DE239255C - - Google Patents

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DE239255C
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spindle head
workpiece spindle
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teeth
gear
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B9/00Automatic or semi-automatic turning-machines with a plurality of working-spindles, e.g. automatic multiple-spindle machines with spindles arranged in a drum carrier able to be moved into predetermined positions; Equipment therefor
    • B23B9/005Spindle carriers: constructional details, drives for the spindles, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
239255 KLASSE 49 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Oktober 1910 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Teildrehen des Werkstückspindelkopfes für mehrspindlige Drehbänke. .Die bekannten Einrichtungen ähnlicher Art, bei denen zwecks Teil drehung des Werkstückspindelkopfes eine Kupplung eingeschaltet wird, haben den Nachteil, daß die Teildrehung des Werkstückspindelkopfes mehr oder weniger verzögert wird, da die Zähne der Kuppluiigshälften nicht gleich in die zugehörige Aussparung einspringen, sondern die Zähne setzen bei jeder Kupplung mehr oder weniger auf, was stets eine Verzögerung der Teildrehung zur Folge hat.
Die Teildrehung des Werkstückspindelkopfes durch ein Zahnsegment hat den Nachteil, daß der erste Zahn, welcher die größte Arbeit zu leisten hat, indem er die Drehbewegung des Werkstückspindelkopfes einleitet, bei jeder
ao Teildrehung des Werkstückspindelkopfes einen starken Schlag auszuhalten hat, der eine vorzeitige Abnutzung, wenn nicht Bruch dieses Zahnes zur Folge hat. Außerdem kann bei Maschinen, bei denen die Teildrehung des Werkstückspindelkopfes durch Zahnsegmente erfolgt, sehr leicht der Fall eintreten, daß die Zähne aufsetzen, und der bekannte Ausweg, den Eingriff der Zähne durch ein Anspitzen der vordersten Zähne des Zahnsegmentes zu sichern, bringt eine Schwächung der am meisten beanspruchten Zähne mit sich.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß das Schaltorgan schon vor der Einleitung der Schaltung in die Bahn von Anschlagstiften durch eine Kurvenscheibe bewegt wird, so daß die Teildrehung genau zu der gewünschten Zeit erfolgen kann. Da das Schaltorgan zwangläufig aus der Bahn der Anschlagstifte bewegt wird, wird auch die Teildrehung zur richtigen Zeit beendet. Die Feineinstellung der Teildrehung ist bei den Maschinen, bei denen der Werkstückspindelkopf durch ein Zahnsegment verstellt wird, überhaupt nicht möglich, während dies bei der vorliegenden Erfindung durch eine geringe Änderung der Kurve sehr leicht herbeizuführen ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι den Erfindungsgegenstand teilweise im Schnitt und
Fig. 2 dieselbe Vorrichtung im Schnitt A-B nach Fig. 1.
Der Werkstückspindelkopf 1 ist mit einem Zahnrade 2 versehen, welches mit einem auf der Welle 3 aufgekeilten Zahnrade 4 in Eingriff steht. Auf der Welle 3 ist außerdem noch ein Zahnrad 5 aufgekeilt, welches mit einem als Schaltrad ausgebildeten Zahnrade 6 in Eingriff steht. Das letztere ist auf der Steuerwelle 7 der Maschine lose angeordnet, die in geeigneter Weise in Drehung versetzt wird. Das Schaltzahnrad 6 ist mit Anschlagstiften 8 versehen, gegen die beim Schalten des Werkstückspindelkopfes ein Mitnehmerstift 9, der in einem auf der Welle 7 starr befestigten Mitnehmer 10 angeordnet ist, anläuft. Der Stift 9 ist in dem Mitnehmer verschiebbar angebracht und. steht unter dem Einfluß einer Feder 11, durch welche er dauernd nach außen gedrückt wird, so daß eine an dem Mitnehmer-
stift 9 befestigte Rolle 12 gegen die Innenwaridung eines an dem Rahmen der Maschine fest angeordneten Kurvenringes 13 anliegt. Sobald bei einem Drehen der Welle 7 die Rolle 12 des Mitnehmerstiites 9 der Aussparung; 14 des Kurvenringes 13 gegenübersteht, wird der Mitnehmerstift unter dem Einfluß der Feder 11 nach außen verschoben, so daß er bei der Drehung der Welle 7 gegen einen der An-.
schlagstifte 8 des Schaltzahnrades 6 anläuft und dieses um eine Teilung .weiterschaltet, wodurch mit Vermittelung des Getriebes 5, 4 auch der Werkstückspindelkopf 1 um das gewünschte Stück weitergeschaltet wird, d. h.
eine Teildrehung erfährt. Am Ende der Aussparung 14 wird der Mitnehmerstift durch seine Rolle 12 wiederum zwangläufig nach innen verschoben, so daß er außer Eingriff mit den Schaltstiften 8 gelangt und damit die Teil-
ao drehung des Schaltzahnrades 6 aufhört. Die Kurvenscheibe 13 kann selbstverständlich auch so ausgebildet werden, daß auch die Vorbewegung des Anschlagstiftes 9 zwangläufig erfolgt, in welchem Falle die Feder 11 weggelassen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltvorrichtung für den drehbaren Werkstückspindel kopf bei mehrspindligen Drehbänken, dadurch gekennzeichnet, daß die Teildrehung des Werkstückspindelkopfes durch einen auf der Hauptantriebswelle (7) angeordneten Mitnehmerstift (9) erfolgt, der mittels einer Kurvenscheibe (13) in die Bahn von Anschlagstiften (8) eines auf der Hauptantriebswelle (7) lose drehbaren und mit dem Werkstückspindelkopf (1) in Verbindung stehenden Schalt- ■ Zahnrades (6) bewegt und nach erfolgter Teildrehung wieder in die Anfangsstellung zurückgeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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