DE321031C - Vorrichtung zur Herstellung von Werkstuecken, insbesondere von Sohlenschonern - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Werkstuecken, insbesondere von SohlenschonernInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/38—Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
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Description
Es sind bereits Vorrichtungen zur Herstellung von Werkstücken, insbesondere von
Sohlenschonern mit Befestigungsstiften bekannt, bei welchen das Ausstanzen der Schoner
und das Umbiegen der Befestigungsstifte in einem Arbeitsgange mit Hilfe von ineinander
verschiebbaren Hohl- und Vollsternpeln erfolgt, deren Bewegung zwangläufig durch
selbsttätige Mechanismen herbeigeführt wird. Auch gibt es Vorrichtungen, deren Stanzstempel
mit dem von ihm umschlossenen Ziehstempel den ersten Teil der Bewegung gemeinsam
und zwangläufig durch entsprechenden Druck zurücklegen, während darauf ein
weiterer Druck nur auf den Ziehstempel wirkt, der die Arbeit zugleich mit dem Auswerfen
des. fertigen Werkstückes vollendet. Doch arbeiten.all diese Vorrichtungen teils
mit Schrauben, teils mit Ziehpressen und sind sowohl in der Ausführung des Werkzeuges
als auch in der Handhabung desselben nicht einfach genug.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß bei einer Vorrichtung
der eingangs gekennzeichneten Art an dem Stanzstempelträger zwei zweiarmige Hebel
drehbar angeordnet sind, von denen das eine gabelförmig ausgebildete Ende je einen an
dem Umbiegstempelträger 2 vorgesehenen Gleitstein umfaßt, während an den beiden anderen
Enden ein Block drehbar gelagert ist, der mit dem einen Ende mit einer an der Fußplatte
der Vorrichtung befestigten Zugfeder verbunden ist, und der beim Niederbewegen des Stanzstempelträgers durch Auftreffen auf
an der Vorrichtung angeordnete Anschläge dem Umbiegstempelträger eine zusätzliche
Bewegung erteilt.
Der wesentliche Vorteil dieser Erfindung besteht darin, daß durch das Yenneiden von
Ziehpressen u. dgl. eine Vereinfachung der ganzen Vorrichtung erzielt wird, während zugleich
die Betätigung der Vorrichtung auf einen einzigen Hebeldruck pro Werkstück beschränkt
wird, da jedesmal nur ein einziges Ansetzen des abwärts gerichteten Druckes erforderlich
ist.
Die Vorrichtung eignet sich zur Herstellung verschiedener Gegenstände, z. B. Sohlenschoner, ösen, Heftzwecken u. dgl. Ferner
auch für solche Werkstücke, die keine Rand- ■ spitzen haben, sondern volle Ränder, wie
Näpfchen u. dgl.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. ι zeigt den Erfindungsgegenstand in Ruhestellung,
Fig. 2 nach beendigter Arbeit, und
Fig. 3 ist eine Draufsicht.
ι ist der Stanzstempelträger mit den Stanzstempeln
3, 2 der Umbiegstempelträger mit den Umbiegstempeln 5. Die Stanzstempel 3
sind in der Platte 4 und die Umbiegstempel 5 in der Platte 6 befestigt. 7 ist der Schlitz zur
Aufnahme des zu bearbeitenden Materials, 8 der um den Zapfen 11 schwingende Hebel.
9 ist ein Zapfen, der sich auf den Anschlag 10 auflegen kann und mit einer Feder 15 in Verbindung
steht. 12 ist ein Gleitstein, der auf dem mit dem Umbiegstempelträger 2 in Ver-
bindung stehenden Zapfen 13 ruht. 14 ist ein
Kanal, durch den das fertige Werkstück austritt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Das zu bearbeitende Material wird in den
Schlitz 7 eingeführt. Sodann wird das Werkzeug, das in Ruhestellung die in Fig. 1 dargestellte
Stellung einnimmt, auf beliebige Weise in Tätigkeit gesetzt, indem ein von oben nach
unten gerichteter Druck auf den Stanzstempelträger ι ausgeübt wird. Infolgedessen
drückt derselbe die Stanzstempel 3 auf das in Schlitz 7 liegende Material und durch dieses
hindurch. Sofort nach dem Durchstanzen treten die Ziehstempel 5 in Tätigkeit, indem der
in dem Hebel 8 ruhende Zapfen 9 auf den Anschlag zu liegen kommt und infolge der weiteren Abwärtsbewegung des Stanzstempelträgers
ι der um den Zapfen 11 schwingende
ao Hebel 8 in Bewegung gesetzt wird. Dieser drückt nun seinerseits auf den Gleitstein 12,
der auf dem an dem Umbiegstempelträger 2 auslaufenden Zapfen 13 ruht und setzt damit
den Umbiegstempelträger 2 mit dem Umbiegstempel 5 in Richtung des Stanzstempelträgers
in Bewegung.
Durch die Wahl des Übersetzungsverhältnisses ι: 2 wird erreicht, daß der Umbieg- !
stempelträger 2 eine doppelt so große Strecke j
zurücklegt als der Stanzstempelträger 1. In- j
folgedessen hat der Umbiegstempel 5 beim ! Erreichen der untersten Totpunktlage seitens
des Stanzstempels 3 bereits das ausgestanzte j Werkstück durch den Kanal 14 hindurch- ;
gedrückt und die an demselben befindlichen I Spitzen rechtwinklig zur Hauptfläche umgebogen
(Fig. 2). Nach Verlassen des Kanals fällt das fertige Stück nach unten heraus. Beim Aufwärtsgang des Stanzstempeltragers
ι wird der Ziehstempelträger 2 durch den mit der Zugfeder 15 in Verbindung stehenden
Zapfen 9 in seine Ausgangsstellung zurückgebracht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch-:Vorrichtung zur Herstellung von Werkstücken, insbesondere von Sohlenschonern mit Befestigungsstiften, bei welcher das Ausstanzen der Schoner und das Umbiegen der Befestigungsstifte . in einem Arbeitsgange mit Hilfe von ineinander verschiebbaren Hohl-- und Vollstempeln erfolgt, deren Bewegung zwangläufig durch selbsttätige Mechanismen herbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Stanzstempelträger (1) zwei zweiarmige Hebel (8) drehbar angeordnet sind, von denen das eine, gabelförmig ausgebildete Ende je einen an dem Umbiegstempelträger (2) vorgesehenen Gleitstein (12) umfaßt, während an den beiden anderen Enden ein Block drehbar gelagert ist, der mit dem einen Ende mit .einer an der Fußplatte der Vorrichtung befestigten Zugfeder (15) verbunden ist und der beim Niederbewegen des Stanzstempelträgers (i) durch Auf treffen auf an der Vorrichtung angeordnete Anschläge (10) dem Umbiegstempelträger eine zusätzliche Bewegung erteilt. 'Hierzu 1 Blatt. Zeichnungen.nnniuT.KT in her.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE321031T | 1918-07-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE321031C true DE321031C (de) | 1920-05-11 |
Family
ID=6158858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918321031D Expired DE321031C (de) | 1918-07-07 | 1918-07-07 | Vorrichtung zur Herstellung von Werkstuecken, insbesondere von Sohlenschonern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE321031C (de) |
-
1918
- 1918-07-07 DE DE1918321031D patent/DE321031C/de not_active Expired
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