DE448191C - Beistellvorrichtung mit Wechsel der Geschwindigkeit fuer den Werkzeugschlitten von Schleif-, insbesondere Rundschleifmaschinen - Google Patents

Beistellvorrichtung mit Wechsel der Geschwindigkeit fuer den Werkzeugschlitten von Schleif-, insbesondere Rundschleifmaschinen

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DE448191C
DE448191C DEL64763D DEL0064763D DE448191C DE 448191 C DE448191 C DE 448191C DE L64763 D DEL64763 D DE L64763D DE L0064763 D DEL0064763 D DE L0064763D DE 448191 C DE448191 C DE 448191C
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DE
Germany
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cam drum
grinding machines
grinding
drive
hand
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Expired
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DEL64763D
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English (en)
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Ludw Loewe & Co Akt Ges
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Ludw Loewe & Co Akt Ges
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/20Drives or gearings; Equipment therefor relating to feed movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Beistellvorrichtung mit Wechsel der Geschwindigkeit für den Werkzeugschlitten von Schleif-, insbesondere Rundschleifmaschinen. Um bei Schleifmaschinen die wirtschaftliche Forderung zu erfüllen, mehrere Maschinen durch einen Arbeiter bedienen zu lassen, muß dieser in der Lage sein, nach dem Einspannen des Werkstücks und Einschalten des Selbstganges seine Aufmerksamkeit einer zweiten oder- noch weiteren Maschinen zuzuwenden.
  • Man hat bereits Schleif-, insbesondere Rundschleifmaschinen, deren Beistellvorrichtungen eine Kurventrommel zur Steuerung der Beistellgeschwindigkeit des Schleifschlittens haben und ein selbsttätiges Schleifen gestatten. Diese bekannten Maschinen schließen aber das Schleifen mit Beistellung von Hand aus, so daß sie nur zur Herstellung von Serien benutzbar sind.
  • Durch die Erfindung wird eine Schleifmaschine geschaffen, die ohne Änderung sowohl zur Herstellung einzelner Teile mit je- weils wechselndem Durchmesser als auch für Reihenherstellung verwendet werden kann. Zu diesem Zweck ist eine von einer Antriebswelle der Schleifmaschine aus in Umlauf gesetzte und mit einem ortsfesten Anschlag in Eingriff stehende Kurventrommel drehbar, aber ohne achsiales Spiel auf der Handbeistellspindel des Schleifschlittens gelagert, so daß die selbsttätige Bei- und Abstellung der Schleifscheibe beim Schleifen nach dem Einstechverfahren ohne Beeinträchtigung der Beistellung von Hand erfolgen kann.
  • Die Bewegung der Kurventrommel wird in manchem Falle zweckmäßig nach je einer Umdrehung ausgeschaltet, damit ein neues Arbeitsstück eingelegt werden kann. Wenn die Ausschaltung der Kurventrommelbewegung durch Aufheben des Eingriffs von Getriebeteilen, z. B. einer Fallschnecke, erfolgt, wird eine Einrichtung vorgesehen, um zu verhindern, daß die Kurventrommel etwa beim Drehen der Beistellspindel von Hand unbeabsichtigt verstellt wird.
  • Auf der Zeichnung ist schematisch eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r zeigt die Seitenansicht der Einrichtung Abb. a des Getriebes, und Abb. 3 ist die Abwicklung der Kurve. Auf einer Beistellspindel a für den Werkzeugschlitten b mit der Schleifscheibe c ist eine Kurventrommel d zwischen Anschlägen c drehbar gelagert. Sie trägt eine Verzahnung f, in die ein Getrieberad g eingreift, das über eine Fallschnecke h und einen Wech.selrädersatz i von der Hauptantriebswelle k der Maschine in Umdrehung versetzt wird. In die Kurve l der Kurventrommel d greift eine am Maschinengestell m fest gelagerte Rollen ein.
