DE258543C - - Google Patents
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- DE258543C DE258543C DENDAT258543D DE258543DC DE258543C DE 258543 C DE258543 C DE 258543C DE NDAT258543 D DENDAT258543 D DE NDAT258543D DE 258543D C DE258543D C DE 258543DC DE 258543 C DE258543 C DE 258543C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D7/00—Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
- B67D7/06—Details or accessories
- B67D7/32—Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
- B67D7/3245—Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method
- B67D7/3254—Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method using a pressurised liquid acting directly or indirectly on the bulk of the liquid to be transferred
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
- Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 258543 KLASSE
81 e. GRUPPE
JULIUS PINTSCH AKT-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einfüllen, Aufbewahren und Abfüllen feuergefährlicher
Flüssigkeiten unter Verwendung siner schwereren, neutralen Flüssigkeit.
Es sind bereits derartige Einrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen neben dem mit
neutraler Flüssigkeit gefüllten Vorratsbehälter noch ein Zwischengefäß angeordnet ist, die
beide durch eine mit einem Ventil versehenen Umgangsleitung miteinander verbunden sind.
Die Bewegung, und zwar das Schließen dieses Ventils erfolgte durch äußere Kräfte mittels
sines Fuß- oder Handhebels. In diesem Fall ist man von der Aufmerksamkeit des Bedienenden
insofern abhängig, als dieser während des Bedienens der Pumpe das Ventil bewegen
muß.
Gemäß der Erfindung ist dieses Ventil zu einem selbsttätigen ausgebildet worden, dessen
öffnungs- und Schließbewegung von der Bewegung der Sperrflüssigkeitspumpe, z. B. von
dem Kurbelantrieb der Pumpe, abhängig ist.
Zur Erfüllung dieser Bedingung kann entweder die von der Pumpe geförderte neutrale
Flüssigkeit dazu verwendet werden, einen Schwimmer und ein mit diesem verbundenes
Ventil zu heben, wodurch die Verbindung des Vorratsbehälters für die Neutralflüssigkeit mit
dem Zwischengefäß geschlossen wird, oder es kann auch mittels einer Luftpumpe, deren
Bewegung von der Sperrflüssigkeitspumpe abhängig ist, Druckluft erzeugt werden, die zur
Steuerung des Ventils benutzt wird.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht,
und zwar stellen dar:
Fig. ι die Gesamtanordnung einer Anlage im Schnitt,
Fig. 2 eine Ausführungsform, bei der die Pumpe das Ventil durch einen Schwimmer
steuert, bei geöffneter Stellung, und
Fig. 3 diese Ausführungsform mit dem Schwimmerventil in geschlossener Stellung.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, nach der Druckluft zum Schließen des Ventils Verwendung
findet.
Mit dem Lagerbehälter I für die feuergefährliche Flüssigkeit steht ein Zwischengefäß II in
Verbindung. Der Behälter III stellt das Vorratsgefäß für die neutrale Flüssigkeit dar.
Die Pumpe fi (Fig. 1 bis 3) dient dazu, die neutrale Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter III
in das Zwischengefäß II überzupumpen, damit dort der notwendige Überdruck zum Herausdrücken
der feuergefährlichen Flüssigkeit aus dem Lagerbehälter I entsteht. Während dieses
Vorganges muß die Verbindungsleitung k, q zwischen dem Vorratsbehälter III und dem
Zwischengefäß II geschlossen sein.
Handelt es sich jedoch darum, in den Lagerbehälter I feuergefährliche Flüssigkeit von
außen hineinzubringen, so muß die Verbindungsleitung k, q geöffnet sein, damit die aus dem
Lagerbehälter I verdrängte Neutralflüssigkeit in den Vorratsbehälter III zurücktreten kann.
