DE190012C - - Google Patents

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DE190012C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/082Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by hand

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190012 KLASSE 51 e. GRUPPE
in ALDERSON,
umzulegenden Wendearmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen Notenblattwender jener Art, bei welcher nach erfolgter Auslösung einer Sperrvorrichtung ein Wendearm unter der Wirkung einer Spiralfeder zum Umlegen eines Notenblattes veranlaßt wird. Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf eine eigenartige Ausführungsform der Sperrvorrichtung,, gemäß welcher bei jeder Ausrückung einer Sperrklinke aus der
ίο Bahn der Wendearme der vorderste derselben freigegeben wird, während gleichzeitig ein Sperrzahn vor den nächsten Blattwendearm tritt und diesen und die hinter demselben befindlichen Wendearme bis zur nächsten Auslösung festhält.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Gesamtansicht des Notenblattwenders. ;
Fig. 2 und 3 zeigen in Oberansicht und Vorderansicht die Lagerung der Blattwendearme.
Fig. 4 und 5 zeigen in schaubildlicher Ansicht und in einer Einzelansicht die Sperrvorrichtung.
Im mittleren Teile des Sockelstücks der Vorrichtung ist ein Gehäuse 63 vorgesehen, in welchem die Blattwendearme 53 an einem aufrechten Bolzen 62 gelagert sind. An ihrer Verbindungsstelle mit letzterem sind die Blattwendearme spiralfederartig gestaltet oder an eine Spiralfeder 55 derartig angeschlossen, daß ihnen das Bestreben verliehen wird, nach ihrer durch einen Handhebel 67 bewirkten Auslösung aus einer Sperrvorrichtung in einer schlitzförmigen Bahn 64 des Gehäuses 63 von rechts nach links zu schwingen, wobei sie mit ihren aufwärtsgerichteten Schenkeln 57 das Notenblatt mitnehmen.
Die Sperrvorrichtung ist. wie folgt eingerichtet :
Der Handhebel 67 derselben ist bei 68 an einem an die äußere Wandung des Gehäuses 63 befestigten Lappen 69 drehbar gelagert und erstreckt sich unterhalb des Schlitzes 64 des Gehäuses 63 durch einen senkrechten Schlitz 70 desselben hindurch. Der innerhalb des Gehäuses 63 befindliche Hebelarm besitzt einen aufwärts gerichteten Lappen 71, welcher sich entsprechend weit aufwärts erstreckt, um als Sperrzahn zu dienen, als welcher er zwisehen die Blattwender tritt, wenn der Hebel 67 gedreht wird. An den Hebel 67 schließt sich seitlich ein Arm 72 an, welcher mit seinem Ende gegen einen Ansatz 73 einer bei 75 an der Innenseite des Gehäuses 63 drehbar gelagerten Sperrklinke 74 anstößt. Ein Teil der Klinke 74 erstreckt sich quer über den im Gehäuse 63 vorgesehenen Schlitz 64, und zwar bei einer Lage der Klinke 74, welche dieselbe für gewöhnlich unter der
Wirkung einer Feder 76 einnimmt. Der über die Bahn der Blattwendearme sich erstreckende Teil der Klinke 74 dient dazu, sämtliche Blattwendearme in ihrer Anfangslage für gewöhnlich festzuhalten. Die Klinke 74 besitzt bei 77 eine Abschrägung, mittels welcher sie durch einen in seine Anfangs-lage zurückbewegten und hierbei an der Abschrägung entlang gleitenden Wendearm um ihren Zapfen 75 gedreht wird, so daß der Wende-. arm an der Klinke vorbei kann, worauf dieselbe unter der Wirkung der Feder 76 selbsttätig wieder in die durch Fig. 4 und 5 angedeutete Lage zurückbewegt wird. Die Feder 76 ist um den festen' Zapfen 75 der Klinke 74 gewunden; das eine Ende der Feder 76 legt sich auf den Ansatz 73 der Klinke 74, während sich ihr anderes Ende auf den den Zahn 71 tragenden Teil des Hebels 67 auflegt, wobei dieser Zahn 71 für gewöhnlich niedergedrückt gehalten, mithin das Zurückbewegen der Wendearme in ihre Anfangslage nicht gehindert und der betreffende Teil der Klinke 74 quer über dem Schlitz 64 bzw. über der Bahn der Wendearme festgehalten wird. Der Teil der Feder 76, welcher sich auf den betreffenden Teil des Hebels 67 auflegt, ist nicht unbedingt erforderlich, da schon der auf den Ansatz 73 ausgeübte Federdruck genügt, um den Arm 72. des Hebels 67 und somit den Zahn 71 des letzteren niedergedrückt zu halten.
Wenn das äußere Ende des Hebels 67 niedergedrückt wird, so wird die Klinke 74 durch den an den Stift 73 derselben angreifenden Arm 72 des Hebels 67 derartig gedreht, daß der vordere Wendearm von derselben freigegeben und diesem Arm gestattet wird, unter der Wirkung der Feder 55 von rechts nach links zu schwingen und hierbei das Notenblatt, welches zwischen den Fingern 57 des Wendearmes gehalten wird, mitzunehmen und zu wenden. Beim Niederdrücken des äußeren Endes des Hebels 67, wobei der innerhalb des Gehäuses 63 liegende Hebelarm 72 angehoben wird, um die Klinke 74 zu drehen, greift der hierbei ebenfalls sich aufwärts bewegende Zahn 71 vor der durch die Klinke 74 zu bewirkenden Auslösung des vorderen Wendearmes zwischen diesen Arm und den nächstfolgenden, welcher mit den übrigen Wendearmen während des Auslösens des vordersten derselben somit festgehalten wird.
Um den Hebel 67 schnell und sicher drehen zu können, könnte derselbe auch unter den Einfluß einer Druckplatte 79 (Fig. 1) gebracht sein, die sich über die ganze rechte Seite des Notenblattwenders erstreckt und daher leichter erreichbar ist.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch :
    Notenblattwender mit nach Auslösen einer Sperrvorrichtung durch Spiralfedern umzulegenden Wendearmen, gekennzeichnet durch einen mit einem Sperrzahn (71) versehenen Hebel (67), welcher mit einem seitlichen Fortsatz auf eine Sperrklinke (74) derart einwirkt, daß beim Niederdrücken des einen Armes des Hebels (67) die Sperrklinke (74) aus der Bahn der ßlattwendearme herausbewegt und der Sperrzahn (71) in die Bahn der letzteren vor den vorletzten Blattwendearm eingeführt wird, wobei das Zurückführen der Sperrklinke (74) und des Zahnes (71) mit seinem Hebel (67) in die Ausgangslage durch eine einzige Feder (76) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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