DE219130C - Fahrkartenlocher, bei welchem der f}r die Fahrkarten bestimmte Anschlag in die der Karteneinteilung entsprechenden aufeinander folgenden Stellungen gebracht werden kann. - Google Patents

Fahrkartenlocher, bei welchem der f}r die Fahrkarten bestimmte Anschlag in die der Karteneinteilung entsprechenden aufeinander folgenden Stellungen gebracht werden kann.

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DE219130C
DE219130C DE1907219130D DE219130DA DE219130C DE 219130 C DE219130 C DE 219130C DE 1907219130 D DE1907219130 D DE 1907219130D DE 219130D A DE219130D A DE 219130DA DE 219130 C DE219130 C DE 219130C
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DE
Germany
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stop
screw
coupling member
tickets
brought
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Expired
Application number
DE1907219130D
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English (en)
Inventor
Moorhouse Henry
Hearn Patrick
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B11/00Apparatus for validating or cancelling issued tickets
    • G07B11/02Apparatus for validating or cancelling issued tickets for validating inserted tickets
    • G07B11/05Apparatus for validating or cancelling issued tickets for validating inserted tickets by perforating

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43«. GRUPPE
in LONDON.
gebracht werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1907 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 26. Oktober 1906 anerkannt.
die Priorität
Bei den bekannten Fahrkartenlochern, bei welchen der für die Fahrkarten bestimmte Anschlag in die der Karteneinteilung entsprechenden aufeinander folgenden Stellungen gebracht wird, macht sich der Übelstand geltend, daß der Schaffner den Anschlag leicht versehentlich rückwärts statt vorwärts stellen kann, sofern er nicht jede Einstellung genau kontrolliert, was bei der schlechten Beleuchtung des Schaffnerstandes und bei der angestrengten Tätigkeit, besonders bei überfüllten Wägen, schwierig ist. Dadurch werden sämtliche Fahrkarten der betreffenden Strecke (und auch der folgenden Strecken, wenn er den vor- -her versehentlich zurückbewegten Anschlag vorschriftsmäßig jedesmal um eine Stellung weiterrückt) unrichtig gelocht, bis die fehlerhafte Einstellung des Anschlages entdeckt wird.
Dieser Übelstand läßt sich beseitigen, wenn Vorkehrungen getroffen werden, daß der Anschlag zwar mechanisch vorwärtsbewegt werden kann, seine selbsttätig erfolgende Rückbewegung aber erst stattfinden kann, sobald er die letzte Stellung überschreitet. Gemäß vorliegender Erfindung geschieht dies dadurch, daß der Anschlag an einem in eine Schraubenspindel eingreifenden Kupplungsglied sitzt, das durch die Drehung der Spindel unter gleichzeitiger Anspannung einer Feder in die einzelnen Stellungen vorwärtsbewegt wird und bei Überschreitung der letzten Stellung selbsttätig aus den Schraubengängen gehoben, durch die vorher gespannte Feder zurückbewegt und dann wieder in die Schraubenwindungen eingeführt wird. Das den Anschlag tragende Kupplungsglied wird zweckmäßig drehbar an einem über die Schraubenwindungen hinweggleitenden, hohlzylindrischen Schlitten angebracht, während der Vorwärtsbewegung durch eine Führungsleiste in den Schraubengängen festgehalten, hinter der letzten Stellung jedoch durch den Zug einer vorher angespannten Federtrommel ausgelöst und bei Ankunft in der Ausgangsstellung durch einen Einschalter wieder in die Schraubengänge unter die hier ausgesparte Führungsleiste gesenkt.
Die Zeichnungen stellen eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar zeigen
Fig. ι den vollständigen Fahrkartenlocher,
Fig. 2 denselben nach Entfernung des Deckels, Fig. 3 den Deckel von unten gesehen,
■ Fig. 4 bis 8 Einzelheiten.
Die Fahrkarte F wird durch den in der Seitenwand des Gehäuses sich fortsetzenden Schlitz b2 und den Schlitz i der den Loch-
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Stempel h führenden Säule ζ gesteckt (Fig. 2, . 4 und 5). Bei einfachen, ungeteilten Fahrkarten dagegen dient zu deren Lochung der Einführungsschlitz is im Gehäusedeckel und der Schlitz i2 in der den Lochstempel h1 führenden Säule z1. Sodann wird der um c1 drehbare, durch Federn c2 zurückgeführte Lochhebel c bewegt, wobei die Glocke f durch den Hammer f1 angeschlagen, das Zählwerk d für die Lochungen mittels der Schaltklinke e, e1 weitergeschaltet und durch Vermittlung des Armes g1, g und der Zwischenstücke j, j1 die Löcher h bzw. h1 durch die Fahrkarte gedrückt werden. Um eine Drehung des Zählwerks ohne gleichzeitige Lochung einer Fahrkarte zu vermeiden, sind die bekannten, erst durch Einführung der Fahrkarte in die Schlitze i, i1 ausgelösten Sicherungshebel m, in1 vorgesehen, die von der eingesteckten Karte zurückbewegt werden und durch den Arm I1 den an der Säule z1 angelenkten Sperrkegel I zwischen Zwischenstück j und Säule z1 hervorziehen.
