DE182249C - - Google Patents

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DE182249C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D1/00Preparing or treating stereotype matrices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

γ ,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 182249 KLASSE 15 c. GRUPPE
PAUL KUNZE in BERLIN.
streifenweise fortschreitet.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1905 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Prägen von Matrizen aus Weichmetall für galvanische Niederschläge.
Das Prägen der Metallmatrizen war bisher insofern noch mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, als man zur Herstellung einer Prägung größeren Formates einen so hohen Prägedruck benötigte, daß an die Festigkeit der hierzu verwendeten Pressen die höchsten
ίο Anforderungen gestellt werden mußten. Der Prägedruck erhöht sich naturgemäß mit der Größe der anzufertigenden Prägung, und man konnte daher auf einer gewöhnlichen Presse nur Prägungen herstellen, deren Größe dem auf dieser Presse zulässigen Höchstdrucke entsprach. Die auf diese Weise hergestellten Prägungen besaßen fernerhin noch den großen Nachteil, daß die Wiedergabe des eingeprägten Originales nicht auf allen Teilen der Prägung eine gleich scharfe war.
Diese Übelstände werden durch die auf den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung in einfachster und vorteilhaftester Weise, wie bereits bekannt, dadurch beseitigt, daß man die Prägung streifenweise ausführt, wodurch man in der Lage ist, mit einem immer gleichbleibenden Prägedrucke auf den schwächsten Pressen die größten Prägeformen herstellen zu können.
Ein besonderer Vorteil dieser Vorrichtung, welche ohne jedwede bauliche Umänderung auf jeder beliebigen Prägepresse angeordnet werden kann, besteht gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art darin, daß man imstande ist, die Prägung der Metallmatrize entweder auf einmal mit einem Prägedrucke oder streifenweise mit mehreren Drucken herzustellen
Dargestellt ist die Vorrichtung auf den Zeichnungen in den Fig. 1 bis 4, und zwar in Fig. ι in einem Aufriß und in Fig. 2 im Grundriß. Während die Fig. 3 einen Schnitt in Richtung der Linie 1-1 (Fig. 1) darstellt, zeigt die Fig. 4 einen Schnitt durch die Vorrichtung in Richtung der Linie 2-2.
Wie aus den Figuren zu erkennen ist, besteht die Vorrichtung aus einem kastenartigen Unterteile mit dem Boden α und den Seitenwänden b. Von den letzteren sind die Längsseitenwände zur Aufnahme von Federn d U-förmig gestaltet. In diesem Unterteile sind senkrecht verschiebbar die Prägeplattenteile c, deren Oberfläche beliebig glatt oder geriffelt ausgeführt werden kann, angeordnet. Vermittels der Federn d werden die Prägeplattenteile c, welche bei einem auf ihre Oberfläche erfolgenden Drucke nach unten ausweichen können, in ihrer oberen Stellung gehalten. Die Teile c können an ihrer Abwärtsbewegung verhindert werden durch einen zwischen sie und die Grundplatte α eingeschalteten Schieber f, welcher von Hand oder durch selbsttätige Einrichtungen wagerecht verstellt werden kann. Die Prägeplattenteile c und der Schieber f sind, um ein etwaiges Festklemmen des letzteren zu vermeiden, mit Abschrägungen e bezw. g versehen (Fig. 4).
Bei der Prägung einer Matrize stellt man vor dem ersten Prägedrucke den Schieber f so ein, daß nur der erste Prägeplattenteil c
nach unten abgestützt wird. Bei dem hierauf erfolgenden Prägedrucke wird nur dieser Teil in seiner Hochlage erhalten, während die übrigen nach unten ausweichen können. Es wird hiernach auch nur ein der Breite des Teiles c entsprechender Streifen Weichmetall in das Original eingeprägt. Nach dem Nachlassen des Druckes bewegt man den Schieber f so weit in die Vorrichtung
ίο hinein, daß außer dem ersten auch der zweite Teil c nach unten abgestützt wird. Bei dem nächsten Prägedrucke wird sodann nicht nur der zweite Streifen eingeprägt, sondern auch auf den vorher geprägten ein geringer Druck ausgeübt, so daß bei diesem Verfahren vorteilhaft eine Bildung von Absätzen vermieden wird. Man bringt auf diese Weise den Schieber / nach und nach so weit in die Vorrichtung hinein, bis man das volle Format des Originales ausgeprägt hat.
Bei kleineren Formaten kann man, indem der Schieber f von vornherein ganz in die Vorrichtung hineinbewegt wird, die Prägung auch bei einem Druckvorgange vornehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Prägen von Matrizentafeln, bei welcher der Prägedruck streifenweise fortschreitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage für die Matrizentafel aus einzelnen Streifen (c) zusammengesetzt ist, die, durch Federspannung gewöhnlich in der Hochlage gehalten, dem Drucke des Prägestempels nach unten ausweichen können, falls sie nicht durch einen zwischen sie (c) und die Grundplatte (a) einzuschaltenden Schieber (f) an der Abwärtsbewegung gehindert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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