedene winklige Bewegungen zu geben, wobei diese Welle (3) mit einer Handkurbel (28) in Verbindung steht, um die Einstelltrommel (6) in Bewegung zu setzen.
7. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer Handkurbel in Bewegung gesetzte Welle (35) Daumenscheiben (42, 36) besitzt, durch welche die Übertragungsräder (61) ■ achsial verschoben und die Einstelltrommel (6) zu ihrer normalen Lage zurückgeführt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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