DE218853C - - Google Patents
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- DE218853C DE218853C DENDAT218853D DE218853DA DE218853C DE 218853 C DE218853 C DE 218853C DE NDAT218853 D DENDAT218853 D DE NDAT218853D DE 218853D A DE218853D A DE 218853DA DE 218853 C DE218853 C DE 218853C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/58—Means for varying duration of "open" period of shutter
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)
Description
ffiaisetdcfyen- οΡλ 1'cm ι Ι'α ι π Ii.
wivicjupHtiF bc-z ötvm-ini'nnc
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218853 KLASSE 57a. GRUPPE
HERMANN PLACZEK in BERLIN.
einer Zündschnur.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1909 ab.
Man hat schon versucht, die Verschlüsse photographischer Apparate durch lange Schläuche,
Zugleinen u. dgl. von der Ferne aus auszulösen oder durch Uhrwerke nach Ablauf einer
bestimmten Zeit, um sich mitaufnehmen zu können. Außerdem hat man schon vorgeschlagen,
die Verschlüsse durch Zündschnüre auszulösen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine einfache, an jeder Kamera anzubringende Ausführungsform
einer solchen Zündschnurauslösung.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt und zeigt:
Fig. ι denselben von vorn,
Fig. 2 von der Seite gesehen.
Über dem Federknopf v, durch den die Auslösung des Verschlusses erfolgt, liegt mit geringem Abstand ein starker, nicht federnder, vorn zugespitzter Draht n. Auf der entgegengesetzten Seite des Federknopfes ν ist auf der Oberfläche des Apparates 0 eine Feder Z"1, f2 von der gleichen Form wie der obengenannte Draht angebracht, die vermittels ihrer Federkraft das Bestreben hat, fest gegen die Wand des Apparates 0 zu drücken. Die Feder f1, f2 ist um ihren Befestigungspunkt f1 drehbar; sie kann, nachdem sie zurückgezogen ist, über den Federknopf ν geschwungen werden, so daß ihr freies Endes dem des Drahtes η gegenübersteht. Läßt man nun die Feder f2 los, so. drückt sie den Federknopf nieder, löst also den Verschluß aus. Um dies erst nach einer bestimmten Zeit zu bewirken, wird die Spitze des festen Drahtes η durch einen Streifen starken Salpeterpapieres s, welches gleichmäßig bei jeder Witterung abbrennt, gesteckt und die Spitze der Feder f2 von der anderen Seite, ganz nahe der Stelle, wo η den Streifen durchbohrt hat, durch denselben Streifen. Dann muß, wenn das Papier genügend stark genommen ist, um der Federkraft der Feder f1, f2 Widerstand zu bieten, diese mit der Spitze des Drahtes η über dem Federknopf ν in gleicher Höhe gehalten werden.
Fig. 2 von der Seite gesehen.
Über dem Federknopf v, durch den die Auslösung des Verschlusses erfolgt, liegt mit geringem Abstand ein starker, nicht federnder, vorn zugespitzter Draht n. Auf der entgegengesetzten Seite des Federknopfes ν ist auf der Oberfläche des Apparates 0 eine Feder Z"1, f2 von der gleichen Form wie der obengenannte Draht angebracht, die vermittels ihrer Federkraft das Bestreben hat, fest gegen die Wand des Apparates 0 zu drücken. Die Feder f1, f2 ist um ihren Befestigungspunkt f1 drehbar; sie kann, nachdem sie zurückgezogen ist, über den Federknopf ν geschwungen werden, so daß ihr freies Endes dem des Drahtes η gegenübersteht. Läßt man nun die Feder f2 los, so. drückt sie den Federknopf nieder, löst also den Verschluß aus. Um dies erst nach einer bestimmten Zeit zu bewirken, wird die Spitze des festen Drahtes η durch einen Streifen starken Salpeterpapieres s, welches gleichmäßig bei jeder Witterung abbrennt, gesteckt und die Spitze der Feder f2 von der anderen Seite, ganz nahe der Stelle, wo η den Streifen durchbohrt hat, durch denselben Streifen. Dann muß, wenn das Papier genügend stark genommen ist, um der Federkraft der Feder f1, f2 Widerstand zu bieten, diese mit der Spitze des Drahtes η über dem Federknopf ν in gleicher Höhe gehalten werden.
Die Kamera ist nun zur Aufnahme fertig. Wird der Salpeterpapierstreifen entzündet und
ist er bis an den Draht η und die Feder f1, f2 abgebrannt, so verliert die Feder f1, f2
den Halt an der Spitze des Drahtes η und schnellt vermittels ihrer Federkraft auf den
Federknopf v. Die Auslösung des Verschlusses ist erfolgt (punktierte Lage von v), die Aufnahme
geschehen. Durch eine auf dem Salpeterpapierstreifen angebrachte Sekundeneinteilung
kann der Lichtbildner die Zeit, die er braucht, um sich selbst mit aufzustellen,
genau auf die Wirkung der Kamera übertragen.
Eine Drehung der Feder f1, f2 um f1 befreit
den Federknopf ν von dem Druck der Feder f1, f2 und macht die Kamera zur neuen Aufnahme
fertig.
Da bei Schlauchauslösungen ohne Druckknopf die Auslösung des Verschlusses auch
durch das Zurückdrängen eines unter Feder-
Claims (1)
- druck stehenden Körpers erfolgt, so ist die Vorrichtung auch leicht solchen Verschlüssen anzupassen.Paten T-A ν sp RU ch:Vorrichtung zum Auslösen photographischer Verschlüsse unter Verwendung einer Zündschnur, gekennzeichnet durch eine mit dem freien zugespitzten Ende über dem zur Auslösung des Verschlusses zu verschiebenden Druckorgan angebrachte Druckfeder, welche seitlich ausgeschwungen werden kann, und ein gleichfalls zugespitztes, über das verschiebbare Ende des Druckorganes ragendes, nicht federndes Drahtstück.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218853C true DE218853C (de) |
Family
ID=480038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218853D Active DE218853C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218853C (de) |
-
0
- DE DENDAT218853D patent/DE218853C/de active Active
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