DE238065C - - Google Patents

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DE238065C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/30Filling of barrels or casks
    • B67C3/32Filling of barrels or casks using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure

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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 238065 KLASSE 64 δ. GRUPPE
bedienendem Füllrohr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. April 1909 ab.
Die Erfindung hat eine Steuerung für Faßfüllvorrichtungen derjenigen Art zum Gegenstande, wo das verschiebbare Füllrohr das Druckausgleichorgan bedient. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die dem Füllrohr parallel geführte . Steuerstange vermöge ihrer Querbewegungen nur zeitweise von dem Füllrohr mitgenommen wird, damit bei gleichmäßig weitergehendem Füllrohr das Ausgleichorgan eine zeitlang in Mittelstellung erhalten bleibt, während die Endstellungen des Ausgleichorgans beim Niedergehen des Füllrohrs von Hand und beim Aufwärtsgang durch das weitergehende Füllrohr selbst herbeigeführt werden.
Auf der Zeichnung ist die neue Steuerung in einer Ausführungsform beispielsweise schematisch dargestellt; es sind:
Fig. ι Vorderansicht,
Fig. 2 Seitenansicht,
Fig. 3 bis 5 Vorführungen der drei Hauptstellungen. ' '. <
A ist der bei Faßfüllern übliche Preßkopf, der luftdicht auf das Spundloch des.zu füllenden Fasses aufgepreßt wird, B das in dem Preßkopf verschiebbare Füllrohr. An dem Preßkopf befindet sich das hier beispielsweise als Mehrweghahn gedachte Druckausgleichorgan C, an dessen StellarmC die parallel zum Füllrohr geführte Steuerstange D angreift. Die Stange D wird an ihrem oberen Ende durch einen Lenker E erfaßt, der sich um einen mit der Führungsstange des Preßkopfes fest verbundenen Bolzen E' dreht. Das Füllrohr B trägt einen Mitnehmer F,- die Steuerstange D eine Gabel G und eine Nase H. Der Kanal p des Hahnkükens C führt zur freien Luft, q zur Preßluftzuleitung, während die Bohrung s die Verbindung mit der Luftbzw. Flüssigkeitsrückleitung herstellt.
Die Wirkungsweise der Steuerung ist folgende :
Nachdem sich der Preßkopf A dicht auf das Spundloch des zu füllenden Gefäßes aufgesetzt hat, wobei das Faßinnere durch Ka-η al p mit der freien Luft in Verbindung ist (Stellung 1, Fig. 3), beginnt das Füllrohr B seine Abwärtsbewegung; durch den Mitnehmer F und die Gabel G wird dabei die Steuerstange D abwärts mitgenommen, wobei sich der Preßluftzuführungskanal q im Hahn C öffnet (Stellung 2, Fig. 4). Durch die Querbewegung der Stange D löst sich die Gabel G vom Mitnehmer F, und das Füllrohr setzt seinen Weg allein bis zur untersten Stellung fort, in der das Einlaufventil geöffnet ist, während die Preßluft und nachher die Flüssigkeit ihren Weg zu der Rückleitung nehmen können. Hierfür wird die Steuerstange D von Hand in ihre unterste Stellung 3 (Fig. 5) gebracht, in der die Bohrung s das Faßinnere mit dem Stutzen der Rücklauf leitung verbindet.
Nach vollendeter Füllung wird bei der Aufwärtsbewegung des Füllrohrs B die Stange D zunächst an ihrer Nase H vom Mitnehmer F
gefaßt und wieder bis in die Mittelstellung 2 (Fig. 4) mitgenommen, bleibt hier stehen, bis der Mitnehmer F den oberen, längeren Schenkel der Gabel G faßt, um die Steuerstange mit der Endstellung des Füllrohrs in j die oberste Schlußstellung 1 (Fig. 3) zu bringen. Bei dieser Stellung ist der Luftraum im Preßkopf in an sich bekannter Weise durch den Kanal p entlastet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Faßfüllvorrichtung mit im Füllkopf verschiebbarem, ein Druckausgleichorgan bedienendem Füllrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckausgleichorgan von einer Steuerstange bedient wird, deren Bewegung durch ein Kurbelgetriebe parallel zu dem Füllrohr verläuft, und die, vermöge ihrer Querbewegung, von dem Füllrohr nur zeitweise mitgenommen wird, zum Zweck einer Bedienung des Ausgleichorgans mit Hubpausen.
  2. 2. Faßfüllvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mitnehmer (F) an dem Füllrohr mit einer Gabel (G) und einer Nase (H) an der Steuerstange (D) zusammenwirkt, derart, daß beim Niedergehen des Füllrohrs die Mittelstellung der Steuerstange, beim Auiwärtsgange des Füllrohrs zunächst die Mittelstellung und dann die Schlußstellung herbeigeführt werden, während die andere Endstellung des Ausgleichorgans von Hand herbeizuführen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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