DE190012C - - Google Patents
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- DE190012C DE190012C DENDAT190012D DE190012DA DE190012C DE 190012 C DE190012 C DE 190012C DE NDAT190012 D DENDAT190012 D DE NDAT190012D DE 190012D A DE190012D A DE 190012DA DE 190012 C DE190012 C DE 190012C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D9/00—Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
- B42D9/04—Leaf turners
- B42D9/08—Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
- B42D9/082—Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by hand
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190012 KLASSE 51 e. GRUPPE
in ALDERSON,
umzulegenden Wendearmen.
Die Erfindung betrifft einen Notenblattwender jener Art, bei welcher nach erfolgter
Auslösung einer Sperrvorrichtung ein Wendearm unter der Wirkung einer Spiralfeder
zum Umlegen eines Notenblattes veranlaßt wird. Im besonderen bezieht sich die Erfindung
auf eine eigenartige Ausführungsform der Sperrvorrichtung,, gemäß welcher bei
jeder Ausrückung einer Sperrklinke aus der
ίο Bahn der Wendearme der vorderste derselben
freigegeben wird, während gleichzeitig ein Sperrzahn vor den nächsten Blattwendearm
tritt und diesen und die hinter demselben befindlichen Wendearme bis zur nächsten
Auslösung festhält.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Gesamtansicht des Notenblattwenders. ;
Fig. ι eine Gesamtansicht des Notenblattwenders. ;
Fig. 2 und 3 zeigen in Oberansicht und Vorderansicht die Lagerung der Blattwendearme.
Fig. 4 und 5 zeigen in schaubildlicher Ansicht und in einer Einzelansicht die Sperrvorrichtung.
Im mittleren Teile des Sockelstücks der Vorrichtung ist ein Gehäuse 63 vorgesehen,
in welchem die Blattwendearme 53 an einem aufrechten Bolzen 62 gelagert sind. An
ihrer Verbindungsstelle mit letzterem sind die Blattwendearme spiralfederartig gestaltet oder
an eine Spiralfeder 55 derartig angeschlossen, daß ihnen das Bestreben verliehen wird, nach
ihrer durch einen Handhebel 67 bewirkten Auslösung aus einer Sperrvorrichtung in
einer schlitzförmigen Bahn 64 des Gehäuses 63 von rechts nach links zu schwingen, wobei
sie mit ihren aufwärtsgerichteten Schenkeln 57 das Notenblatt mitnehmen.
Die Sperrvorrichtung ist. wie folgt eingerichtet
:
Der Handhebel 67 derselben ist bei 68 an einem an die äußere Wandung des Gehäuses
63 befestigten Lappen 69 drehbar gelagert und erstreckt sich unterhalb des Schlitzes 64
des Gehäuses 63 durch einen senkrechten Schlitz 70 desselben hindurch. Der innerhalb
des Gehäuses 63 befindliche Hebelarm besitzt einen aufwärts gerichteten Lappen 71, welcher
sich entsprechend weit aufwärts erstreckt, um als Sperrzahn zu dienen, als welcher er zwisehen
die Blattwender tritt, wenn der Hebel 67 gedreht wird. An den Hebel 67 schließt sich seitlich ein Arm 72 an, welcher mit
seinem Ende gegen einen Ansatz 73 einer bei 75 an der Innenseite des Gehäuses 63
drehbar gelagerten Sperrklinke 74 anstößt. Ein Teil der Klinke 74 erstreckt sich quer
über den im Gehäuse 63 vorgesehenen Schlitz 64, und zwar bei einer Lage der Klinke 74,
welche dieselbe für gewöhnlich unter der
Wirkung einer Feder 76 einnimmt. Der über die Bahn der Blattwendearme sich erstreckende
Teil der Klinke 74 dient dazu, sämtliche Blattwendearme in ihrer Anfangslage
für gewöhnlich festzuhalten. Die Klinke 74 besitzt bei 77 eine Abschrägung, mittels
welcher sie durch einen in seine Anfangs-lage zurückbewegten und hierbei an der Abschrägung
entlang gleitenden Wendearm um ihren Zapfen 75 gedreht wird, so daß der Wende-. arm an der Klinke vorbei kann, worauf dieselbe
unter der Wirkung der Feder 76 selbsttätig wieder in die durch Fig. 4 und 5 angedeutete
Lage zurückbewegt wird. Die Feder 76 ist um den festen' Zapfen 75 der
Klinke 74 gewunden; das eine Ende der Feder 76 legt sich auf den Ansatz 73 der Klinke 74, während sich ihr anderes Ende
auf den den Zahn 71 tragenden Teil des Hebels 67 auflegt, wobei dieser Zahn 71 für
gewöhnlich niedergedrückt gehalten, mithin das Zurückbewegen der Wendearme in ihre
Anfangslage nicht gehindert und der betreffende Teil der Klinke 74 quer über dem
Schlitz 64 bzw. über der Bahn der Wendearme festgehalten wird. Der Teil der Feder
76, welcher sich auf den betreffenden Teil des Hebels 67 auflegt, ist nicht unbedingt
erforderlich, da schon der auf den Ansatz 73 ausgeübte Federdruck genügt, um den Arm
72. des Hebels 67 und somit den Zahn 71
des letzteren niedergedrückt zu halten.
Wenn das äußere Ende des Hebels 67 niedergedrückt wird, so wird die Klinke 74
durch den an den Stift 73 derselben angreifenden
Arm 72 des Hebels 67 derartig gedreht, daß der vordere Wendearm von derselben
freigegeben und diesem Arm gestattet wird, unter der Wirkung der Feder 55 von
rechts nach links zu schwingen und hierbei das Notenblatt, welches zwischen den Fingern
57 des Wendearmes gehalten wird, mitzunehmen und zu wenden. Beim Niederdrücken
des äußeren Endes des Hebels 67, wobei der innerhalb des Gehäuses 63 liegende Hebelarm
72 angehoben wird, um die Klinke 74 zu drehen, greift der hierbei ebenfalls sich
aufwärts bewegende Zahn 71 vor der durch die Klinke 74 zu bewirkenden Auslösung des
vorderen Wendearmes zwischen diesen Arm und den nächstfolgenden, welcher mit den
übrigen Wendearmen während des Auslösens des vordersten derselben somit festgehalten
wird.
Um den Hebel 67 schnell und sicher drehen zu können, könnte derselbe auch unter den
Einfluß einer Druckplatte 79 (Fig. 1) gebracht sein, die sich über die ganze rechte Seite
des Notenblattwenders erstreckt und daher leichter erreichbar ist.
Claims (1)
- Patent-AnSpruch :Notenblattwender mit nach Auslösen einer Sperrvorrichtung durch Spiralfedern umzulegenden Wendearmen, gekennzeichnet durch einen mit einem Sperrzahn (71) versehenen Hebel (67), welcher mit einem seitlichen Fortsatz auf eine Sperrklinke (74) derart einwirkt, daß beim Niederdrücken des einen Armes des Hebels (67) die Sperrklinke (74) aus der Bahn der ßlattwendearme herausbewegt und der Sperrzahn (71) in die Bahn der letzteren vor den vorletzten Blattwendearm eingeführt wird, wobei das Zurückführen der Sperrklinke (74) und des Zahnes (71) mit seinem Hebel (67) in die Ausgangslage durch eine einzige Feder (76) bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190012C true DE190012C (de) |
Family
ID=453510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190012D Active DE190012C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190012C (de) |
-
0
- DE DENDAT190012D patent/DE190012C/de active Active
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