Zur selbsttätigen Ausführung dieser Arbeitsweise ist zwischen der Pumpe p und dem
Zwischengefäß II ein Schwimmerventil ange-
ordnet. An das Druckrohr c der Pumpe f ist das Gehäuse α angeschlossen, in welchem sich
der Schwimmer i auf und nieder bewegen kann. Dieser ist an einem unten und oben
5 offenen Rohr η befestigt, welches unten den Ventilkegel ν trägt. Das Rohr η wird in dem
Gehäuserohr m geführt, und zwar sind diese Führungen b so ausgebildet, daß stets etwas
Flüssigkeit aus dem Gehäuse α nach q gelangen
kann. Zu diesem Zwecke genügt ein geringer Spielraum zwischen dem Rohr η und
seinen Führungen b.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wird mittels der Pumpe φ neutrale Flüssigkeit
in das Schwimmergehäuse α übergeführt, so wird der Schwimmer i gehoben. Damit
hebt sich auch das Ventil ν und versperrt den Durchgang von k nach q. In diesem
Falle wird die neutrale Flüssigkeit durch das Schwimmerrohr η hindurch und durch die
Verbindungsleitung k in das Zwischengefäß II übertreten. Dies entspricht der Forderung
zum Herausdrücken der feuergefährlichen Flüssigkeit aus dem Lagerbehälter I durch das
Steigrohr h. Wird das Pumpen unterbrochen, so wird keine neutrale Flüssigkeit mehr in das
Schwimmergehäuse α übertreten. Die noch in diesem befindliche Neutralflüssigkeit läuft allmählich
durch die Spielräume der Führungen b hindurch und durch die Verbindungsleitung q
in den Behälter III. Infolgedessen sinkt der Schwimmer i und öffnet gleichzeitig das Ventil
v, womit der Durchgang durch die Verbindungsleitung k, q freigegeben wird.
Damit sind folgende Forderungen erfüllt:
Erstens kann die neutrale Flüssigkeit im Zustande der Ruhe nicht vom Voratsbehälter
III nach dem Zwischengefäß II oder umgekehrt übertreten und zweitens kann das Einfüllen der feuergefährlichen Flüssigkeit in
den Lagerbehälter I erfolgen, wobei die aus ihm verdrängte neutrale Flüssigkeit durch das
Zwischengefäß II und die Verbindungsleitung k, q in den Vorratsbehälter III gelangen kann.
Die Abhängigkeit der Ventilbewegung von der Sperrflüssigkeitspumpe kann auch in anderer
Weise erfolgen; z. B. wird bei der in de Fig. 4 dargestellten Ausführungsform Druck
luft verwendet.
Mit der Kurbel 1 ist eine Luftpumpe gekuppelt, so daß mit dem Drehen der Kui
bei gleichzeitig Druckluft erzeugt wird.
Die erzeugte Druckluft strömt durch di
Leitung 4 nach einem Zylinder 6 und wirk dort auf den unter dem Einfluß einer Druck
feder 8 stehenden Kolben 7. Mit dem Her abgehen des Kolbens 7 wird das Kegelventil
auf seinen Sitz gedrückt und damit der Ab Schluß der Ubergangsleitung k, q vom Zwi
schengefäß II zum Vorratsbehälter III er reicht, so daß beim Pumpen die Neutral flüssigkeit vom Behälter III durch die Lei
tungen c und k nach dem Zwischengefäß I fließt und dadurch feuergefährliche Flüssigkei
aus dem Lagerbehälter I herausdrückt.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Einfüllen, Auf be wahren und Abfüllen feuergefährliche:
Flüssigkeiten mittels einer schwereren neutralen Flüssigkeit, dadurch gekenn zeichnet, daß die jeweils erforderlichen Be
wegungen des in die Verbindungsleitungei (k, q) zwischen dem Neutralflüssigkeitsbe
hälter (III) und dem Lagerbehälter (I eingeschalteten Uberlaufabsperrorgans (v
selbsttätig durch die Bewegung der Sperr flüssigkeitspumpe (p) erfolgen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß ein mit den
Absperrventil (v) verbundener Schwimme; (i) in die Druckleitung der Sperrflüssig
keitspumpe eingeschaltet ist, so daß dei Schwimmer beim Arbeiten der Pumpe angehoben
und damit das Ventil geschlosser wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß der Antrieb dei
Sperrflüssigkeitspumpe (p) gleichzeitig der Antrieb einer Luftpumpe (I) bildet derer
Druckluft das Absperrventil (v) schließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258543C true DE258543C (de) |
Family
ID=516359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258543D Active DE258543C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258543C (de) |
-
0
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