  • Um zu verhüten, daß die-Kurventrommel d beim Drehen der Beistellspindel a infolge der Reibung mitgenommen wird, was nach Auslösen der Fallschnecke möglich wäre, ist eine Sicherung vorgesehen. Diese besteht aus einem zweckmäßig unter Federdruck stehenden, bei o am Fallschneckenträger p gelagerten Hebel q, Dieser befindet sich, solange das Getriebe eingerückt ist, in einer Lage, in der er außer Eingriff mit einem gleichzeitig und gleichsinnig mit der Kurventrommel d umlaufenden Rade r ist. Zweckmäßig trägt dieses eine Anzeigevorrichtung s, an der also stets die jeweilige Stellung der Kurventrommel ermittelt werden kann.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Nachdem durch Bewegen eines Hebels t der Träger p der Schneckenspindel angehoben und die Fallschnecke 12 eingeschaltet ist, wird die Kurventrommel d in Drehung versetzt, und die Schleifscheibe c führt entsprechend der Kurve l eine ungleichförmige Bewegung senkrecht zum Arbeitsstück aus. Die in Abb. 3 angegebene Gestalt: der Kurve l bedingt durch den Teil I .ein schnelles Heranführen der Schleifscheibe an das Werkstück (Betstellung), dein irn Teil II das langsame Vorschieben der Schleifscheibe bis auf die richtige Schnittiefe folgt (Spannvorschubbewegung), worauf im Teil III das sogenannte Ausfeuern der Scheibe unter Verminderung der Spannvorschubbewegung stattfindet. Sodann bewirkt der Teil I V :das schnelle Zurückgehen der Schleifscheibe .in die Ruhelage (Abstellbewegung), während im Teil V keine Bewegung erfolgt, dagegen die Ausschaltung des Antriebs, indem ein Anschlag zi einen Hebel v zum Ausschwingen bringt, der den Fallschneckenträger p in der Arbeitslage hält und ihn beim Ausschwingen fallen läßt.
  • Sobald der Fallschneckenträger. p seine Lage ändert, schwingt auch der Hebi:l q -nach innen aus, und. sein Sperrzahn w tritt -in die Verzahnung des Rades r, wodurch die Kurventrommel d gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert wird. Anstatt mit einem Sperrzahn kann der Hebel q auch mit einem Bremsklotz versehen sein.
  • Die Beistellgeschwindigkeit der Schleifscheibe c wird durch Auswechseln der Räder i den verschiedenen Durchmessern des Werkstücks angepaßt. Hierbei wird zwar auch die Dauer des Heranführens der Schleifscheibe und des Zurückführens in die Ruhelage verändert, - doch ist dies an sich ohne Einfluß, da diese Bewegungen im Verhältnis zur Schleifdauer -nur kurze Zeit erfordern, wie aus Abb. 3 zu ersehen ist.
  • Die etwa nötig werdende Nachstellung der Schleifscheibe und ihre Einstellung auf einen andern Durchmesser des Werkstücks erfolgt dürchi Drehen der Beistellspindel a. von Hand in bekannter Weise.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Betstellvorrichtung mit Wechsel der Geschwindigkeit für den Werkzeug sehlitten von Schleif-, insbesondere Rundsähleifmäschinen, lei - der eine Kurventrommel zur Steuerung des Schlittens dient, dadurch gekennzeichnet, daß - zur selbsttätigen Bei- und Abstellung beim Schleifen nach dem - Einstechverfahren ohne Beeinträchtigung der Beistellüng von Hand - die von einer Antriebswelle (k) der Schleifmaschine aus in Umlauf gesetzte, mit einem ortsfesten Anschlag (n) _ _ in Eingriff stehende Kurventrommel (d) _ drehbar, aber ohne achss iales Spiel auf der _Handbei"stellspinil@l-(a) gelagert ist. - -
  2. 2. Antrieb der Beistellvorrichtüng nach Anspruch r, bei der der Antrieb der Kurventrommel zeitweise durch Aufheben des Eingriffs von Getriebeteilen unterbrochen wird, dadurch -gekennzeichnet, daß zur Unterbrechung -----der -- Kurventrommel-dreheng und Sicherung ihrer Ruhelage beim Händaritrieb :vori der Schneckenradwelle des benutzten' Fallschneckengetriebes (k) ,einerseits ein zur Auslösung des Riegels- -(v) - für 'das schwingbare Schneckenspindellager (p) dienender An-@schlag': (u)# in kreisende Bewegung versetzt:, andererseits -ein Sperrad (r) angetrieben wird, das von einem. auf dem Schneckenlager (p) angeordneten und mit ihm schwingenden Hebel - (Sperrzahnklinke q) festgehalten, wird und darriit die Kurventrommel (d). -
DEL64763D 1925-12-24 1925-12-24 Beistellvorrichtung mit Wechsel der Geschwindigkeit fuer den Werkzeugschlitten von Schleif-, insbesondere Rundschleifmaschinen Expired DE448191C (de)

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DE (1) DE448191C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970280C (de) * 1942-04-28 1958-09-04 Erna Lindner Geb Pfeiffer Vorrichtung an Gewindeschleifmaschinen fuer das Gewindeschleifen im Einstechverfahren
US3182427A (en) * 1961-10-26 1965-05-11 Nippon Toki Kaisha Ltd Grinding machine for brake drums for wheels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970280C (de) * 1942-04-28 1958-09-04 Erna Lindner Geb Pfeiffer Vorrichtung an Gewindeschleifmaschinen fuer das Gewindeschleifen im Einstechverfahren
US3182427A (en) * 1961-10-26 1965-05-11 Nippon Toki Kaisha Ltd Grinding machine for brake drums for wheels

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