DE222533C - - Google Patents

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DE222533C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb
    • F21K5/023Ignition devices in photo flash bulbs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 222533 KLASSE 7Sd. GRUPPE
in TREPTOW B.BERLIN.
Zündvorrichtung für Blitzlichtpulver. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. August 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Zündvorrichtung für Blitzlichtpulver bei photographischen Aufnahmen, und zwar soll diese Vorrichtung hauptsächlich für Amateurphotographen bestimmt sein und dazu dienen, bei der Aufnahme in der Hand gehalten zu werden. Blitzlichtapparate dieser Art sind bereits bekannt und unter anderen auch solche, bei denen ein Zündhölzchen durch die Bewegung
ίο einer Reibfläche, gegen die es mit seinem von· einer Zündmasse gebildeten Kopfe angedrückt wird, entflammt wird und das. Aulflammen dieser Zündmasse zugleich das Blitzlichtpulver in Brand setzt.
Von diesen bekannten Zündvorrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung, bei welchem ebenfalls ein Streichhölzchen durch eine bewegliche Reibfläche entflammt wird, hauptsächlich durch die Vorrichtung, durch welche die Reibfläche, die durch den Zug einer gespannten Feder am Zündholzkopf entlang bewegt werden soll, durch eine Sperrung für diese Bewegung bereitgestellt, im gegebenen Augenblicke durch Auslösung dieser Sperrung zur Wirkung gebracht und dabei so gehandhabt wird, daß die Hand, welche den Blitzlichtapparat frei
■ beweglich hält, diese Auslösung der Sperrung durch den Druck eines Fingers augenblicklich herbeiführen kann, ohne daß die andere Hand oder eine sonstige mechanische Hilfskraft erforderlich ist.
Die Erfindung umfaßt zugleich eine geeignete Vorrichtung zum Andrücken des zu entzündenden Streichholzes gegen die bewegliche Reibfläche.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer solchen Zündvorrichtung.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die zum Gebrauch geöffnete und zur Zündung bereitgehaltene Vorrichtung.
Fig. 2 ist eine Ansicht gegen die Rückseite der gebrauchsfertigen Vorrichtung.
Fig. 3 ist eine Draufsicht bzw. ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und
Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1 durch den Handgriff der Vorrichtung.
Der kastenförmige Teil α mit im Scharnier aufklappbarer Hälfte b (Fig. 1) und Griff c ist an sich bei Zündvorrichtungen, in denen ein Zündblättchen (Amorce) durch Schlag entzündet wird, bekannt.
Auf der Rückseite des kastenförmigen Teiles a ist in beliebigen Führungen (z. B. Schlitzen d oder in Falzen des Bleches) ein Schieber e auf und nieder beweglich, dessen unteres Ende in den hohlen Griff c hineinragt und dort an einer Feder f, die am Boden des Griffes befestigt ist, festgemacht. Durch Hinaufziehen des Schiebers β mittels der Nase g wird die Feder f gespannt, und wenn der Schieber seine höchste Stellung erreicht hat, schnappt ein Hebel h mit seiner Nase unter den Rand des Schiebers in dessen Gleitbahn ein und hält den Schieber gegen den Zug der Feder f fest.
Auf der Innenseite des Schiebers e ist ein Rahmen i herausnehmbar eingesetzt, in den die Reibfläche auswechselbar eingesetzt ist. Die Reibfläche ist nach der Vorder- oder Innenseite des Kastenteiles α gekehrt und durch einen Ausschnitt an der Stelle bloßgelegt, gegen welche das Zündholz k mit seinem Kopfe andrückt. Dieses Andrücken des Zündholzes gegen die Reibfläche im Rahmen i geschient durch eine Feder m, die auf dem Kastenteil b quer zu dessen Fläche angeordnet ist. An der Feder m ist ein Lager η oder eine Führung für das untere Ende des Zündholzes k befestigt. Die Blattfeder m kann auch durch eine oder mehrere Schraubenfedern ersetzt werden, die einen den Fuß des Zündholzes k aufnehmenden Rahmen oder ein Lager gegen die Reibfläche hin schieben, wodurch das in dieses Lager eingelegte Zündholz k mit seinem Kopfe gegen die bewegliche Reibfläche fest angedrückt wird.
Zur Benutzung der Zündvorrichtung wird, nachdem die Teile in die durch Fig. 1 und 3 gezeigten Stellungen gebracht sind, das Blitzlichtpulver auf den tellerartigen Kastenteil b um den Kopf des Zündholzes k herumgestreut oder gehäuft. Drückt man nun den durch eine Feder 0 unterstützten Hebel h an seinem unteren Arm mit dem Finger der die Vorrichtung haltenden Hand nieder, so wird die Nase des Hebels h unter dem Schieber e ausgehoben, die Feder f schnellt den Schieber und mit ihm den Rahmen i mit der Reib-' fläche herab, und bei dieser schnellen und kräftigen Niederbewegung der Reibfläche wird der gegen letztere fest angedrückte Kopf des Zündholzes plötzlich entzündet, die Zündholzflamme setzt unmittelbar das darumliegende Blitzpulver in Brand.
Das Zündholz kann sich vermöge der Führung und unter dem Drucke der Feder m nicht verschieben.

Claims (2)

Pa tent-Ansp küche:
1. Zündvorrichtung für Blitzlichtpulver, bei welcher ein Zündholz gegen die bewegliche Reibfläche angedrückt und entzündet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Reibfläche auswechselbar tragender Schieber (e) mit Zugfeder (f) durch eine Sperrung (h) für die Zündung festgehalten wird und bei Auslösung dieser Sperrung (h) die Reibfläche an dem gegen sie angedrückten Zündholzkopf entlang bewegt.
2. Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zündholz auf dem Kastenteil (b) in einem Widerlager (n) unter Federdruck in seiner Längsrichtung gegen die Reibfläche angedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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