DE239392C - - Google Patents
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- DE239392C DE239392C DENDAT239392D DE239392DA DE239392C DE 239392 C DE239392 C DE 239392C DE NDAT239392 D DENDAT239392 D DE NDAT239392D DE 239392D A DE239392D A DE 239392DA DE 239392 C DE239392 C DE 239392C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lock
- disk
- incision
- key
- hook
- Prior art date
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Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/20—Puzzle locks, e.g. of labyrinth type; Fasteners with hidden or secret actuating mechanisms
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B67/00—Padlocks; Details thereof
- E05B67/06—Shackles; Arrangement of the shackle
- E05B67/08—Padlocks with shackles hinged on the case
- E05B67/10—Padlocks with shackles hinged on the case with devices for securing the free end of the shackle
Landscapes
- Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ M 239392 KLASSE 68«. GRUPPE
Vorhängeschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1910 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft ein Hängeschloß, welches nur von dem
Eigentümer geöffnet werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι das Schloß im verschlossenen Zustande,
Fig. ι das Schloß im verschlossenen Zustande,
Fig. 2 das Schloß im geöffneten Zustande und
Fig. 3 die Rückansicht eines Teiles des
ίο Schlosses.
In einem von drei Blechen gebildeten Gehäuse a, welches dem Schloß die seither gebräuchliche Form gibt, befindet sich der zum
Schließen des Schlosses dienende Mechanismus.
Am unteren Teil des Gehäuses ist das Schlüsselloch b angebracht. Etwas über diesem befindet
sich ein unter dem Druck einer Feder c stehender Hebel d, welcher am einen Ende
mit einem Haken versehen ist, der im geschlossenen Zustande des Schlosses in einen
an einer Scheibe e angebrachten Einschnitt greift und mit dem anderen Ende in den
beim Drehen des Schlüssels vom Schlüsselbart beschriebenen Weg reicht. Rechts vom
Schlüsselloch befindet sich eine Feder f, welche mit ihrem Ende ebenfalls in den vom Schlüsselbart
zurückzulegenden Weg greift; links ist dagegen ein Stift g eingeschraubt, der den
Schlüssel an der vollständigen Umdrehung im Kreise hindert. Die Scheibe e hat an einer
bestimmten Stelle eine Nase h und steht durch einen Stift mit einer an der Hinterseite des
Schlosses angebrachten Scheibe i in Verbindung, mittels welcher die Scheibe e bei eingestecktem
Schlüssel gedreht werden kann. Über Scheibe β ist nun ein Hebel k gelagert,
welcher mit dem einen Ende in den Einschnitt einer Schiene I greift und mit dem
anderen unter dem Druck einer Feder m auf Scheibe e aufliegt. Die Schiene I steht durch
einen Hebel n, welcher in seiner Mitte drehbar gelagert ist, mit dem zum Schließen des
Schlosses dienenden Riegel 0 gelenkartig in Verbindung. Am hinteren Teil des Riegels 0
greift eine Feder/) an, und auf dessen oberer Kante sitzt ein Einschnitt, in welchen ein unter dem
Druck einer Feder q stehender Haken r eingreift. Über dem Haken r ist der Schließbügel
s angebracht, welcher, wie üblich im Halbkreis gebogen, an einem Ende drehbar
gelagert und am anderen mit einem Einschnitt versehen ist. Auf der vorderen wie hinteren
Seite des Schlosses befindet sich je eine drehbare Platte t, welche zum Verdecken des
Schlüsselloches und der Zeichenscheibe i dienen.
Das die Seitenwand des Schlosses bildende Blech u ist auf der einen Seite lose, so daß
es beim Aufschließen einwärts gebogen werden kann. Die Handhabung des Schlosses ist folgende:
Zuerst werden die beiden Platten t verdreht, so daß man den Schlüssel in das
Loch δ stecken kann; alsdann wird letzterer halb herum gedreht, wobei der Bart des
Schlüssels auf die Feder f und Hebel d stößt und dadurch diesen aus dem Einschnitt der
Scheibe e aushebt. Hierauf wird der an Scheibe i befestigte Zeiger auf eine nur dem
Eigentümer des Schlosses bekannte Marke eingestellt. Hierdurch kommt die Nase h der
Scheibe e unter Hebel k, wodurch dieser aus dem Einschnitt der Schiene I heraustritt, so
,daß sie seitlich verschoben werden kann. Alsdann wird mittels des Daumens der rechten
Hand das Blech u an der oberen Seite und zu gleicher Zeit mit dem Zeigefinger der Haken
r einwärts gedruckt, wodurch letzterer aus dem Einschnitt, des Riegels ο heraustritt.
Durch das Einwärtsdrücken des Bleches u stößt dasselbe auf Schiene I, wodurch diese verschoben
wird. Dadurch wird auch Riegel ο
ίο in entgegengesetzter Richtung bewegt, so daß
er aus dem Einschnitt des Schließbügels s heraustritt und diesen freigibt. Läßt man
nun Blech u und Haken r wieder frei, so schiebt sich Riegel ο durch den Druck der
Feder p wieder in seine erstere Stellung. Beim Schließen wird der Schließbügel s in das Gehäuse
α eingedrückt, wobei der Riegel 0 in den an demselben befindlichen Einschnitt einschnappt.
Hierauf wird der Zeiger der Scheibe i auf einen täuschenden Buchstaben gestellt,
wodurch Haken k in den Einschnitt der Schiene I zurückkehrt und dadurch das Verschieben
desselben bei einfachem Eindrücken des Bleches u verhindert.
Claims (1)
- 25 Patent-Anspruch :Vorhängeschloß,- dadurch gekennzeichnet, daß bei eingestecktem und in halber Drehung bewegtem Schlüssel ein Hebel (d) 3c aus einer mit einem Einschnitt und einer Nase (h) versehenen Scheibe (e) ausgelöst wird, so daß letztere gedreht werden kann, und dabei mittels der Nase (h) eine den Riegel (0) sperrende hakenförmige Zuhaltung (k) auslöst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239392C true DE239392C (de) |
Family
ID=498840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239392D Active DE239392C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239392C (de) |
-
0
- DE DENDAT239392D patent/DE239392C/de active Active
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