DE239174C - - Google Patents

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DE239174C
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chain spool
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00—Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 239174-KLASSE 86 c. GRUPPE
ALEXANDER DAMM in BARMEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3.JuIi 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Kettenspulenbremse für Bandwebstühle, bei der die Kettenspule durch eine von dem Spanngewicht der Kette entsprechend der fortschreitenden Ver-•5 arbeitung der Kette zu lüftende Bremse gehalten wird. Von bekannten derartigen Kettenspulenbremsen unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß die auf die Kettenspule einwirkende Bremse aus einem bogenförmigen, exzentrisch gelagerten Hebel besteht, und daß der Bremshebel an einem am Gestell des Bandstuhles beweglichen Schieber drehbar ist, so daß er für jeden Kettenspulendurchmesser sofort eingestellt werden kann. Durch die
!5 Anordnung des exzentrisch gelagerten Bremshebels wird infolge seiner Exzentrizität erstens eine kräftige Bremswirkung mit einem nur kleinen Hebel erzielt, die ohne weiteres für alle zur Verwendung kommenden Spannge-
ao wichte ausreicht, dann genügt aber auch ein "geringer Zug des höher gestiegenen Spanngewichtes, um den Bremshebel zu lüften.
Die Zeichnung stellt den Gegenstand der. Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dar.
An dem Gestell 1 des Bandstuhles ist für jede zu bremsende Kettenspule 9 ein an seiner bremsenden Fläche bogenförmiger Bremshebel 2 an einem Schieber 3 exzentrisch gelagert. Der Schieber 3 wird von einer Schraube 4 mittels Führungsplatte 5 an dem Gestell des Bandstuhles gehalten, so daß er und mit ihm der Bremshebel 2 nach Lösen der Schraube 4 entsprechend dem jeweiligen Kettenspulendurchmesser eingestellt werden kann. Der Bremshebel 2 wird durch eine Feder 6 gegen die Kettenspule gedrückt und kann von dem Kettenspanngewicht 7 mittels eines Zugdrahtes 8 gehoben werden, wodurch die Kette abläuft. .
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Bremshebel 2 an seiner bremsenden Fläche eingekerbt und übergreift die Randscheibe der Kettenspule. Die Einkerbung wird nach innen enger, so daß die Randscheibe 9 von dem Bremshebel von beiden Seiten gefaßt wird. Zweckmäßig werden immer zwei Bremshebel unmittelbar nebeneinander gelagert, so daß die beiden ihre Lager bildenden Schieber 3 von einer Schraube 4 und'einer Führungsplatte 5 gehalten werden können.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist derart, daß bei steigendem Kettenspanngewicht dieses mittels des Zugdrahtes 7 den Bremshebel lüftet, wodurch die Kette abläuft und sich das Spanngewicht so lange senkt, bis seine Einwirkung auf den Bremshebel aufhört, worauf das Spanngewicht mit dem fortschreitenden Verarbeiten der Kette wieder steigt und das Spiel von neuem beginnt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kettenspulenbremse für Bandwebstühle, bei der das auf die Kettenspule einwir-
    kende Bremsorgan bei zu hoch gestiege- ; Bremshebel (2) exzentrisch gelagert ist und
    nein Kettenspanngewicht von diesem ge- ! durch Anordnung an einem am Gestell
    lüftet wird, dadurch gekennzeichnet, daß i des Stuhles beweglichen Schieber (3) dem
    der auf die Kettenspule (9) einwirkende, | jeweiligen Kettenspulendurchmesser ent-
    an seiner bremsenden Fläche bogenförmige ! sprechend eingestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERUN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREt.
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