Nach Durchfahren einer Teilstrecke wird der ■im Schlitz b1 (Fig. 1 und 3) des Deckels b des Gehäuses α gleitende, auf dem drehbaren Kupplungsglied p1 des Schlittens p (Fig. 2 und 6) sitzende Anschlag q für die Fahrkarten durch Drehen der Schraubenspindel 0 mittels des Handrades o1 bis zum jedesmaligen Einschnappen der federnden Klinke ν in die Kerbe' des Sperrades u in die einzelnen Stellungen 2, 3 usw. bewegt, wobei der Hohlzylinder p über die Schraubengänge hinweggleitet und das daran drehbar befestigte Kupplungsglied p1 sperrklinkenartig in diese eingreift. Dieser Eingriff wird dadurch gesichert, daß der Führungsstift r1 des Kupplungsgliedes p* unterhalb der Führungsleiste r und der Weiche t entlanggleitet. Bei der Vorwärtsbewegung des Hohlzylinders p wird die Federtrommel s durch eine bei q1 an dem Schlitten p befestigte Schnur s1 gespannt. Nach Überschreiten der letzten Stellung (15), in welcher der Stift r1 von der Weiche t frei wird, wird das Kupplungsglied p1, welches infolge des Zuges der Schnur s1 gegen den sich nach oben drehenden Teil des Schraubenganges der Spindel. 0 mit beträchtlicher Reibung anliegt, infolge dieser Reibung angehoben und aus dem Schraubengang herausgehoben, worauf die Teile p, p1 von der Schnur s1 der bei der Vorwärtsbewegung gespannten Federtrommel s selbsttätig schnell zurückgeführt werden. Die Weiche t hängt im Ruhezustande schräg abwärts (vgl. Fig. 6), was entweder durch ihr Eigengewicht oder auch durch eine die Weiche abwärts drückende Feder geschehen kann. Wenn nun durch Vorbewegung der Teile p, p1 der mit p1 verbundene Stift r1 unter die Weiche t gelangt, so hebt er sie vorübergehend so weit an, daß sie die gerade Fortsetzung der Führungsleiste r bildet. Sobald der Stift r1 unter der so hochgeklappten Weiche t hindurchgelangt ist, fällt diese wieder in ihre schräge Normalstellung herab. Der durch den Zug der Federtrommel s aus den Schraubengängen herausgehobene und zurückgeführte Stift r1 kann daher jetzt über die Weiche t gelangen, auf ihr emporgleiten und so bis über die Führungsleiste r angehoben werden. Bei Ankunft am Ausgangspunkt wird das Kupplungsglied pl durch den Einschalter n1 wieder in die Schrau bengänge unter die hier ausgesparte Führungsleiste r gesenkt. Durch den Stift ^1 der zurückschnellenden Teile p, p1 wird gleichzeitig mittels des Hebels w, x, x1, der Schaltklinke w1 und des Schaltrades y mit Sperrklinke y1 die Zählscheibe ζ gedreht, welche sonach die Zahl der zurückgelegten Fahrten anzeigt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Fahrkartenlocher, bei welchem der für die Fahrkarten bestimmte Anschlag in die der Karteneinteilung entsprechenden aufeinander folgenden Stellungen gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (q) an einem in eine Schraubenspindel (0) eingreifenden Kupplungsglied (p1) sitzt, das durch die Drehung der Spindel unter gleichzeitiger Spannung einer Feder,
z. B. einer mittels einer Schnur (s1) mit dem Kupplungsglied (p1) verbundenen Federtrommel (s), in die einzelnen Stellungen vorwärtsbewegt wird und bei Überschreitung der letzten Stellung selbsttätig aus den Schraubengängen herausgehoben und durch die vorher gespannte Feder zurückbewegt wird.
2. Fahrkartenlocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Anschlag (q) tragende Kupplungsglied (p1) drehbar an einem über die Schraubenwindungen hinweggleitenden,. hohlzylindrischen Schlitten (p) angebracht ist und während der Vorwärtsbewegung durch eine am Ende mit einer nachgiebigen Abschrägung (t) versehene Führungsleiste (r) in den Schraubengängen festgehalten wird, hinter der letzten Stellung jedoch durch den Zug der Rückführungsschnur (s1) und die Drehung der Schraubenspindel aus dieser herausgehoben und bei Ankunft in der Ausgangsstellung durch einen Einschalter (n1) wieder unter die hier ausgesparte Führungsleiste (r) gesenkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907219130D 1906-10-26 1907-10-26 Fahrkartenlocher, bei welchem der f}r die Fahrkarten bestimmte Anschlag in die der Karteneinteilung entsprechenden aufeinander folgenden Stellungen gebracht werden kann. Expired DE219130C (de)

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